Hilfe - Suche - Mitglieder - Kalender
Vollansicht: Frankfurt Lions
Eishockey-Leipzig.de Forum > > Hockey Global 05/06
Seiten: 1, 2, 3, 4, 5, 6
Bärliner
Lions wollen zurück auf die Erfolgsspur

Sarkastisch könnte man die Situation bei den Frankfurt Lions so formulieren: Möchtest du den Deutschen Meister oben sehen, musst du die Tabelle drehen. Nach vier Spieltagen der Deutschen Eishockey Liga verbuchen die Hessen gerade mal drei Punkte und sind überraschend Tabellenletzter. In Frankfurt kein Grund in Panik zu geraten. „Hier ist alles ruhig“, so Manager Lance Nethery. „Ich habe mit den Lions in der Zeit, in der ich hier arbeite so viel erlebt, dass mich der Start nicht weiter aus der Bahn wirft“.

Vorausschauend auf die kommenden Spiele in Iserlohn und zu Hause gegen die Augsburger Panther steht die komplette Mannschaft nun unter Druck. So wurde unter der Woche an den Hauptschwächen gearbeitet. Acht Gegentore waren deutlich zu viel. „Die Rückwärtsbewegung der Stürmer war viel zu langsam“, bemängelte Trainer Rich Chernomaz bereits am Sonntag nach der Heimniederlage gegen Hamburg. Auch in der Offensive hapert es bisher gewaltig. Es werden zwar viele Schüsse auf des Gegners Tor abgegeben, doch in Tore umgemünzt ist die Quote bisher mangelhaft. „Es war einfacher diese Woche mit den Spielern zu arbeiten, weil sie mehr zugehört haben, weil wir derzeit Letzter sind. Jeder muss sich zunächst auf sich selbst konzentrieren und die individuellen Fehler und Undiszipliniertheiten abstellen. Denn diese haben uns am Wochenende sechs Punkte gekostet“, berichtet Rich Chernomaz.

Im Vergleich zur letzten Saison ist die Torausbeute der Lions höchstens Durchschnitt. Vergangene Spielzeit legte die Mannschaft fulminant los, und erzielte 18 Tore in den ersten vier Spielen. Heute stehen gerade einmal acht Treffer auf der Habenseite. Die aufgekommene Kritik an den Neuzugängen Murphy, Pronger und Beaucage hält Nethery für überzogen. „Natürlich haben sie bisher nicht die Erwartungen erfüllt, aber wir sind eine Mannschaft von 20 Spielern. Jeder muss von uns besser und vor allem einfacher spielen. Wir müssen zu unserem Teamgeist zurückfinden“.

Dass die drei genannten Neuzugänge ähnlich untergehen, wie damals im Abstiegsjahr die Spieler Cory Laylin oder Rick Girard, befürchtet Nethery nicht. „Alle haben einen sehr guten Charakter und in den bisherigen Vereinen immer Top Leistungen gebracht. Wir sind weiter von ihnen überzeugt“. Deutlich mehr kommen muss auch von den Deutschen im Team der Frankfurt Lions. Ohne jeden Treffer blieben die sieben deutschen Stürmer in den vier Spielen. Trainer Chernomaz hat bereits angekündigt die Sturmreihen kräftig zu verändern. Im Tor wird trotz einiger Schwächen weiter Ian Gordon stehen. Die Verteidigungspaare werden wohl unverändert aufgestellt. So werden die Lions versuchen, am Wochenende die maximale Punkteausbeute zu erreichen, um die Tabelle positiv zu korrigieren, so dass man sie nicht mehr umdrehen muss, um den Meister weiter oben zu sehen.
(Hockeyweb)
Jussi
Tut mir Leid.
Jussi
+++Zum Siegen verpflichtet+++

Mit einem Sieg und drei Niederlagen belegen die Lions aktuell zwar den letzten Tabellenplatz, doch Grund zur Beunruhigung sieht man Frankfurter Ratsweg nicht. Trainer Rich Chernomaz bemängelte lediglich die magere Torausbeute seiner Mannschaft und hohe Zahl an Strafzeiten: „Wir sind zu langsam, dadurch haben wir Strafzeiten und Gegentore kassiert. Vielleicht ist das bei einigen auch eine Kopfsache. Uns fehlt noch ein Torjäger wie Jesse Belanger in der vergangenen Saison. Er hat uns damals mit zehn Toren in den ersten Spielen in die Spitzengruppe geschossen.“

Vergleiche den Krefeld Pinguinen, die nach der Meisterschaft 2003 in der darauf folgenden Saison die Playoffs verpassten, will man in Frankfurt nicht zulassen. „Es ist noch viel zu früh, sich darüber Gedanken zu machen“, so Manager Lance Nethery.

Hier die genauen Paarungen für das kommende Wochenende:
5. Spieltag
Freitag, 1.Oktober 2004, 19:30 Uhr, Iserlohn Roosters - Frankfurt Lions
(Bilanz: 9 Siege, 7 Niederlagen, 0 Remis)

6. Spieltag,
Sonntag, 03. Oktober 2004, 18:30 Uhr, Frankfurt Lions - Augsburger Panther
(Bilanz: 20 Siege, 12 Niederlagen, 2 Remis)

Zahlenspiele:
Jason Young musste in seinem 350. Spiel eine 3:4- Heimniederlage gegen die Hamburg Freezers einstecken. Jason Young kann am kommenden Wochenende seinen 250 Scorerpunkt erreichen. Young erzielte bislang in 350 Spielen 94 Tore und 155 Vorlagen.

Die Frankfurt Lions im TV:
Sonntag, 3. Oktober 2004 – HR-Sportkalender
Frankfurt Lions – Augsburger Panther
Montag, 04. Oktober 2004:
06:00 – 06:45 Uhr
HR Sportkalender (Wdhlg.)
12:15 – 13:00 Uhr
HR Sportkalender (Wdhlg.)
Bärliner
Na Jussi, da hast Du Dich wohl vertan!?
Was hat Premiere mit den Frankfurt Lions zu tun? wink.gif
... zudem kommt die Info zu spät, steht doch schon bei "DEL-allgemein"... tongue.gif
Jussi
VS
Frankfurt Lions - Augsburger Panther
03.10.2004, 18:30 Uhr
Jussi
Roosters fahren ersten Heimsieg ein - 2:1 n. P. gegen Meister Frankfurt

„Hauptsache gewonnen!“ So werden die meisten der 3231 Zuschauer in der Iserlohner Eissporthalle nach dem Spiel gegen den amtierenden Deutschen Meister Frankfurt Lions gedacht haben. Um den ersten Heimsieg der noch jungen Saison einzufahren, waren allerdings „Überstunden“ für die Roosters nötig. Nach einem spannenden Penaltyschießen hieß es am Ende verdientermaßen 2:1 für die Sauerländer, die durch den Erfolg auf Rang elf der Tabelle klettern konnten. Beide Teams konnten im Spiel kämpferisch überzeugen. Spielerisch blieben besonders die Lions einiges schuldig. Mit einer besseren Chancenverwertung wäre ein höherer Sieg der Roosters schon in der regulären Spielzeit „drin“ gewesen.

Schon nach neun Sekunden im ersten Drittel setzte Hauptschiedsrichter Schurr mit Bouchard den ersten Lions-Akteur auf die Sünderbank. Mehr als ein York-Schuss vom Bullykreis sprang aber zunächst im Powerplay nicht für die Roosters heraus. Frankfurts NHL-As Robidas in der dritten Spielminute und Norris bei 5:14 nahmen die nächsten Strafen für die Lions. Iserlohn machte aber zu wenig aus seiner Überzahl. Die wenigen hochkarätigen Chancen waren eine sichere Beute von Ian Gordon im Tor der Hessen. So auch in der achten Spielminute, als Rhett Gordon mit einem schönen Pass Brett Lysak in Szene setzte. Dieser scheiterte aber völlig frei am Zerberus der Lions.

Eine gute Gelegenheit für die Mainstädter hatte auch der ehemalige Augsburger Strakhov in der neunten Minute. Aber auch er schoss über das Tor. Danach brach die stärkste Phase der Hausherren im ersten Drittel an. Im Duell Gordon gegen Gordon scheiterte Iserlohns Stürmer Rhett völlig frei vor Frankfurts Goalie Ian. Der Meister setzte eine weitere Duftmarke durch Robidas´ Schuss in der zehnten Minute. Fast im Gegenangriff scheiterte Knold mit einem Schlagschuss wiederum an Gordon. Das war aber alles in allem nicht zwingend genug, um den Torhüter zu überwinden. Bei 11:44 kassierten dann die Roosters ihre erste Strafe. White saß draußen wegen Haltens. Das eingespielt wirkende Powerplay der Hessen zeigte gleich Wirkung. Der völlig frei im Slot stehende Murphy scheiterte mit einem Schuss an Kotschnew und Beaucage, der völlig frei am rechten Pfosten lauerte, verzog nur wenig später über das Tor. In den Schlussminuten des ersten Drittels hatten dann die Roosters wieder die klareren Möglichkeiten, aber sowohl Martin mit einem Schlagschuss und Higgins, der sich in der 18. Minute schön bis vor das Tor „durchgetankt“ hatte, fanden in Gordon ihren Meister. Von einer meisterlichen Form schienen die phasenweise undiszipliniert agierenden Lions weit entfernt zu sein. Iserlohn ließ weiterhin die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor vermissen.

Der zweite Abschnitt war zunächst ein Abbild des ersten Drittels. Eine Strafe gegen Iserlohn brachte den Lions erst einmal nichts ein. Dann waren die Frankfurter wieder dran mit einer Strafe. Klenner saß draußen wegen Behinderung. Aber auch hier sprang außer einem Schlagschuss von Knold nichts Erwähnenswertes für die Roosters heraus. Die Roosters agierten zu umständlich im Spielaufbau und hatten Probleme sich im Drittel der Lions festzusetzen. Nachdem eine weitere Strafe gegen Hackert keinen Torerfolg brachte und die Roosters sich immer schwerer taten Torchancen im Powerplay heraus zu spielen, kam so langsam aber sicher auch Ungeduld beim treuen Anhang der Sauerländer auf. Die Fehlpässe im Spiel der Roosters trugen ihr Übriges dazu bei. Frankfurt war keineswegs besser, wirkte von der Spielanlage allerdings reifer. So hatte Ratchuk Pech, dass sein Schuss von Kotschnew abprallte und im sicheren Abwehrbollwerk der Roosters landete.

Frankfurt spielte zunehmend undisziplinierter. Und das, obwohl die Fouls vom umsichtigen Referee Schurr rigoros geahndet wurden. In der 33. Minute erwischte es wieder einmal Michael Hackert. Nur 45 Sekunden später folgte ihm Murphy auf die Sünderbank. Und endlich war der Bann gebrochen. Bei 5:3 Überzahl gelang Knold mit einem fulminanten Schlagschuss in den rechten Torwinkel der Führungstreffer (34.). Endlich! Und die Roosters wollten nachsetzen, denn noch lief über eine Minute der verbleibenden Strafe gegen Murphy. Schlagschüsse von Knold und Mitchell verfehlten aber ihr Ziel. Die letzten Minuten des Drittels gingen dann an die Lions. Bei 37:48 ging Mitchell auf die Sünderbank. Ganze fünf Sekunden dauerte es, bis NHL-Crack Robidas mit einem knallharten Schlagschuss zum 1:1 Ausgleich traf. Der Treffer gab den Lions sichtlich Auftrieb. Hackerts Durchmarsch wurde nicht belohnt. Kotschnew kratzte seinen Schuss von der Linie. Und auch Torjäger Pat Lebeau scheiterte wenige Sekunden vor Drittelende an Kotschnew.

Auch das letzte Drittel war zunächst wieder geprägt von Strafen gegen die Lions und einem Team der Iserlohn Roosters, das sich im Powerplay sichtlich schwer tat den entscheidenden Pass zu spielen. Ärgerlich, dass York in der 52. Minute knapp verzog. Auch Goldmann verpasste das erlösende zweite Tor knapp. Auf der anderen Seite verhinderte Kotschnew im Iserlohner Kasten gegen Lebeau und Norris einen Rückstand. Besonders in der 56. Spielminute, als er einen Lebeau-Schuss glänzend parierte. Das 1:1 Unentschieden entsprach nach sechzig Minuten durchaus den gezeigten Leistungen. Iserlohn hatte aus den zahlreichen Überzahlsituationen zu wenig gemacht, während die Lions für einen amtierenden Meister herzlich wenig Meisterliches zeigten.

Im anschließenden Penaltyschießen trafen im ersten Durchgang Beaucage und Norris für Frankfurt, während auf Iserlohner Seite Mitchell und Knold ihre Penaltys versenken konnten. Der Norweger Knold war es dann auch, der im zweiten Durchgang den entscheidenden Penalty einnetzen konnte. Er krönte seine gute Leistung mit diesem wichtigen Treffer und erhielt auf der Pressekonferenz von seinem Coach Doug Mason auch prompt ein Sonderlob.

Das nächste Match bestreiten die Roosters erst am kommenden Dienstag. Dann treten die Roosters um 19:30 Uhr bei den Kölner Haien an.

Tore:
1:0 (33:38) Knold (Mitchell/York, 5-3 PP)
1:1 (37:53) Robidas (Lebeau, 5-4 PP)
2:1 (60.00) Knold (Penalty)

Strafminuten: Iserlohn 12, Frankfurt 22
Schiedsrichter: Schurr (Bad Wörrishofen)
Zuschauer: 3231

www.Hockyweb.de


Iserlohn Roosters vs. Frankfurt Lions 2:1 n. P. (0:0, 1:1, 0:0, 1:0)

Tore:
1:0 - 33:38 - Knold (Mitchell, York)
1:1 - 37:53 - Robidas (Lebeau)
2:1 - 60:00 Knold

Strafminuten:
Iserlohn Roosters: 12 Min.
Frankfurt Lions: 22 Min.

Schiedsrichter: Thomas Schurr
Zuschauer: 3.231
Jussi
+++Frankfurt Lions – Augsburger Panther 7:3 (4:1, 1:1, 2:1)+++

Einen ungefährdeten Heimsieg verbuchten die Frankfurt Lions am 6.Spieltag der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Den Grundstein für den Heimsieg legten die Lions im ersten Drittel. Dabei begann das Spiel aus hessischer Sicht alles andere als verheißungsvoll. Beide Mannschaften hatten je nur drei Spieler auf dem Eis, als Augsburgs Stürmer Francois Methot den Freiraum nutzte, und nach nur 154 Sekunden den AEV in Führung brachte.

Lions Stürmer Marc Beaucage hatte bei Amtsantritt in Frankfurt von seiner Vorliebe erzählt, gerade gegen Mannschaften, bei denen er mal spielte, gerne zu treffen. Beaucage hatte seine Karriere in Deutschland 2001 in Augsburg begonnen, ehe er über Düsseldorf und Krefeld bei den Lions landete. Bei doppelter Überzahl markierte der Franco Kanadier den 1:1 Ausgleich. Wenig später konnte Michael Bresagk nur regelwidrig vom Torschuss gehindert werden, und Augsburgs Miner musste auf die Strafbank. Die Lions wieder in Überzahl, und dies bedeutete an diesem Abend fast immer ein Treffer. Diesmal war es Peter Ratchuk, der klasse frei gespielt wurde, und die Lions erstmals in Führung brachte (10.)

Beim 3:1 für den Deutschen Meister saß erneut Miner auf der Strafbank, und Beaucage erzielte seinen zweiten Treffer des Abends. Den einzigen Treffer für die Lions bei Spielergleichheit auf dem Eis markierten die Hessen fünf Minuten vor Drittelende. Der überragende Beaucage bediente dabei von hinterm Tor den heraneilenden Michael Bresagk, der per Direktschuss Augsburgs Schlussmann Labbe keine Chance ließ.

Im Mitteldrittel beruhigte sich das muntere Toreschießen ein wenig. Augsburg vergab ein fünf gegen drei Überzahl, ehe auf der anderen Seite die Gastgeber einmal mehr ihrerseits eine numerische Überlegenheit ausnutzten, und Pat Lebeau zum 5:1 (29.) traf. Nachdem Markus Jocher auf Lions Seite bei einem Alleingang an Labbe scheiterte, machte es gegenüberliegend Rick Girard besser und verkürzte für den AEV auf 5:2.

In den letzten 20 Minuten zeigten die Mannen von Trainer Rich Chernomaz den 5.500 Zuschauern weiter ein offensives Spiel. Binnen 28 Sekunden erhöhten Bouchard (in Überzahl) und Dwayne Norris (in Unterzahl) auf 7:2. Der 7:3 Treffer von Francois Fortier stellte nur noch Ergebniskosmetik dar.

Tore:
0:1 (02:34) Methot (Fortier, Rekis)
1:1 (06:07) Beaucage (Reichel, Hackert) 5-3 PP
2:1 (09:04) Ratchuk (Robidas, Lebeau) 4-3 PP
3:1 (10:34) Beaucage (Bouchard, Young) 5-4 PP
4:1 (15:11) Bresagk (Beaucage, Robidas)
5:1 (28:14) Lebeau (Ratchuk, Norris) 5-4 PP
5:2 (36:27) Girard (Brown, Fendt)
6:2 (42:15) Bouchard (Hackert, Reichel) 5-4 PP
7:2 (42:43) Norris (Lebeau) 4-5 SH
7:3 (49:00) Fortier (Girard, Moeser) 5-4 PP

Strafzeiten:
Lions: 26 Minuten + 10 Minuten Disziplinarstrafe für Sean Pronger und Stephane Robidas
Augsburg: 30 Minuten

Zuschauer: 5.500
Schiedsrichter: Heiko Dahle
Jussi
+++Fishermans Friend neuer Premium Partner+++

FISHERMANS FRIEND, seit Juli 2004 wieder die Nr. 1 unter den Bonbons in Deutschland, ist ab sofort neuer Premium Partner der Frankfurt Lions.

Im Rahmen der Neuausrichtung der strategischen Media- und Kommunikationsplanung kooperiert FISHERMANS FRIEND mit den Frankfurt Lions und wird diese Zusammenarbeit in die Marketing- und Promotion- Aktivitäten 2005 einbinden. Dies wird in allen kommunikativen Bereichen geschehen, wie Branding, PR, Promotions und allen Bereichen der klassischen Kommunikation.

„Die Parallelen zu den Frankfurt Lions liegen auf der Hand“, sagt Michael Geiseler, Regional Business Manager von FISHERMANS FRIEND für den deutschsprachigen Raum. „Eishockey steht ebenso wie FISHERMANS FRIEND für mentale und physische Stärke, Individualität, Souveränität und Selbstbewusstsein. Dazu kommen unsere Attribute starker Geschmack, stärkste Erfrischung, Authentizität und seit Jahren ein immens hoher Kult-Charakter in Deutschland"
Auch in Sachen Verbundenheit gibt es zahlreiche Gemeinsamkeiten zwischen der Nummer 1 unter den Bonbons und der Nummer 1 im deutschen Eishockey: FISHERMANS FRIEND- Verwender sind außergewöhnliche Menschen und große Fans der Marke. Sie sind sogar so verbunden mit Ihrer Marke, dass fast alle anderen Bonbons und Kaugummis fast langweilig dagegen aussehen. Dies drückt sich auch in ihrem Lebensstil aus – Fans der Marke sind ständig auf der Suche nach dem besonderen Kick. Letzteres gilt auch für Fans der Frankfurt Lions, die jederzeit zu ihrem Team stehen und es ebenso gerne etwas härter mögen.

Mit derzeit neun aktuellen Geschmacksrichtungen und einer zeitlich limitierten „Sorte des Jahres“ Spicy Mandarin ist FISHERMANS FRIEND die derzeit erfolgreichste Bonbon-Marke in Deutschland. Die 2003 erfolgte Neueinführung von „Wild Cherry“ ist die laut Befragung erfolgreichste im Impulsmarkt.

FISHERMANS FRIEND wird mit dem Firmenlogo auf der Trikotvorder- und Rückseite, sowie am Trikotkragen und auf verschiedenen Banden in der Frankfurter Eissporthalle werben. Premiere hat das neue gestaltete Trikot der Frankfurt Lions am Sonntag (18.30 h) beim Heimspiel gegen die DEG Metro Stars.
Jussi
VS
Grizzly Adams Wolfsburg - Frankfurt Lions
08.10.2004, 19:30 Uhr
Jussi
+++Meister gegen Meister+++

Lebeau schon wieder Spitzenreiter

,,Wir haben nichts zu verlieren, schließlich spielen wir gegen den Meister“, scherzte Trainer Rich Chernomaz locker in die Runde vor der Partie gegen den DEL-Aufsteiger, die Grizzly Adams Wolfsburg. Bekanntlich wurden die VW-Städter Meister der zweiten Bundesliga und konnten dadurch in dieser Saison die Deutsche Eishockey Liga aufsteigen.

Doch wer Rich Chernomaz kennt, weiß, dass er der Partie gegen den Tabellennachbarn alles andere als entspannt entgegen sieht. ,,Wolfsburg hat Selbstbewusstsein getankt durch den Sieg in Kassel. Und wir sind noch lange nicht da angekommen, wo ich mir meine Mannschaft wünsche“, weiß der zweifache Meistertrainer. Als akribischer Analyst und Arbeiter zerpflügt und studiert er jedes Filmmaterial sekundengenau, das ihm über den jeweiligen Gegner in die Hände kommt. Aber auch seine eigene Mannschaft wird dabei nicht geschont und jede noch so ungekonnte Drehung, jeder Fehlpass auf dem Eis, wird den Spielern in der Kabine via exakt aufgearbeitetem Studienmaterial vor Augen geführt.
,,Ich bin froh, dass wir wieder einen Fernsehvertrag haben. Jetzt kann ich mir wieder alle Spiele aufnehmen und muss nicht durch die ganze Liga telefonieren, um mir eine Videokassette auszuleihen“, ist der 40jährige Kanadier dankbar, dass Premiere letzte Woche wieder ins DEL-Boot eingestiegen ist. Just das Team, welches unter anderem letzte Woche übertragen wurde, interessiert den Frankfurter Coach nämlich derzeit sehr: die DEG Metro Stars. Die Düsseldorfer haben die Partie gegen Hannover zwar verloren, aber die Spielanalyse bringt dem Frankfurter Trainergespann den einen oder anderen Aufschluss für das eigene anstehende Heimspiel am kommenden Sonntag um 18.30 Uhr in der Frankfurter Eissporthalle (10.10.2004)

Viele Experten vermuten, dass die Mannschaft vom Niederrhein, die durchaus spielerisches Potential hat, durch die Trainerentlassung von Michael Komma an diesem Wochenende einen Aufschwung erleben wird, und unter Interimstrainer Walter Köberle sportliche Erfolge erzielt. Aber auch das lässt Rich Chernomaz nicht gelten. ,,Darauf müssen wir vorbereitet sein, auf diese ,,...Besentaktik.“
Na klar, er meinte natürlich sinngemäß: ... neue Besen kehren gut...


Die Spielpaarungen am Wochenende
7. Spieltag, Freitag, 08. Oktober 2004:
19:30 Uhr Grizzly Adams Wolfsburg - Frankfurt Lions
(Bilanz: 0 Siege, 0 Niederlagen, 0 Remis)

8. Spieltag, Sonntag, 10. Oktober 2004:
18:30 Uhr Frankfurt Lions - DEG Metro Stars
(Bilanz: 15 Siege, 14 Niederlagen, 2 Remis)

Die aktuellen Topscorer der DEL
(nach dem 6. Spieltag Sp. T A Pkt.)
1. Lebeau, Patrick - FRA - 6 - 4 - 6 - 10
2. Greilinger, Thomas - MAN - 7 - 4 - 6 - 10
3. Kelly, Steve MAN - F - 7 - 4 - 6 - 10
4. Trepanier, Pascal - NIT - 6 - 1- 9 - 10
5. Corbet, René - MAN - 7 - 4 - 5 - 9
6. Healey, Eric - MAN - 7 - 6 - 2 - 8
7. Stastny, Yan - NIT - 6 - 5 - 3 - 8
8. Sturm, Marco - ING - 7 - 5 - 3 - 8
9. Augusta, Patrik - HAN - 7 - 3 - 5 - 8
10. Reid, Brandon - HHF - 7 - 2 - 6 - 8
(Anmerkungen: Sp.=Spiele, T=Tore, A=Assists,
Pkt.=Scorerpunkte)
Jussi
+++1 Punkt in Wolfsburg+++

Auf dem Papier liest sich das Spiel der Frankfurt Lions bei den Adams Grizzly Wolfsburg äußerst spannend aus Frankfurter Sicht. Denn erst 26 Sekunden vor Schluss erzielte Dwayne Norris auf Vorlage von Patrick Lebeau den 4:4 Ausgleich für die Frankfurt Lions und sicherte mindestens einen Punkt aus der Auswärtspartie.

Allein im anschließenden Penaltyschiessen verließ die Lions das Spielglück und die Grizzlys obsiegten mit einem Treffer mehr. Und noch etwas ist erwähnenswert: Wie schon in der Meistersaison ließen sich die Spieler nicht von einer 2-Tore-Führung des Gegners beeindrucken, sondern fighteten jeweils zum Ausgleich

Am Sonntag (10.10.04) kommen nun die Düsseldorf Metro Stars zum Heimspiel der Frankfurt Lions (19.30 Uhr). Die DEG hat ihr Heimspiel am Freitag gegen die Kölner Haie verloren und gerät weiter unter Siegesdruck.

Eintrittskarten für das Heimspiel gibt es noch in allen Kategorien im Vorverkauf oder ab 16.30 Uhr an der Abendkasse der Eissporthalle. Telefonische Reservierung ist bis Sonntag, 14 Uhr, unter Telefon 069/13 40 400 ebenfalls möglich.


Tore:
1:0 Grizzly Adams Wolfsburg - I. Ciernik (15:11 Min.)
2:0 Grizzly Adams Wolfsburg - J. Zurek (21:51 Min.)
2:1 Frankfurt Lions - P. Lebeau - M. Beaucage - D. Norris (23:03 Min.)
2:2 Frankfurt Lions - M. Reichel - F. Bouchard - D. Sulkovsky (31:51 Min.)
3:2 Grizzly Adams Wolfsburg - R. Suchan (40:47 Min.)
3:3 Frankfurt Lions - M. Hackert (44:44 Min.)
4:3 Grizzly Adams Wolfsburg - X. Delisle (58:31 Min.)
4:4 Frankfurt Lions - D. Norris - P. Lebeau (59:34 Min.)
Penalty 5:4 Grizzly Adams Wolfsburg - T. Simon

Strafzeiten:
Grizzly Adams Wolfsburg 8 Min.
Frankfurt Lions 12 Min.
Jussi
+++Frankfurt Lions – DEG Metro Stars 6:2 (2:0, 2:1, 2:1)+++

Leichtes Spiel hatten die Frankfurt Lions bei ihrem 6:2 Heimsieg gegen total verunsicherte Düsseldorfer. Die DEG spielte von Beginn an undiszipliniert und die Spieler fanden sich die meiste Zeit auf der Strafbank wieder. Zu allem Überfluss reklamierten die Spieler ein ums andere Mal gegen die Entscheidungen von Hauptschiedsrichter Aumüller, der seinen verletzten Kollegen Axel Rademaker vertrat. Dieses Reklamieren hatte zur Folge, dass Tommy Jakobsen und Alexander Sulzer zusätzlich Disziplinarstrafen erhielten, und sich Eric Dandenault 100 Sekunden vor Schluss beim Spielstand von 6:2 noch eine Spieldauerdisziplinarstrafe abholte.

DEG Interimstrainer Walter Köberle zeigte sich schwer enttäuscht vom Auftreten seiner Mannschaft: „Es ist eine bittere Niederlage. Alle sind sehr down und haben total die Nerven verloren. Wir haben ängstlich gespielt und dumme Strafzeiten produziert. Einzig Andrej Trefilov hat uns lange im Spiel gehalten“.

Die Lions, die im bisherigen Saisonverlauf gerade zu Hause überwiegend ihre Treffer bei numerischer Überlegenheit erzielten, hatten durch die vielen Hinausstellungen gegen die DEG ein Powerplay nach dem anderen. So konnten sie der Vorliebe auch heute lang und länger nachgehen und weitere Heimtore im Powerplay markieren. Bei den Treffern eins und zwei saß jeweils ein Düsseldorfer auf der Strafbank, beim 3:0 von Nationalstürmer Martin Reichel brummten sogar zwei Mannen in Rot-Gelb eine Strafe ab. Teilweise belagerten fünf Spieler der Metro Stars die Strafbank.

Die DEG hatte in den ersten beiden Dritteln den Lions nichts entgegen zusetzten. Zwar erwischte auch der Deutsche Meister nicht gerade einen Sahnetag, aber zumindest effektiv agierten die Spieler von Trainer Rich Chernomaz. „Wir waren heute nicht so gut, aber wir haben gewonnen und an diesem Wochenende wieder 4 Punkte geholt“, sagte Chernomaz nach dem Spiel. Die Rheinländer machte es dem Gastgeber heute sehr oft ganz einfach. Neben den vielen Strafzeiten kamen individuelle Fehler dazu, wie vor dem 4:0 von Peter Ratchuk. Dem Treffer ging ein Scheibenverlust von Klaus Kathan hervor, als er unbedrängt als letzter Mann ausrutschte, und so Ratchuk den Weg alleine auf Trefilov eröffnete. Ratchuk nutzte diese penaltyähnliche Situation eiskalt aus.

Hoffnung keimte bei den 100 mitgereisten DEG Fans kurz vor der zweiten Drittelpause auf, weil Kathan seinen Fehler wettmachte, und auf 4:1 verkürzte. Diese Hoffnung wurde zu Beginn des Schlussdrittels noch größer, als Daniel Kreutzer den zweiten Düsseldorfer Treffer markierte. Zumindest 10 Minuten nach dem 4:2 präsentierte sich die DEG bemüht und man konnte erahnen, dass sie besser spielen können, als ihr derzeit letzter Tabellenplatz ausdrückt.

Nach dem 5:2 durch Marc Beaucage waren aber alle Bemühungen und Hoffnungen endgültig begraben. Beaucage ging dabei einmal mehr seiner Vorliebe nach, gegen Ex-Vereine in schöner Regelmäßigkeit Tore zu schießen. Den schönsten Treffer des Abends blieb Lions Stürmer David Sulkovsky vorbehalten. Nach tollem Solo überwand er auch noch DEG Torwart Trefilov und erzielte seinen ersten Saisontreffer zum 6:2 Endstand. Mit diesem Sieg verbesserten sich die Lions auf den 7.Tabellenplatz.
Tore:
1:0 (03:07) Robidas (Ratchuk) 5-4 PP
2:0 (16:46) Hackert (Murphy, Reichel) 5-4 PP
3:0 (26:23) Reichel (Murphy) 5-3 PP
4:0 (36:52) Ratchuk
4:1 (38:59) Kathan (Kreutzer)
4:2 (43:21) Kreutzer (Kathan, Herr)
5:2 (53:30) Beaucage (Lebeau, Norris)
6:2 (55:08) Sulkovsky (Ratchuk, Pronger)

Strafzeiten:
Lions: 12 Minuten + 10 Minuten Disziplinarstrafe für David Sulkovsky
Düsseldorf: 30 Minuten + 10 Minuten Disziplinarstrafe für Jakobsen, Schneider, Sulzer + 5 Minuten + Spieldauerdisziplinarstrafe für Dandenault

Zuschauer: 5.300
Schiedsrichter: Roland Aumüller
Jussi
VS
ERC Ingolstadt - Frankfurt Lions
15.10.2004, 19:30 Uhr
Jussi
+++Zahlenspiele mit Ingolstadt+++

Der Deutsche Meister Frankfurt Lions, aktuell mit elf Punkten auf Platz Sieben der DEL-Rangliste, trifft am Freitag (15.10.04) auf den Tabellendritten ERC Ingolstadt. Achtmal trafen Ingolstadt und Frankfurt in der DEL bislang aufeinander.

Mit jeweils vier Siegen – und die alle für das jeweilige Heimteam – ist die Bilanz ausgeglichen. Lediglich bei den Toren haben die Panther mit 19:22 ein leichtes Plus.

In der Audi-Stadt gab es für Frankfurt dabei noch nie etwas zu holen. Vier Niederlagen in vier Partien bei 4:18 Treffern sprechen eine deutliche Sprache. In der vergangenen Spielzeit unterlagen die Frankfurt Lions in Ingolstadt mit 3:4 und 1:4; in der heimischen Eissporthalle am Ratsweg gab es dagegen zwei Frankfurter Erfolge (5:1 und 2:1).

Über 60 Strafminuten gab es durchschnittlich in den bisherigen acht Begegnungen; die Lions-Spieler saßen im Schnitt für 27,38 Minuten auf der Sünderbank, die Panther-Cracks sogar für 33,50 Minuten.

Der bislang einzige Sieg auf Ingolstädter Eis glückte den Frankfurt Lions in einem Vorbereitungsspiel am 30.08.2001. Seinerzeit gab es einen 3:2-Erfolg, die Tore erzielten Steve Palmer (2) und Brent Cullaton (!).

Wie bereits am vergangenen Sonntag ist Roland Aumüller Leiter der Begegnung. Mit vier Siegen und vier Niederlagen bei 22:22 Toren in acht Partien ist die Frankfurter DEL-Bilanz des Unparteiischen aus Planegg-Würmtal absolut ausgeglichen.

Freitags sind die Frankfurt Lions noch ungeschlagen gegen Ingolstadt. Die beiden bisherigen Partien an diesem Wochentag konnten jeweils mit 2:1 gewonnen werden – allerdings am heimischen Ratsweg. Zweimal schon siegten die Frankfurt Lions 2:1 gegen Ingolstadt; der höchste Frankfurter Erfolg war ein 6:1 am 05.01.2003, die höchste Niederlage ein 0:6 am 24.11.2002. In allen Spielabschnitten haben die Panther die Nase vorn; die Trefferbilanz in den einzelnen Dritteln lautet aus Frankfurter Sicht 7:8, 8:9 und 4:5. In 14 von 24 Abschnitten konnten die Lions keinen Treffer erzielen.

Das Frankfurter Überzahlspiel weist eine Erfolgsquote von 15,09 % aus (acht Treffer in 53 Situationen). Im Penaltykilling mussten die Lions zehn Gegentore in 49 Unterzahlsituationen schlucken (Quote 79,59 %). Gingen die Lions gegen Ingolstadt mit 1:0 in Führung, gewannen sie am Ende auch immer. Erzielten die Panther den ersten Treffer, gab es nur in einem von fünf Fällen einen Frankfurter Sieg.

Weder nach den ersten noch nach den zweiten Minuten stand es in den bisherigen acht Begegnungen unentschieden zwischen den beiden Kontrahenten. Das Team, das nach dem zweiten Drittel in Führung lag, holte am Ende auch drei Zähler. Noch nie musste eine Partie zwischen Frankfurt und Ingolstadt im Penaltyschießen entschieden werden; der Sieger stand immer nach der regulären Spielzeit fest.

Erfolgreichster Frankfurter Scorer gegen die Panther ist Pat Lebeau mit vier Toren und fünf Vorlagen. Jason Young kommt auf einen Treffer und vier Assist.

In acht Spielen für Landshut in den Spielzeiten 1995/96 und 1996/97 gelang Marco Sturm noch kein Treffer gegen die Lions; lediglich drei Vorlagen stehen bei ihm auf der Haben-Seite.

Am Sonntag kommt es im Heimspiel (17.10.04, 18.30 Uhr) der Frankfurt Lions zum begehrten „Hessen-Derby“ gegen die Kassel Huskies. Frankfurt möchte dabei die Serie von 14 Siegen in Folge gegen Kassel weiter ausbauen. Die Nordhessen müssen dabei auf Christian Laflamme verzichten, der vom DEL-Disziplinarausschuss wegen seiner Matchstrafe vom vergangenen Freitag für sechs Spiele gesperrt. Darüber hinaus wurde Laflamme eine Geldstrafe in Höhe von 1.800 Euro auferlegt.

Die Spielpaarungen des Wochenendes:

9. Spieltag, Freitag, 15. Oktober 2004:
19:30 Uhr ERC Ingolstadt - Frankfurt Lions
(Bilanz: 4 Siege, 4 Niederlagen, 0 Remis)
10. Spieltag, Sonntag, 17. Oktober 2004:
18:30 Uhr Frankfurt Lions - Kassel Huskies
(Bilanz: 23 Siege, 18 Niederlagen, 1 Remis)

Die aktuellen Topscorer der DEL
(nach dem 8. Spieltag)


Sp. T A Pkt.
1. Lebeau, Patrick FRA 8 5 8 13
2. Kelly, Steve MAN 9 5 8 13
3. Sturm, Marco ING 9 8 4 12
4. Stastny, Yan NIT 8 5 6 11
5. Trepanier, Pascal NIT 8 2 9 11
6. Lewandowski, Eduard KEC 8 6 4 10
7. Greilinger, Thomas MAN 9 4 6 10
8. Dupont, Micki EBB 8 3 7 10
9. York, Mike IEC 8 3 7 10
10. Reid, Brandon HHF 9 2 8 10
(Anmerkungen: Sp.=Spiele, T=Tore, A=Assists,
Pkt.=Scorerpunkte)
Zahlen und Fakten - Rückschau
Nach 588 Spielen haben die Frankfurt Lions eine ausgeglichene Bilanz vorzuweisen. 284 Siegen stehen 284 Niederlagen gegenüber, 20 Spiele endeten mit einem Unentschieden.

Die Frankfurt Lions im TV
Sonntag, 17. Oktober 2004:
21:55 – 22:40 Uhr HR Sportkalender Frankfurt Lions – Kassel Huskies
Montag, 18. Oktober 2004:
06:55 – 06:45 Uhr HR Sportkalender (Wdhlg.)
12:15 – 13:00 Uhr HR Sportkalender (Wdhlg.)
22:00– 22:30 Uhr rheinmaintv - Magazin rund um die Frankfurt Lions
Jussi
+++Frankfurt – Kassel 5:4 n.P. (0:1, 2:2, 2:1,1:0)+++

Ein Drittel lang sah es wirklich so aus, als würden die Kassel Huskies das Frankfurter Eis als Sieger nach der regulären Spielzeit verlassen. 3:0 und 4:2 führten die Nordhessen bereits, als sich die Frankfurt Lions in der Schlussphase dank großem Kampfgeist noch ins Penaltyschiessen schossen. Pat Lebeau war dort der alleinige Spieler, der seinen ,,Elfer“ verwandeln konnte, und seinem Team dadurch den Extrapunkt sicherte.

Im ersten Drittel dominierte Frankfurt und erspielten sich Torchancen in Hülle und Fülle. Allein Jan Münster im Tor der Kassel Huskies verhinderte die zu diesem Zeitpunkt hochverdiente Führung. Die beste Chance hatten aber die Gäste. Nach einem Fehlpass von Martin Reichel lief Dany Bousquet alleine auf Ian Gordon zu, doch sein Schuss ging knapp am Frankfurter Tor vorbei. Nachdem die Lions bis zur 18.Spielminute bereits drei Überzahlsituationen ungenutzt ließen, demonstrierten die Nordhessen, wie einfach und effektiv es doch sein kann. Gleich drei Spieler der Huskies postierten sich bei eigenem Powerplay direkt vor Ian Gordon und nahmen ihm so die Sicht auf den Puck. So war Gordon machtlos gegen den Schuss von Nick Schultz.

Mit dieser Führung im Rücken spielten die Schlittenhunde selbstbewusst im Mitteldrittel auf. Den Lions fehlte vor allem in den ersten zehn Minuten der letzte Biss. Die Huskies agierten zielstrebiger und dadurch erfolgreich. Ted Drury traf bei numerischer Überlegenheit zum 2:0, als Andrej Strakhov auf der Strafbank saß. Keine drei Minuten später der nächste Treffer für die Huskies durch Dany Bousquet. Eminent wichtig für den Gastgeber, dass Marc Beaucage quasi im Gegenzug nach feinem Zuspiel von Pat Lebeau die Lions mit dem 3:1 wieder ins Spiel brachte. Nun schien ein Ruck durch die Spieler zu gehen. Der Druck auf die Hintermannschaft der Nordhessen wurde erhöht und Dwayne Norris verkürzte noch im 2.Drittel auf 3:2.

In den letzten 20 Minuten erlebten die 6.700 Zuschauer ein packendes und turbulentes Spiel. Zunächst erhöhte Hommel für Kassel auf 4:2, ehe Christian Kohmann und Andrej Strakhov jeweils ihre ersten Saisontore für die Lions markierten. Längst stand die Halle kopf und der Spielausgang war sieben Minuten vor Schluss völlig offen. Dem Siegtreffer waren die Lions in der Schlussphase zwar sehr nahe, allein, der deutsche Goalie der Kassel Huskies hielt wirklich sehr gut gegen alle Frankfurter Schussversuche. „Es war ein feines emotionales Spiel in den letzten 30 Minuten“, lobte Lions Trainer Chernomaz. „An diese Leistung müssen wir anknüpfen“, so Chernomaz weiter.

Kassels Trainer McParland war enttäuscht, letztendlich nur einen Punkt in Frankfurt geholt zu haben:“ Eine 4:2 Führung bis 13 Minuten vor Schluss, die müssen wir einfach über die Zeit bringen“, schimpfte McParland auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Tore:
0:1 (17:54) Schultz (Corso, Greig) 5-4 PP
0:2 (27:54) Drury (Melanson, Greig) 5-4 PP
0:3 (31:10) Bousquet (Gosselin, Retzer)
1:3 (33:27) Beaucage (Lebeau, Norris)
2:3 (36:19) Norris (Bouchard, Ratchuk)
2:4 (47:20) Hommel
3:4 (48:17) Kohmann (Bouchard, Strakhov)
4:4 (52:22) Strakhov (Bouchard, Hackert)
5:4 Lebeau (Penalty GWG)

Strafzeiten:
Lions: 14 Minuten
Kassel: 10 Minuten

Zuschauer: 6.700
Schiedsrichter: Petr Chvatal
Bärliner
+++ Lions im TV +++

Das Auswärtsspiel der Frankfurt Lions gegen die Nürnberg Ice Tigers am kommenden Sonntag (24. Oktober 2004) wird wegen einer Live-Fernseh-Übertragung auf Premiere vorverlegt. Spielbeginn ist um 14.30 Uhr, Premiere zeigt die Partie auf Sport 1.

Die Frankfurt Lions haben in der Location Bahama Bay in der Berger Straße (Frankfurt) eine Übertragung auf der Großleinwand organisiert.
Jussi
Danke Bärliner wollte es gerade eintragen. mad.gif
Bärliner
ZITAT(Jussi @ 19th October 2004 - 13:54:45)
Danke Bärliner wollte es gerade eintragen. mad.gif

Bitte, aber warum so grimmig!? huh.gif .... tongue.gif
Jussi
VS
Frankfurt Lions - Kölner Haie
22.10.2004, 19:30 Uhr
Bärliner
Lions trennen sich vom Co-Trainer - Am Freitag kommen die Haie

Am Mittwochnachmittag haben sich die Frankfurt Lions, wie es so schön heißt, im beiderseitigem Einvernehmen von ihrem Co-Trainer Kevin Ryan getrennt. "Er hat hart gearbeitet, aber die Chemie zwischen ihm und Trainer Chernomaz hat nicht gestimmt", begründet Manager Nethery die Entscheidung, ab sofort auf die Dienste von Ryan zu verzichten. In der Tat agierte Ryan während seiner Tätigkeit sehr fleißig und wollte von dem Duo Nethery/Chernomaz für seine persönliche Zukunft viel lernen. Die Mannschaft und vor allem Rich Chernomaz, verglichen Ryan aber mit seinem Vorgänger, Stéphane Richer.

Das Trainergespann der vergangenen Saison hatte die gleiche Philosophie vom Eishockey, und auch Abseits des Eises verstanden sich Chernomaz und Richer sehr gut. Kevin Ryan ist aber ein eher zurückhaltender Typ, der im Vergleich zu Richer keine Persönlichkeit bzw. Respektsperson darstellte, wie es Richer einfach war. "Es war besser, die Zusammenarbeit jetzt zu beenden, bevor es vielleicht Probleme geben könnte", begründet Nethery den frühen Zeitpunkt der Trennung. Für die Zukunft möchte Nethery kein hin und her auf der Trainerbank haben. "Wenn was sein sollte, kann ich Chernomaz unterstützen", kündigt der Manager an, künftig auf einen neuen Assistenztrainer verzichten zu wollen. Die Mannschaft nahm die Entscheidung recht emotionslos hin. Wenig Kontakt hatten die Spieler mit Ryan aufbauen können, da Ryan sich eben sehr zurückhaltend verhielt.

Morgen spielen die Lions erstmals in dieser Saison an einem Freitagabend vor heimischem Publikum. Der Spielplan hatte es bisher nicht gut gemeint, denn bislang musste der Deutsche Meister freitags immer in die Fremde reisen. Von der Drucksituation heißt es aber allgemein, besser freitags ein Heimspiel zu haben. Bisher verloren die Lions alle ihre Auswärtsspiele, und hatten somit sonntags immer einen großen Druck ihr Heimspiel gewinnen zu müssen, um zumindest drei Punkte aus dem Wochenende mitzunehmen. "Es ist mit drei Heimpunkten in der Tasche einfacher sonntags auswärts anzutreten gegen eine Mannschaft, die am Freitag verloren hat, weil der Gegner dann gewinnen muss und mehr Druck hat", hofft Nethery an diesem Wochenende auf eine bessere Punkteausbeute, wie im bisherigen Saisonverlauf.

Allerdings werden die Wochenendgegner aus Köln und Nürnberg den Lions das Leben alles andere als leicht machen. Am Freitag ist sicher ein Spiel zu erwarten, bei dem das 1:0 eine wichtige Rolle spielt. "Köln spielt defensiv sehr gut und vor allem diszipliniert. Einen Rückstand in einen Sieg umzubiegen ist gerade gegen Köln sehr schwer. Wir müssen clever spielen und von der weg Strafbank bleiben", weiß Nethery wie die Haie zu besiegen sind. Dabei hofft der Manager, dass bei Sorgenkind Sean Pronger endlich der Knoten platzt. Pronger ist selbstkritisch genug, um zu erkennen, dass er bisher die Erwartungen nicht erfüllen konnte. Natürlich hat Pronger noch genug Zeit, besser zu spielen, doch um so länger er auf ein Erfolgserlebnis wartet, umso mehr wird an ihm gezweifelt. "Er braucht ein Tor und Selbstvertrauen", glaubt Nethery weiter an Pronger.

Etwa 6.000 Zuschauer erwarten die Lions gegen die Kölner Haie. Ein Problem stellt dabei einmal mehr der Festplatz am Ratsweg dar, der bei den Heimspielen der Lions als Parkplatz genutzt wird. Nur 10% des Parkraumes stehen die nächsten Wochen zur Verfügung, weil seit Mittwoch der Zirkus Krone seine Zelte auf dem Platz aufgeschlagen hat. Da auch die Besucher der Zirkus-Vorstellung den geringen Parkraum nutzen wollen, empfiehlt sich eine frühzeitige Anreise, am Besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
(hockeyweb)
Jussi
+++The only way is up+++

Schweres Wochenendprogramm...

Um den Anschluss an die Spitzengruppe nicht zu verlieren, soll das kommende Wochenende möglichst erfolgreich verlaufen. Doch es wird nicht leicht werden für die Frankfurt Lions. Erst heißt der Gegner zu Hause Kölner Haie (Freitag, 19:30 Uhr) und dann geht es gegen die Viertplazierten Nürnberg Ice Tigers, die neben einer hervorragenden Defensivabteilung auch viele torgefährlichen Spieler (43 Tore) vorweisen können.

Obwohl Nürnberg mit leichten Vorteilen in diese Partie geht, schätzt Nürnbergs Manager Otto Sykora das Frankfurter Team in dieser Spielzeit noch stärker ein als die Frankfurt Lions der Meistersaison: „Sie haben mit Patrick Lebeau einen absoluten Top-Stürmer, der wieder die Scorerliste anführt. Zudem haben sie mit Peter Ratchuk den besten Verteidiger der letzten Saison halten können und mit dem NHL Spieler Stephane Robidas ihre Defensive weiter verstärkt.“

Beim Auftritt an der Norris am Sonntag steht Martin Reichel vor seinem 550. DEL-Spiel. An seiner alten Wirkungsstätte würde Reichel seine bisherige Marke von 115 Treffer bei 200 Assists gerne ausbauen.
Premiere überträgt die Begegnung am Sonntag aus der Arena Nürnberg ab 14:20 Uhr live und exklusiv.

Das Programm am Wochenende:
Freitag, 22. Oktober 2004, 19:30 Uhr
Frankfurt Lions - Kölner Haie
(Bilanz: 19 Siege, 27 Niederlagen, 1 Remis)

Sonntag, 24. Oktober 2004, 14:30 Uhr
Nürnberg Ice Tigers - Frankfurt Lions
(Bilanz: 21 Siege, 15 Niederlagen, 1 Remis)

Die aktuellen Topscorer der DEL:
(nach dem 10. Spieltag)

Sp. T A Pkt.
1. Lebeau, Patrick FRA 10 7 11 18
2. Kelly, Steve MAN 11 6 9 15
3. Stastny, Yan NIT 10 7 7 14
Greilinger, Thomas MAN 11 6 8 14
5. Sturm, Marco ING 11 8 5 13
Trepanier, Pascal NIT 10 4 9 13
York, Mike IEC 10 4 9 13
Hecht, Jochen MAN 11 4 9 13
9. Fical, Petr NIT 10 5 7 12
Reid, Brandon HHF 11 3 9 12
Mann, Cameron ING 11 3 9 12
(Anmerkungen: Sp.=Spiele, T=Tore, A=Assists, Pkt.=Scorerpunkte)
Jussi
+++Frankfurt Lions – Kölner Haie 4:3 n.P (0:1, 0:2, 3:0, 1:0)+++

„Das war heute ein verrücktes Spiel“. Mit diesen Worten eröffnete Hans Zach die Pressekonferenz nach dem Spiel seiner Kölner Haie bei den Frankfurt Lions. In der Tat erlebten die 6.800 Zuschauer ein Spiel der beiden Rivalen, das noch lange in Erinnerung bleiben wird. In den ersten Minuten des DEL-Klassikers Lions gegen Haie begegneten sich beide Mannschaften mit einer gehörigen Portion Respekt. Richtig gefährlich wurde es zunächst nur, wenn eine Mannschaft numerisch in Überzahl auf dem Eis stand.

Nachdem die Kölner Haie ihr erstes Überzahlspiel des Abends nicht in ein Tor verwandeln konnten, waren die Lions auf der anderen Seite ganz nah dran. Die kompletten zwei Minuten schnürten die Gastgeber die Haie in deren Drittel ein und besaßen durch Norris, Beaucage, Robidas und Bouchard hochkarätigste Torchancen. Ein wenig Scheibenglück und Haie Torwart Rogles verhinderten einen Kölner Rückstand. Das Scheibenglück, welches die Lions in dieser Situation nicht besaßen, hatten die Kölner bei ihrem nächsten Überzahlspiel.

Nicht so druckvoll aber effektiv ließen die Gäste den Puck laufen, bis am langen Eck Sebastian Furchner frei stand, um die Haie in Führung zu bringen. Im Mitteldrittel konnte keiner den Spielern der Lions Ehrgeiz und Leidenschaft absprechen. Letztendlich präsentierten sich die Haie aber als kompakte Gemeinschaft, die die Lions geduldig anrennen ließen und ihrerseits auf Chancen warteten. Diese sollten kommen zwischen der 39. und 40. Spielminute, in denen sich die Ereignisse überschlugen. Je vier Spieler beider Mannschaften waren auf dem Eis, als Alex Hicks von der blauen Linie maß nahm, und genau in den linken Torwinkel traf zum 2:0. Nur 24 Sekunden später tauchte Tino Boos alleine vor Ian Gordon auf, und überwand den Frankfurt Schlussmann zum 3:0. „In dieser Minute waren wir schwach und unkonzentriert. Das sind genau die Situationen, auf die Köln wartet“, schimpfte Chernomaz nach dem Spiel.

Das 2.Drittel war aber noch nicht vorbei. Lediglich 20 Sekunden nach dem dritten Kölner Treffer verpasste Köln´s Verteidiger Paul Traynor Lions Stürmer David Sulkovsky einen hohen Stock mit Verletzungsfolgen. Hauptschiedsrichter Lichtnecker ahndete die Szene regelgerecht mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Köln, schickte mit Alex Hicks aber den falschen Spieler zum Duschen. Lions Trainer Rich Chernomaz hatte vor der Partie gewarnt: „Gegen Kassel lagen wir 3:0 zurück, konnten das Spiel aber drehen. Gegen Köln ist es unmöglich einen 3:0 Rückstand umzudrehen“. Ein Drittel hatten die Lions noch Zeit, das unmögliche, möglich zu machen.

Das Schlussdrittel begann für die Lions mit knapp fünf Minuten Überzahl aufgrund der Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Hicks. Gerade einmal 22 Sekunden benötigte der Gastgeber, um auf 3:1 zu verkürzen. Marc Beaucage traf per Direktschuss nach Querpass von Robidas. Nun erwachte die Halle und die Zuschauer peitschten die Lions in Richtung des Kölner Tores.

Eine Premiere feierte Joe Murphy in der 44. Spielminute. Murphy erzielte auf Zuspiel von Bouchard seinen ersten Saisontreffer. Nicht nur dem Torschützen fiel aufgrund seines ersten Treffers im Lions Trikot ein Stein vom Herzen, auch Lions Trainer Chernomaz freute sich für seinen Angreifer. Zehn Minuten vor Schluss kippte das Spiel endgültig. Pat Lebeau, Top-Scorer der Deutschen Eishockey Liga, markierte den 3:3 Ausgleich für Lions, die im letzten Drittel alles nach vorne warfen. Die Haie konnten dem Druck nichts mehr entgegenbringen.

Die letzten zehn Minuten schafften sie es aber zumindest die Partie ausgeglichen zu gestalten, um sich ins Penaltyschiessen zu retten. Dort waren es Michael Hackert, der seinen Penalty sensationell verwandelte, und Pat Lebeau, die für Frankfurt trafen. Bei Köln brachte keiner die schwarze Hartgummischeibe an Ian Gordon vorbei, so dass der Extra Punkt an die Lions ging. „Ich weiß nicht so genau, ob ich mich freuen soll über den Punktgewinn, oder ärgern über zwei verschenkte Punkte“, sagte Haie Trainer Zach nach dem Spiel. „Letztendlich“, so Zach weiter, „bin ich ja eine Frohnatur, also freu ich mich über den Punkt“. Sein Trainerkollege Rich Chernomaz lobte den Charakter seiner Mannschaft: „Wir haben nie aufgegeben und einen tollen Kampfgeist besessen“, so der Lions Trainer.

Zu beklagen haben die Lions mit Michael Bresagk und Sebastian Klenner zwei verletzte Spieler. Wie schwer die jeweiligen Schulterverletzungen sind, wird sich am Samstag herausstellen, wenn beide Spieler untersucht werden.
Tore:
0:1 (15:23) Furchner (Boos, Lewandowski) 5-4 PP
0:2 (38:49) Hicks (Schlegel, Lüdemann)
0:3 (39:13) Boos (Björnli, Renz)
1:3 (40:22) Beaucage (Lebeau, Robidas) 4-3 PP
2:3 (43:49) Murphy (Bouchard, Lebeau) 5-4 PP
3:3 (49:08) Lebeau (Norris, Beaucage)
4:3 Hackert (Penalty)

Strafzeiten:
Lions: 14 Minuten + 10 Minuten Disziplinarstrafe für Pat Lebeau
Köln: 16 Minuten + 10 Minuten Disziplinarstrafe für Jeremy Adduono + 5 Minuten + Spieldauerdisziplinarstrafe für Alex Hicks

Zuschauer: 6.800
Schiedsrichter: Gerhard Lichtnecker
Basler2000
Das erstemal das ich mich über einen Frankfurter Sieg freue und jetzt dürft ihr absteigen!!! biggrin.gif tongue.gif
Jussi
VS
Nürnberg Ice Tigers - Frankfurt Lions
24.10.2004, 14:30 Uhr
Jussi
+++Nürnberg - Frankfurt 4 – 2 (2-0, 1-0, 1-2)+++

Es hat heute nicht gereicht, einen erneuten 0:3 Rückstand gegen Nürnberg beim Auswärtsspiel auszugleichen. Das Endergebnis lautet 2:4 aus Frankfurter Sicht. Die Ice Tigers haben ihre große Stärke, das Überzahlspiel, clever und souverän ausgenutzt und aus zwölf mal nummericher Überzahl alle vier Tore im Powerplay erzielt.

Wobei Frankfurts Trainer Rich Chernomaz in der Partie auf drei aktuell Spieler verzichten musste. Die Verteidiger Michael Bresagk und Sebastian Klenner sind beide verletzt aus dem Heimspiel gegen Köln und Stürmer Dwayne Norris laboriert an einer fiebrigen Grippe, die nach dem Spiel gegen Köln richtig ausgebrochen ist. So standen nur vier Verteidiger auf Frankfurter Seite der nach Mannheim zweitstärksten Offensive der Liga gegenüber.

Die Frankfurt Lions fanden nach der Energieleistung vom letzten Freitag nicht richtig ins Spiel gegen die ausgeruhten Nürnberger, die davor Spielfrei waren. Bereits nach dreizehn Minuten beorderte Trainer Chernomaz seinen Torhüter Gordon aus dem Kasten, da stand es bereits 0:2, Boris Ackers kam ins Spiel. Doch die Tore der Nürnberger fielen alle im Überzahl-Powerplay. Und das hatte jeweils der finnische Schiedsrichter Hendrickson für Nürnberg eingefädelt. Überhaupt nahm der Referee, der am europäischen Schiedsrichter-Austauschprogramm des Weltverbandes teilnimmt, anfangs seinen Job etwas zu ernst und verteilte bereits nach 43 Sekunden zwei seiner insgesamt 60 Strafminuten in einer fairen Partie. Obgleich er auch den Videobeweis heranzog beim Lattenschuß von Stephane Robidas.

Denn zwei spektakuläre Torchancen besaßen die Lions auch im ersten Drittel, jeweils Latte und Pfosten. Alleine, die Powerplay-Power der Nürnberger in dieser Saison war auch von den Lions nicht zu bremsen. Das 1:4 von Patrick Lebeau in der 47. Minute, ebenfalls in Überzahl, weckte aus Frankfurter Sicht nochmals ein Fünkchen Hoffnung. Aber die Kraft reichte letztendlich nicht mehr bei den achtzehn Frankfurter Spielern, das Spiel zu diesem Zeitpunkt wieder zu drehen. Nevil Rauters erster Saisontreffer fiel dann auch erst 24 Sekunden vor Spielende.
Tore:
06:48 - 1 - 0 Vasiljevs
12:13 - 2 - 0 Trepanier
38:16 - 3 - 0 Stastny
42:32 - 4 - 0 Trapper
46:59 - 4 - 1 Lebeau
59:36 - 4 - 2 Rautert

Strafminuten: 36 Nürnberg Ice Tigers, 24 Frankfurt Lions
Jussi
Lions-Song „Kühler Kopf und hessisches Herz“



Henni Nachtsheim und Albrecht ,,Ali" Neander mit dem Hühnerdieb-Projekt

Henni Nachtsheim ist ein absoluter Sportfan und war live mit dabei beim größten Moment der Frankfurter Eishockeygeschichte, dem 4:3 gegen die Eisbären Berlin am 16. April im DEL-Finale um die Deutsche Meisterschaft. Dieses tolle Ereignis hat ihn mit dazu bewogen, einen Song über die Frankfurt Lions zu schreiben. „Kühler Kopf und Hessisches Herz“ heißt er, wird Ende der Woche abgemischt und Ende November 2004 vorgestellt.

Dabei ist es zur Co- Produktion zweier hessischer Musiklegenden gekommen: Henni Nachtsheim, Teil des Kult- Comedy Duos Badesalz hat den Song zusammen mit Albrecht „Ali“ Neander von den Rodgau Monotones aufgenommen, denen Nachtsheim von 1977 bis 1989 angehörte. „Wir haben immer wieder mal zusammen produziert, aber eher im Verborgenen“, berichtet Nachtsheim. Diesmal gehen die beiden unter dem Namen „The Hühnerdieb-Project“ an eine breite Öffentlichkeit. Eine Hommage an die gelben Latex- Produkte, die von den Fans gerne mal auf das Eis geworfen werden, um die Schiedsrichter an ihre Neutralität zu erinnern.

„Wir sind stolz darauf, dass die beiden hessischen Ausnahmekünstler einen Song für die Frankfurt Lions produzieren“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende Gerd Schröder. Dabei hat der Deutsche Meister bei Henni Nachtsheim offene Türen eingerannt, als das Gespräch auf eine solche Produktion kam. „Ich bin bekennender Fußball- Fan und fiebere seit meiner Kindheit mit der Eintracht mit, habe aber auch eine sehr emotionale Bindung zum Eishockey“, berichtet der Künstler. „Ich habe mir schon Spiele vom Eishockey angesehen, als es noch in Ober-Roden und später in Niederrad gespielt hat und habe natürlich auch die Löwen von der Gründung weg verfolgt.“

Logisch, dass er auch beim Highlight, dem Finale gegen die Eisbären, mit dabei sein musste. „Ein Freund hat mir eine Stehplatzkarte besorgt und sich mit mir in die Kurve gequetscht. Es war verdammt eng, aber dafür sich das gelohnt. Eines der geilsten Erlebnisse, das ich je hatte.“

Zu diesem Hochgefühl trug natürlich auch die Präsenz von Badesalz in der Eissporthalle bei, dröhnt es doch „Komm Weichei, komm“ aus den Lautsprechern, wenn ein gegnerischer Spieler auf die Strafbank marschieren muss. Und als die Fans auf den Stehplätzen den ‚Bembelsong’ anstimmten „habe ich eine Gänsehaut bekommen“, erinnert sich Nachtsheim gerne an das Finalspiel.

Diese gewaltfreie, fröhliche Atmosphäre mit originellen Gesängen findet sich auf „Kühler Kopf und hessisches Herz“ wieder. So heißt es im Refrain „wer braucht schon sein Gebiss, wenn er dafür Deutscher Meister ist.“ Der Song, so Henni Nachtsheim, klinge irisch-rockig und passe zur guten Laune rund um das Eishockey. „Ich bin total glücklich mit dem Ergebnis.“ An dem übrigens auch einige Lions- Fans beteiligt sind, die bei den Aufnahmen als Background- Chor fungierten.
Vorgestellt werden soll der Song Ende November 2004. Dafür wird sich Henni Nachtsheim Zeit nahmen. Was gar nicht so einfach ist, denn seit vergangener Woche ist er mit Badesalz auf Tournee. „Das Baby mit dem Goldzahn“ heißt das Programm, das einen tollen Auftakt hatte und vom Publikum begeistert aufgenommen wurde. Die Tour geht bis Ende März. Denn als echter Eishockeyfan muss man schließlich Termine für eventuelle Play-Off- Erlebnisse einplanen....
Eiskaltes Haendchen
Hihi...Badesalz... *GREAT* biggrin.gif
Bärliner
Ein Glück löst sich Badesalz bei Kontakt mit Wasser auf! cool.gif

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

++++ Lions müssen vier Wochen auf Michael Bresagk verzichten ++++

Der Deutsche Meister Frankfurt Lions wird in den kommenden vier bis sechs Wochen den Verteidiger Michael Bresagk ersetzen müssen. Eine Kapselverletzung zwingt die medizinische Abteilung zu einer Arthrosekopie an der Schulter des 34-jährigen Deutschen. Bei diesem Eingriff kann genau diagnostiziert werden, welche Verletzung vorliegt, und wie lange Bresagk genau ausfallen wird. Etwas Entwarnung konnten die Ärzte bei Sebastian Klenner geben. Eigentlich befürchtete man bei den Lions, dass Klenner´s Beschwerden schwerwiegender wären, wie die von Bresagk. Bei der am Montag durchgeführten Kernspintomographie stellte sich aber heraus, dass Klenner lediglich eine kleine Verletzung davon getragen hat, die einen Einsatz am kommenden Wochenende voraussichtlich zulässt.
(hockeyweb)
Jussi
+++DEL Playercards 2004-2005+++

In den kommenden 3 Spielzeiten produziert die City-Press GmbH Bildagentur die beliebten Eishockey-Playercards der DEL. Das aktuelle Produkt besticht neben der brillanten Farbgebung und aufwändigen Gestaltung auch durch die Auflage von sehr interessanten Sonderserien.

Marco Leipold, Geschäftsführer der City-Press GmbH: „ Wir haben im Jahr des World Cup of Hockey eine DEB-Sonderserie gestaltet, auf der die Deutschen NHL-Spieler Marco Sturm, Jochen Hecht, Olaf Kölzig, Christian Ehrhoff und Denis Seidenberg abgebildet sind. Diese Signature-Cards werden auf eine Stückzahl von 650 limitiert und als wertvollste Sonderserie aufgelegt.“

Das aktuelle Playercard-Produkt besteht aus 493 Regularcards incl. 28 Youngsters-Karten. Zusätzlich sind die Sonderserien Allstars 2004 (19 Motive), Allstars 2003 (22 Motive) und eine spezielle Pokalkarte vom Deutschen Meister 2004, den Frankfurt Lions eingestreut.

Als besonderes Special gibt es für die Fans eine Bonusedition der Saison 2003-2004. Hier sind jeweils 2 Karten zusätzlich in die Flowpacks eingestreut. So sind in diesem Jahr anstatt der gewohnten 6 Karten nun 8 im Tütchen. Die Startauflage beträgt 3 Mio Karten. Selbstverständlich gibt auch in diesem Jahr einen speziellen Sammelordner für beide Spielzeiten. Der interessierte Sammler hat über das Forum der neugestaltete Website www.playercards.com die Möglichkeit mit anderen Playercard-Fans Karten zu tauschen.

Die Playercards werden ab dem 5. November über www.playercards.com erhältlich sein und ab Mitte November bundesweit über den Zeitschriftenhandel vertrieben. Weiter sind die Karten in den DEL-Eisstadion, Fanshops und über die Bestellhotline 030-2807061 zu kaufen.
Der Verkaufspreis pro Tüte beträgt 2,50 Euro, Verkaufsbox mit 26 Flowpacks 65,- Euro. Der beliebte Sammelordner wird ab Mitte November verfügbar sein.
Jussi
VS
Adler Mannheim - Frankfurt Lions
29.10.2004, 19:30 Uhr
Jussi
Weitere Premiere-TV Übertragung

Das Auswärtsspiel der Frankfurt Lions bei den Kassel Huskies am Sonntag, den 28. November 2004 wird wieder live auf Premiere TV übertragung.
Die Partie wurde deswegen nun auf 14.30 Uhr vorverlegt
Jussi
+++Drei ohne zwei plus eins+++

Drei Spiele innerhalb von fünf Tagen müssen die Frankfurt Lions nun bestreiten. Und das ohne zwei ihrer Stammverteidiger. Michael Bresagk wurde am Mittwoch an der Schulter operiert und fällt nach Auskunft der Ärzte wenigstens für sechs Wochen aus. Auch Sebastian Klenner ist noch nicht wieder einsatzbereit nach seiner Verletzung aus dem Kölnspiel am letzten Freitag.

So muss das Team von Trainer Chernomaz am Freitag in Mannheim, am Sonntag zuhause gegen die Eisbären (14.30 Uhr) und am kommenden Dienstag in Hamburg wieder nur mit vier Verteidigern antreten.

Dagegen gilt es im Bereich Sturm, einen neuen Spieler zu testen. Chad Bassen, der Cousin von Mark und Bob Bassen (ehemalige Spieler der Frankfurt Lions), wird ab morgen ein Probetraining bei den Frankfurt Lions beginnen. Der 21jährige hat gerade druckfrisch seinen deutschen Pass erhalten und bekommt durch das Try-Out die Chance, sich bei den Frankfurt Lions einen Restvertrag für die Saison 2004/2005 zu erarbeiten.

Die Spielpaarungen der Frankfurt Lions

13. Spieltag, Freitag, 29. Oktober 2004:
19:30 Uhr Adler Mannheim - Frankfurt Lions
(Bilanz: 24 Siege, 16 Niederlagen, 1 Remis)

14. Spieltag, Sonntag, 31. Oktober 2004:
14:30 Uhr Frankfurt Lions - Eisbären Berlin
(Bilanz: 15 Siege, 20 Niederlagen, 3 Remis)

15. Spieltag, Dienstag, 02. November 2004:
19:30 Uhr Hamburg Freezers - Frankfurt Lions
(Bilanz: 10 Siege, 4 Niederlagen, 0 Remis)

Die aktuellen Topscorer der DEL
(nach dem 12. Spieltag)


Sp. T A Pkt.
Lebeau, Patrick FRA 12 9 13 22
Trepanier, Pascal NIT 12 6 12 18
Stastny, Yan NIT 12 8 8 16
Lewandowski, Eduard KEC 13 7 8 15
Fical, Petr NIT 12 6 9 15
Kelly, Steve MAN 12 6 9 15
Augusta, Patrik HAN 13 8 6 14
Greilinger, Thomas MAN 13 6 8 14
Hecht, Jochen MAN 12 5 9 14
York, Mike IEC 12 4 10 14
Reid, Brandon HHF 13 4 10 14

Zahlen und Fakten (Rückschau)
Die Frankfurt Lions holten mit dem Penaltysieg über die Kölner Haie ihren 777. Punkt in der ewigen DEL-Tabelle. Nach 591 Partien stehen 285 Siege und 1.842 zu 1.854 Tore zu Buche.
Jussi
+++Adler Mannheim - Frankfurt Lions 0:5 (0:2, 0:2, 0:1)+++

Wunder gibt es immer wieder

Nein, natürlich sollen an dieser Stelle keine voreiligen Schlüsse stehen und auf gute Omen wollen wir an dieser Stelle auch verzichten... Aber haben die Frankfurt Lions in ihrem ,,Meisterjahr“ nicht auch 0:5 bei den Adler Mannheim gewonnen? Ein solches Ergebnis hielten selbst die größten Optimisten für das heutige Auswärtsspiel bei den Adler Mannheim nicht für möglich. Aber, die Frankfurt Lions haben ein sportliches Ziel zu verfolgen und hatten sich vorgenommen, gegen den ,,Erzrivalen“ Adler Mannheim den ersten Auswärtssieg der Saison 2004/2005 einzufahren.

Torwart Ian Gordon feierte dabei seinen ersten Shout-out der laufenden Saison. Die „Einzelgespräche“ von Trainer Rich Chernomaz und Manager Lance Nethery mit den Spielern während der vergangenen Wochen schienen von Beginn an Wirkung gezeigt. Kompakt und vor allem diszipliniert agierten die Frankfurt Lions, standen sehr gut in der Defensive und schlugen mit schnellen Kontern Löcher in die Abwehr der Adler Mannheim. Bereits in der vierten Minute war Michael Hackert allen enteilt, scheiterte aber an Mannheims Torwart Cristobal Huet. Huet war ebenfalls zur Stelle, als Sean Pronger aus halb linker Position wenig später zum Schuss kam.

Den verdienten Führungstreffer markierten die Lions nach neun Minuten. In ihrem ersten Überzahlspiel bediente DEL-Topscorer Pat Lebeau Peter Ratchuk, der per Direktschuss den NHL-Keeper Huet überwinden konnte. Knapp eine Minute später war Mannheim erneut zu weit aufgerückt, und Kapitän Jason Young konnte alleine auf den Adler Schlussmann zulaufen, der aber zunächst das 2:0 verhinderte. Die beste und gleichzeitig einzige Torchance besaß der Gastgeber nach elf Minuten. Christoph Ullmann schoss aus zentraler Position, Ian Gordon im Tor der Frankfurt Lions wehrte den Puck gerade noch über das eigene Tor.

Selbst in Überzahl brachte Mannheim kaum einen konstruktiven Angriff zu Stande. Die Frankfurter Defensive hatte wenig Mühe, sich immer wieder zu befreien. Als die Frankfurt Lions gerade eine Unterzahlsituation überstanden hatte, konterten Strakhov und Young gegen einen Mannheimer Verteidiger und Jason Young erzielte seinen ersten Saisontreffer. Eine Erlösung für den Kapitän. Mit dieser überraschenden, aber verdienten Führung ging es ins Mitteldrittel, wobei Mannheim gleich in Überzahl ran durfte. Kein Schuss und keine Chance, das ließ die 7600 Zuschauer im Friedrichspark langsam ungeduldig werden. Halt, rund 500 Frankfurter verfolgten das Treiben gelassen und freudig erregt. Aus der Ungeduld der Adler-Anhänger wurde in der 28. Minuten Verärgerung über das eigene Team. Wieder ein Konter, diesmal Joe Murphy, und es stand 3:0 für die Hessen.

Die Frankfurt Lions hatten in der Folge kein Problem den Vorsprung zu verwalten. Zu emotionslos und vor allem ohne Leidenschaft schlichen die Kurpfälzer übers Eis. Oder einfach dem Tatendrang von Chernomazes Team erlegen. Bezeichnend das vierte Tor der Frankfurt Lions. Völlig frei und unbedrängt verlor Adler Verteidiger Marco Schütz den Puck an Michael Hackert, der zum zweiten Mal an diesem Abend penaltyähnlich auf Huet laufen konnte. Diesmal traf der Nationalstürmer. Das Spiel war damit entschieden und so gestaltete sich das Schlussdrittel Körper- und Kontaktlos. Der Treffer von Christian Kohmann zum 5:0 Endstand blieb einer der wenigen Höhepunkte in den letzten 20 Minuten.

Tore:
0:1 (08:30) Ratchuk (Lebeau, Murphy) 5-4 PP
0:2 (15:26) Young (Strakhov, Pronger)
0:3 (27:41) Murphy (Robidas, Pronger)
0:4 (37:49) Hackert (Lebeau)
0:5 (45:12) Kohmann (Strakhov, Murphy)

Strafzeiten:
Mannheim: 22 Minuten + 10 Minuten Disziplinarstrafe für Steve Kelly
Lions: 18 Minuten

Zuschauer: 7.600
Schiedsrichter: Thomas Schurr
Jussi
VS
Frankfurt Lions - Eisbären Berlin
31.10.2004, 14:30 Uhr
Jussi
+++Frankfurt Lions – Eisbären Berlin 4:3 (2:2, 2:1, 0:0)+++

In der Neuauflage des Finales aus der vergangenen Saison begegneten sich am Sonntagnachmittag die Frankfurt Lions und die Berliner Eisbären auf Frankfurter Eis. Nach packenden, spannenden und nicht immer ganz fairen 60 Minuten setzten sich, wie auch in der Finalserie, die Frankfurt Lions mit einem 4:3-Sieg gegen die Hauptstädter durch.

Von Beginn an waren viele Emotionen im Spiel. Dabei erwischten die Lions den besseren Start, denn gleich ihr erster Torschuss fand sein gewünschtes Ziel und es hieß nach genau 100 Sekunden 1:0. Der Vize-Meister keineswegs geschockt. Nur 70 Sekunden nach dem Rückstand staubte Fairchild aus kurzer Distanz ab, als Ian Gordon einen Schuss nicht festhalten konnte. Was folgte waren übertrieben harte Stockfouls der Gäste.

Hauptschiedsrichter Willy Schimm hatte alle Hände voll zu tun, und schickte nach fünf Minuten gleich zwei Berliner fast zeitgleich auf die Strafbank. Die Lions brauchten lange, um in eine gute Powerplay Aufstellung zu kommen. Aber als Berlin gerade wieder zu viert auf dem Eis stand, traf Bouchard zur erneuten Lions Führung.

Die Eisbären benötigten wieder nicht lange, um auszugleichen. Kurios dabei, dass kein Berliner den Treffer erzielte, sondern Lions Verteidiger Mikael Magnusson. Bei einem Klärungsversuch rutschte ihm der Puck unglücklich vom Schläger genau in den Schlittschuh von Torwart Gordon, und von dort ins Tor. Da es beim Eishockey keine Eigentore gibt, wurde der Treffer André Rankel gutgeschrieben.

Kurz vor dem Ausgleich lieferten sich Markus Jocher auf Lions Seite und der Eisbär Derrick Waiser einen harten Faustkampf, woraufhin Willi Schimm beide Spieler mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe belegte. Eine Spieldauerdisziplinarstrafe hätte auch Berlins Stürmer Denis Pederson kassieren müssen. Mit einem harten Angriff checkte Pederson Lions Spieler Neville Rautert zu Boden, der zunächst blutend in die Kabine, später ins Krankenhaus eingeliefert wurde. „Rautert hat eine sehr schwere Gehirnerschütterung. Genaueres ist noch nicht bekannt. Außerdem wurde er mit sieben Stichen genäht“, berichtete Manager Lance Nethery nach dem Spiel.

War im ersten Drittel übertriebene Härte Trumpf, hielt sich dies im Mitteldrittel weitestgehend in Grenzen. Für den ersten Höhepunkt im zweiten Abschnitt sorgten die Berliner Eisbären. In Unterzahl liefen sie einen gelungenen Konter, den am Ende Micki DuPont vollenden konnte. Die Gäste gingen damit zum ersten Mal in Führung, die Erik Cole beinahe ausgebaut hätte. Der von den Carolina Hurricanes verpflichtete Amerikaner traf die Querlatte. Doppeltes Unglück für die Eisbären, dass im direkten Gegenzug Jason Young zum 3:3 ausgleichen konnte. Lions Trainer Rich Chernomaz hatte kurz vorher die Sturmreihen geändert, und zu Pat Lebeau den Kapitän der Lions Jason Young und Dwayne Norris gestellt. Norris und Lebeau lieferten das Zuspiel für das 2.Saisontor des 31-jährigen Kanadiers.

Eine Schlüsselszene für den Spielausgang gab es nach 36 Minuten. Ein von der Bande unkontrolliert abspringender Puck landete genau auf dem Schläger von Eisbären Stürmer Florian Busch, der aber überrascht von der Situation aus fünf Meter das leere Lions Tor verfehlte. Nur eine Minute später war auf der anderen Seite DEL Top-Scorer Pat Lebeau zu Stelle, um im Nachschuss für die 4:3 Führung der Lions zu sorgen.

Im letzten Drittel konzentrierten sich die Lions auf eine gute Abwehrarbeit und ließen lange keine nennenswerte Torchance der Gäste zu. Erst als die Eisbären nach 56 Minuten noch eine Überzahlchance hatten, geriet der Lions Sieg noch einmal in Gefahr. Ian Gordon im Tor der Lions verhinderte gegen Heins den Ausgleich. Zum Abschluss eine weitere unschöne Aktion von Berlins Spieler Micki DuPont: ein hoher Stock gegen Jason Young bescherte DuPont eine Spieldauerdisziplinarstrafe.

Eisbären Trainer Pierre Pagé war nach dem Spiel sichtbar sauer auf seine Mannschaft: „Frankfurt hat verdient gewonnen. Wir hatten keine Disziplin, das war der Unterschied“. Lions Trainer Rich Chernomaz äußerte sich stolz über seine Mannschaft, der es erstmals in der Saison gelungen war, die volle Ausbeute von sechs Punkten einzuholen.

Tore:
1:0 (01:40) Hackert (Sulkovsky, Reichel)
1:1 (02:50) Fairchild (Leask, Walker) 5-4 PP
2:1 (05:50) Bouchard (Ratchuk, Lebeau) 5-4 PP
2:2 (07:37) Rankel
2:3 (23:56) DuPont (Ustorf) 4-5 SH
3:3 (27:28) Young (Norris, Lebeau)
4:3 (37:05) Lebeau (Norris, Ratchuk)

Strafzeiten:
Lions: 13 Minuten + Spieldauerdisziplinarstrafe für Markus Jocher
Berlin: 28 Minuten + Spieldauerdisziplinarstrafe für Derrick Waiser und Micki DuPont

Zuschauer: 6.600
Schiedsrichter: Willi Schimm
Jussi
VS
Hamburg Freezers - Frankfurt Lions
02.11.2004, 19:30 Uhr
Bärliner
@Jussi

Ohne Schiri hattet ihr KEINE Chance! tongue.gif biggrin.gif laugh.gif
Jussi
+++3:1-Sieg in Hamburg+++

Gegen jede Prognose haben die Frankfurt Lions heute mit 3:1 auch die Hamburg Freezers besiegt. Trotz vier verletzungsbedingter Ausfälle (Stöpfeshoff, Klenner, Bresagk, Rautert), drei davon auf der Verteidigerposition und dem gesperrten Markus Jocher gelang dem Team von Trainer Rich Chernomaz der zweite Auswärtssieg der Saison 2004/2005.

Michael Hackert hatte sein Team im ersten Drittel in Führung gebracht. Doch vor der Pausensirene gelang den Hanseaten der 1:1 Ausgleich. Im zweiten Spielabschnitt gelang Dwayne Norris in Unterzahl die erneute 2:1-Führung, die Verteidiger Mikael Magnusson in den letzten zwanzig Minuten auf 1:3 ausbauen konnte.

,,Ian Gordon hat heute sehr viel Anteil an diesem Sieg hier über die Freezers. Es war kein leichtes Spiel, aber wir haben nie die Konzentration verloren und verdient gewonnen", lobte Manager Lance Nethery nicht nur seinen Golie unmittelbar nach Spielende.
Jussi
+++Duell der Top-Scorer in Frankfurt+++

Bevor der Spielbetrieb der Deutschen Eishockey Liga (DEL) aufgrund des Deutschland-Cups in Hannover (8. - 14.11.) bis zum 16. November ruht, stehen für die Frankfurt Lions am Wochenende noch die Spiel zuhause gegen die Iserlohn Roosters und in Augsburg bei den Panthern auf dem Programm.

Ein „Gipfeltreffen“ besonderer Art erwartet die Besucher der Frankfurter Eissporthalle am morgigen Freitag in der Partie Frankfurt Lions – Iserlohn Roosters, wenn der aktuell punktbeste Spieler der Liga, Patrick Lebeau gegen seinen Verfolger Mike York antreten wird.

Lions Top-Scorer Patrick Lebeau dominierte bereits in der letzten Saison mit 69 Punkten nach der Hauptrunde die Scorerwertung der DEL. In dieser Spielzeit scheint er dies wiederholen zu wollen. Mit 27 Punkten aus 15 Spielen führt er souverän vor Mike York (22) und Marco Sturm (18, Ingolstadt).

Den Aufwärtstrend nach den Siegen in Folge in Mannheim, gegen Berlin und in Hamburg wollen die Frankfurt Lions in jedem Fall fortsetzten und sich während der Spielpause unter den ersten Acht der Tabelle ,,ausruhen“. Die Erholung ist notwendig, da die letzten Spiele angesichts der drei verletzten Spieler Bresagk, Klenner und Rautert überaus kräftezehrend waren für das Team von Trainer Rich Chernomaz. Der Coach hatte seine Mannschaft ob der Verletzungen clever umgebaut und abwechselnd Joe Murphy, Nevil Rautert und zuletzt Sean Pronger in die Verteidigung berufen.

Nach dem morgigen Abschlusstraining entscheiden die behandelnden Ärzte, ob Verteidiger Sebastian Klenner wieder mitspielen darf. Dann könnte Sean Pronger wieder in den Sturm zurückkehren. Nevil Rautert wird definitiv erst nach der Pause wieder eingesetzt werden können und Michael Bresagk hofft auf seinen nächsten Einsatz Mitte Dezember.

Dafür gibt Youngster Chad Bassen sein Debüt morgen in der Eissporthalle. Der Neffe von Marc und Bob Bassen hatte schon im Auswärtsspiel in Hamburg seine ersten Einsätze für die Frankfurt Lions gehabt und spielt weiterhin unter Beobachtung, bevor die Sportliche Leitung über seine Vertragssituation beschließen wird.

Der 21jährige mit der doppelten Staatsbürgerschaft (Deutschland + Kanada) fällt aufgrund seiner fehlenden Spielpraxis in Deutschland nicht unter die Förderlizenzregelung. Diesen Status erreicht ein Spieler mit deutschem Pass unter 23 Jahren nur, wenn er mindestens zwei Saisons in einem Team im DEB- oder DEL-Bereich aktiv eingesetzt wurde. Somit müsste bei Vollständigkeit der Mannschaft immer einer der Spieler über 23 Jahren ein Spiel aussetzten, da nur 18 + 4 (18 Spieler über 23, 4 Förderlizenzspieler) laut Ligastatuten auf dem Spielbericht aufgeführt werden dürfen.

Die Spielpaarungen der Frankfurt Lions
16. Spieltag, Freitag, 05. November 2004:
19:30 Uhr Frankfurt Lions -Iserlohn Roosters
(Bilanz: 7 Siege, 10 Niederlagen, 0 Remis)
17. Spieltag, Sonntag, 07. November 2004:
18:30 Uhr Augsburger Panther - Frankfurt Lions
(Bilanz: 12 Siege, 20 Niederlagen, 1 Remis)

Die aktuellen Topscorer der DEL (nach dem 15. Spieltag)
Sp. T A Pkt.
Lebeau, Patrick FRA 15 10 17 27
York, Mike IEC 15 5 17 22
Sturm, Marco ING 16 10 8 18
Trepanier, Pascal NIT 15 6 12 18
Tapper, Brad NIT 15 10 7 17
Stastny, Yan NIT 15 9 8 17
Kelly, Steve MAN 15 6 11 17
(Anmerkungen: Sp.=Spiele, T=Tore, A=Assists, Pkt.=Scorerpunkte)

Zahlen und Fakten - Rückschau
Ihr 600. Spiel seit Ligazugehörigkeit bestritten die Eisbären Berlin in der Partie gegen die Frankfurt Lions am vergangenen Sonntag.

In ihrem 630. Spiel in der DEL mussten die Adler Mannheim bei der 0:5-Heimniederlage gegen die Frankfurt Lions den 1.700. Gegentreffer einstecken. Erzielt wurde der Treffer in der 28. Minute durch Joe Murphy zum 0:3.
Jussi
VS
Frankfurt Lions - Iserlohn Roosters
05.11.2004, 19:30 Uhr
Jussi
+++Frankfurt Lions – Iserlohn Roosters 3:1 (1:1, 0:0, 2:0)+++

Lebeau baut Scorerkrone weiter aus - 2 Assist für Frankfurts Stürmerstar

Die Iserlohn Roosters sind und bleiben der Angstgegner der Frankfurt Lions. Vor dem Spiel hieß die negative Bilanz aus Sicht der Lions 10 Niederlagen bei 17 Aufeinandertreffen. Nach 60 Hartumkämpften Eishockeyminuten haben die Lions die Bilanz statistisch zwar verbessert, zufrieden war Lions Trainer Rich Chernomaz aber letztendlich nur mit den ersten Minuten des Spiels und dem letzten Drittel, welches seine Mannschaft auf die Siegerstraße führte.

Mit zuletzt drei Siegen in Folge im Rücken begannen die Lions druckvoll. Früher Lohn war das schnelle Führungstor von DEL-Topscorer Pat Lebeau, der nach vier Minuten seinen 11.Saisontreffer erzielte. Durch seinen weiteren Assist zum späteren 3:1 zieht Lebeau mit nun 149 Scorerpunkten in der ewigen Frankfurt-Lions-Tabelle am ehemaligen Frankfurter Spieler Robert Reichel vorbei (148 Punkte). In der Folge erspielte sich der Deutsche Meister nahezu Chancen im Minutentakt. Zwischen der 10. und 12. Spielminute scheiterten Strakhov und Norris aber am Pfosten. Als der Puck dann endlich aus Sicht der Lions den Weg zwischen die beiden Torgestänge gefunden hatte, pfiff Schiedsrichter Aumüller ab, und verweigerte dem Treffer wegen Torraumabseits die Anerkennung.

Die Gäste aus dem Sauerland starteten ihre Angriffsbemühungen erst fünf Minuten vor Drittelende. Zunächst scheiterte Fritzmeier, ehe Mike York wenig später ganz dicht am Ausgleich schnupperte. Näher und näher kamen die Iserlohner dem 1:1, und eine Minute vor Drittelende war es Oliver Bernhardt, der unbedrängt aus fünf Metern einschießen konnte. Waren die Gäste schon gegen Ende des Eröffnungsdrittels stärker, übernahmen sie im Mitteldrittel fast komplett das Spielgeschehen. Frankfurt konnte sich bei ihrem Goalie Ian Gordon bedanken, dass den immer stärker werdenden Gästen nicht der Führungstreffer gelang. Die beste von zahlreichen Torchancen vergab Iserlohns Stürmer Intranuovo, der alleine auf Gordon zulief, aber am glänzend reagierenden Torhüter scheiterte.

Die Phase der Spielentscheidung gleich in der ersten Minute des letzten Drittels. Genau 52 Sekunden waren gespielt, als die Lions einen Zwei gegen Eins-Konter laufen konnten. David Sulkovsky hatte die erste Chance, die Kotschnew im Tor der Roosters noch vereiteln konnte, beim Nachschuss von Michael Hackert war er aber geschlagen. Der Treffer hatte nicht nur Initialzündung auf das Spiel der Lions, auch die 6.400 Zuschauer erwachten und unterstützten ihre Lions nun lautstark. Grund zum Jubeln hatten die Anhänger erneut nach 44 Minuten, als die Lions bei fünf gegen drei Überzahl durch Dwayne Norris auf 3:1 erhöhen konnten. Norris profitierte dabei von einem wunderschönen Zuspiel von Lebeau, der dem Francokanadier den 149 Scorerpunkt in seiner Laufbahn als Spieler der Frankfurt Lions einbrachte.

Frankfurts Trainer Rich Chernomaz sah für den Sieg seiner Mannschaft zwei entscheidende Dinge: “Erstens war Ian Gordon heute sehr gut und hat uns im 2. Drittel im Spiel gehalten. Zweitens war die Zeitstrafe für Martin aus meiner Sicht unnötig. Dadurch hatten wir fünf gegen drei Überzahl, und konnten das Spiel entscheiden“.

Iserlohns Trainer Doug Mason äußerte sich begeisternd vom Spiel: “Für die Zuschauer war es ein schönes Spiel. Die Mannschaften waren zwei Drittel gleichwertig und haben ansehnliches Eishockey gespielt“. Dem hatte Rich Chernomaz noch eines hinzuzufügen: „Lieber sind mir heute drei Punkte und ein nicht so gutes Spiel, als eine tolle Leistung, aber am Ende verloren zu haben“.

Tore:
1:0 (03:06) Lebeau (Robidas, Beaucage)
1:1 (18:52) Bernhardt (Higgins, Adams)
2:1 (40:52) Hackert
3:1 (43:04) Norris (Lebeau, Ratchuk) 5-3 PP

Strafzeiten:
Lions: 12 Minuten
Iserlohn: 16 Minuten + 10 Minuten Disziplinarstrafe für Mike Martin

Zuschauer: 6.400
Schiedsrichter: Roland Aumüller
Jussi
VS
Augsburger Panther - Frankfurt Lions
07.11.2004, 18:30 Uhr
Jussi
Bittere Niederlage für die Panther - Lions gewinnen nach Penaltyschießen

Augsburg, 7. November


Nach dem Erfolg gegen den bayrischen Nachbarn aus Ingolstadt, der zugleich den ersten Drei-Punkte-Sieg auf fremdem Eis bedeutete, gingen die Augsburger mit einigem Selbstbewusstsein gegen den amtierenden Meister aus Frankfurt in ihre Heimpartie. Vor eigenem Publikum gehören die Panther derzeit zu den erfolgreichsten Teams der Liga und das konnten sie auch an diesem Abend demonstrieren. Dass es am Ende nur zu einem Punkt und einer 3:4-Niederlage nach Penaltyschießen reichte, lag zum einen an der eigenen Abschlussschwäche, zum anderen auch an einigen merkwürdigen Entscheidungen der Referees.

Die Begegnung bedeutete zugleich das Heimdebüt für Neuzugang Robert Busch, den man Mitte letzter Woche angesichts der schweren Verletzung von Robert Brezina zur Verstärkung geholt hatte. Und der führte sich zu Beginn auch gleich gut ein und hätte seinem Nebenmann fast zum ersten Treffer nach nicht einmal einer Minute verholfen, doch Ian Gordon konnte gerade noch mit der Kelle abwehren. Viel Glück hatte dieser auch, als die Scheibe von seiner Schulter abprallte und knapp neben dem Tor landete. Der Frankfurter Schlussmann stand auch weiterhin im Mittelpunkt des Geschehens. Jedenfalls zeigten sich die Hausherren in diesem Drittel von ihrer stärksten Seite und setzten die weitgehend enttäuschenden Lions dermaßen unter Druck, dass diese zeitweilig kaum aus ihrer Verteidigungszone herauskamen. Lediglich mit dem Abschluss haperte es noch. Minutenlang erlebten die Zuschauer Einbahnstraßen-Eishockey in Richtung Frankfurter Tor und schließlich klingelte es dann doch. John Miner wuchtete die Scheibe nach Zuspiel von Rick Girard aus vollem Lauf in die Maschen.

Ein Geschenk von Schiedsrichter Chvatal bescherte den Lions den mehr als glücklichen Ausgleich. Steve Bancroft musste nach einer Lappalie auf die Strafbank, die Überzahl nutzte Michael Hackert. Er war es auch, der Frankfurt nur eineinhalb Minuten später sogar in Führung brachte. Trotz einer eindeutigen Abseitssituation, die noch dazu vom Linienrichter angezeigt wurde, gab der Unparteiische, dessen Leistung immer zweifelhafter wurde, den Treffer. Den Panthern war die Verärgerung über diese Entscheidungen deutlich anzumerken, der Faden war zunächst einmal gerissen und die Gäste kamen nun besser ins Spiel. In der 38. Minute jubelten die Panther nach einem Treffer von Brian Felsner, dem der Schiri aber nach vergeblich versuchtem Videostudium, da die Kamera die Szene nicht aufgezeichnet hatte, die Anerkennung verweigerte. Sekunden später gab es dann aber nichts mehr zu diskutieren: Rick Girard fälschte zum mehr als verdienten Ausgleich in die Maschen ab.

Endgültig verspielt hatten die Männer in den gestreiften Trikots aus Sicht der einheimischen Fans, als die Scheibe von einem Linesman beim Angriff der Gastgeber „abgefangen“ wurde, eine Attacke gegen den Augsburger Verteidiger ungeahndet blieb und die Frankfurter so zu einem ungefährdeten Konter kamen. Diesen schloss Dwayne Norris mustergültig zur erneuten Führung der Gäste ab. Die Panther drängten in der Folge mit wütenden Angriffen auf den Ausgleich und schließlich war es Steve Bancroft mit seinem ersten Saisontreffer, der dies besorgte. Die Frankfurter wehrten sich in dieser Phase mit allen erlaubten und manchen unerlaubten Mitteln, kamen aber ungeschoren davon. Mehrfach waren sie in den Schlussminuten mit zu vielen Spielern auf dem Eis, doch Schiedsrichter Chvatal ignorierte dies, selbst wenn seine beiden Assistenten ihn darauf hinwiesen. So blieb das Ergebnis bis zum Ende unentschieden und die Folge war Penaltyschießen.

In der ersten Runde trafen Björn Barta für Augsburg und Jason Young für die Lions, danach nur noch Norris für die Gäste und sorgte mit dem insgesamt 14. Penalty für die Entscheidung. Beide Trainer waren sich einig, dass die bessere Mannschaft an diesem Abend das Nachsehen hatte. „Wir haben viel Glück gehabt heute Abend“, erklärte Frankfurts Coach Rich Chernomaz vieldeutig. Bei Benoit Laporte, seinem Gegenüber, war die Enttäuschung und Verärgerung über den Verlust von zwei Punkten und die Art und Weise zwar spürbar, allerdings verwies er offiziell lieber auf die nicht optimale Chancenverwertung seines Teams. (mor)

Tore: (1:0 / 1:2 / 1:1 / 0:1 )
1:0 (18:47) Miner ( Felsner ; Girard )
1:1 (24:11) Hackert ( Lebeau ; Ratchuk ) 5:4
1:2 (25:49) Hackert ( Bouchard ; Sulkovsky )
2:2 (37:51) Girard ( Felsner ; Moeser )
2:3 (43.32) Norris ( Lebeau ; Robidas )
3:3 (53:21) Bancroft ( Girard ; Moeser )
3:4 (60:00) Norris GWS

Zuschauer: 4185
Strafzeiten: Augsburger Panther 8, Frankfurt Lions 12
Schiedsrichter: Petr Chvatal


www.hockeyweb.de
Jussi
+++Meisterchronik und Meister-DVD+++

An die vergangene Eishockeysaison 2003/2004 denken wir alle gerne zurück – unglaubliche Momente, Gänsehaut-Atmosphäre und überschäumende Gefühle, die Frankfurt Lions sind Deutscher Meister 2004!

Nicht ohne Stolz präsentieren wir Ihnen jetzt die offizielle Frankfurt Lions Special Edition Saison 2003/2004 und die Highlights-DVD des Meisterjahres 2003/2004.

Auf über 100 Seiten und mehr als 120 Minuten sind die schönsten Momente des Meisterjahres noch einmal auf Hochglanzpapier und im Film festgehalten.

Die Frankfurt Lions Special Edition Saison 2003/2004 inklusive DVD ist nur im Set für 20 Euro in ausreichender Menge auf der Geschäftsstelle oder im Fanshop in der Eissporthalle für jedermann erhältlich. Aber man sollte nicht zu lange warten, da die Auflage limitiert ist!

Viel Spaß bei der Lektüre dieses „Meisterwerkes“!
Jussi
VS
Frankfurt Lions - Krefeld Pinguine
16.11.2004, 19:30 Uhr
Jussi
+++An Weihnachten auf Premiere+++

Weitere TV-Übertragung

Das Auswärtsspiel der Frankfurt Lions bei den Eisbären Berlin am zweiten Weihnachtsfeiertag (26. Dezember 2004) wird wieder live auf Premiere TV Sport übertragen.
Die Partie beginnt um 14.30 Uhr.
Jussi
+++Lebeau Spieler des Monats Oktober+++


Viele Experten sagen: der Mann hat eine eingebaute Torgarantie. Gemeint ist Frankfurts Stürmer Patrick Lebeau, der nach Belieben punktet und mit seinen tollen Toren und Vorlagen in dieser Saison wieder die Massen fasziniert.

Die Scorerkrone trägt er bereits seit dem ersten Spieltag der Saison 2004/2005. Die Verfolger schauen ehrfürchtig hinter ihm her. Kein Wunder also, dass der sympathische Francokanadier die Wahl zum Spieler des Monats Oktober mit großem Abstand (16 Stimmen) vor Pascal Trepanier (7 Stimmen) Nürnberg) und Mike York (4 Stimmen/Iserlohn) gewonnen hat.

Mit in der Jury waren unter anderem vertreten: Doug Mason (Trainer Iserlohn), Michael Leopold (Premiere), Steve Walker (Spieler Eisbären Berlin).
Jussi
+++Rautert wieder dabei+++

91 Neville Rautert

Position: Stürmer
Geburtstag und -Ort: 10.06.1982 in Winnipeg
Nationalität: Deutscher
Familienstand: ledig

Bei den Frankfurt Lions seit: 2004
Größe: 1,78 m
Gewicht: 73 kg
Schießt/hält: links


Nach der Deutschland-Cup-Pause nimmt die DEL den Spielbetrieb wieder auf. Der 18. Spieltag mit dem Heimspiel der Frankfurt Lions gegen die Krefeld Pinguine (16.11. 04, 19.30 Uhr) steht auf dem Programm. Manager Lance Nethery hofft, dass die Spieler während der Pause nicht den Faden des Erfolges verloren haben und an die jüngste Siegesserie anknüpfen können.

,,Wir haben die Zeit genutzt, die blauen Flecken zu beseitigen und Kraft getankt“, so der Manager, der in der letzten Woche auch das Eistraining der Mannschaft geleitet hat. Trainer Rich Chernomaz war bekanntlich als Assistenztrainer beim Team Canada für den Deutschland-Cup unterwegs.

Und Chernomaz musste sich natürlich heute in der Kabine ein lautes ,,hi hi hi“ seines US-Verteidigers Peter Ratchuk anhören. Der hat nämlich mit Team USA den Deutschland-Cup gewonnen, obwohl sich die US-Boys im Turnierverlauf der Kanadischen Nationalmannschaft geschlagen geben mussten. ,,Cherno“ konterte den ,,Joke“ natürlich entsprechend und freute sich dafür mit seinen Stürmern Hackert und Sulkovsky, die die Deutschen Farben vertreten haben. Immerhin hat David Sulkovsky mit Zwei von insgesamt Fünf fast 50% der Tore der Deutschen Nationalmannschaft erzielt.

Zudem ist der Coach froh, dass er beim morgigen Heimspiel wieder auf Nevil Rautert zurück greifen kann. Der Youngster hat seine Gehirnerschütterung aus dem Spiel gegen die Kölner Haie auskuriert und ist mit von der Partie.

Für die Krefeld Pinguine scheint sich der Deutschland-Cup jedenfalls gelohnt zu haben.
Seit gestern gehört der Offensivverteidiger Tom Preissing, am Wochenende noch für
Team USA in Hannover aktiv, zur Mannschaft von Trainer Bob Leslie. Peter Ratchuk jedenfalls hat seinem Trainer heute schon mal einiges über seinen US-Teamkameraden erzählen können und Chernomaz hat wie immer ganz genau zugehört.

18. Spieltag, Dienstag, 16. November 2004:
19:30 Uhr Frankfurt Lions - Krefeld Pinguine
(Bilanz: 16 Siege, 20 Niederlagen, 1 Remis)

Zahlen und Fakten - Vorschau
Vor dem 1.800. Gegentreffer stehen die Krefeld Pinguine in den Spielen nach der Deutschland-Cup Pause. Sie haben in 596 Partien 1.795 Treffer hinnehmen müssen.
Bärliner
Krefeld siegt beim Deutschen Meister

Am ersten Spieltag nach der Deutschland Cup Pause unterlagen die Frankfurt Lions überraschend in einem weitestgehend niveauarmen Spiel den Krefeld Pinguinen mit 1:2. Lions Manager Lance Nethery ahnte bereits vor dem Spiel, welch unangenehmer Gegner die Gäste aus Krefeld in dieser Begegnung sein würden. Er sollte Recht behalten. Krefeld spielte sehr defensiv und es so war es kein Wunder, dass es bis zur 13. Spielminute dauern sollte, ehe sie ihren ersten Torschuss auf das Lions Gehäuse abgaben. Dieser hatte es aber in sich. Vom Bulli weg scheiterte Daniel Kunce mit einem harten und verdeckten Schuss am linken Torpfosten. Zu diesem Zeitpunkt führten die Lions bereits 1:0, weil sie ihrerseits eine der wenigen Torchancen in einen Treffer ummünzen konnten. Im ersten Ueberzahlspiel des Abends bediente Peter Ratchuk mustergültig von hinterm Tor aus den vor dem Tor postierten Dwayne Norris, der per Direktschuss Robert Müller im Tor der Krefelder bezwingen konnte.

Auch im zweiten Drittel blieben Torchancen absolute Mangelware. Die erste und gleichzeitig beste Einschussmöglichkeit vergab Lions Stürmer Christian Kohmann, als er sehr schön frei gespielt wurde, allein stehend vor Müller aber scheiterte. Krefeld hatte beim zweiten Pfostentreffer des Abends nach einem Schuss von Herperger Pech, nicht gegen Ende des zweiten Drittels zum Ausgleich zu kommen. Auf der anderen Seite verhinderte ebenfalls der Pfosten einen weiteren Treffer für die Lions. Verteidiger Bouchard hatte Müller bereits umspielt, traf aber aus spitzem Winkel nicht mehr zwischen die beiden Torpfosten.

Die letzten 20 Minuten begannen mit einem hohen Stock mit Verletzungsfolge von Krefelds Steve Brule gegen Lions Kapitän Jason Young. Hauptschiedsrichter Langer verhängte regelgerecht fünf Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Brule. Diese grosse Möglichkeit, in den fünf Minuten Powerplay dem Spiel eine Vorentscheidung herbeizuführen misslang den Lions. Keine einzige zwingende Torchance produzierten die Spieler von Trainer Rich Chernomaz. Krefeld agierte weiter sehr diszipliniert und wartete geduldig auf eine Torchance. Sechs Minuten vor Schluss wurde die Geduld belohnt. Rob Guillet kam aus fünf Meter frei zum Schuss, und traf genau in den rechten Torwinkel zum 1:1 Ausgleich. Und es kam noch besser für den Gast. Bei einem Konter gewann Krefelds Stürmer Alexander Seliwanov das Laufduell gegen Lions Verteidiger Joe Murphy, scheiterte aber zunächst noch an Lions Goalie Ian Gordon. Da aber auch beim Nachschuss die Krefelder schneller am Puck waren, konnte Vadim Slivchenko zum 2:1 abstauben. Nun erwachten die Lions aus ihrer Lethargie, und man erspielte sich in den verbleibenden knapp fünf Minuten fast dreimal so viele Torchancen, wie in 55 Minuten zuvor. Doch weder Kohmann, Ratchuk noch Robidas in der Schlussekunde kamen an Robert Müller im Tor der Pinguine vorbei.

Sichtlich verärgert und enttäuscht äusserte sich Lions Trainer Rich Chernomaz nach dem Spiel: "Wir haben erst nach dem Rückstand Eishockey gespielt. Davor waren wir schlapp. Alles zu ruhig, ohne Leidenschaft. Die Spieler ohne Scheibenbesitz haben den armen Spieler mit Puck nicht unterstützt." Sein Gegenüber Bob Leslie war mit dem Sieg und dem Spiel seiner Mannschaft sehr zufrieden: "Der Schlüssel zum Erfolg war, dass wir die fünf Minuten Unterzahl überstanden haben. Da kippte das Spiel zu unseren Gunsten." (Frank Meinhardt)

Tore:
1:0 (09:32) Norris (Ratchuk, Lebeau) 5-4 PP
1:1 (53:23) Guillet (Gosdeck, Ziesche)
1:2 (55:32) Slivchenko (Seliwanov, Herperger)

Strafzeiten:
Lions: 10 Minuten Krefeld: 17 Minuten + Spieldauerdisziplinarstrafe für Steve Brulé
Zuschauer: 6.100
Schiedsrichter: Michael Langer
Bärliner
Wird Kim Collins neuer Co-Trainer der Frankfurt Lions?

Bereits beim letzten Auswärtsspiel der Frankfurt Lions vor der Deutschland Cup Pause weilte Kim Collins auf der Tribüne des Curt-Frenzel-Stadions in Augsburg. Damals hieß es, er besuche seinen Freund Rich Chernomaz, und da Collins ganz in der Nähe (Deggendorf) wohne, bot es sich an, sich mal zu treffen. Als Collins aber auch am Dienstagabend den Tribünenplatz neben Manager Lance Nethery beim Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine einnahm, wurde klar, Collins ist ein ernsthafter Kandidat für die freie Co-Trainer Stelle beim Deutschen Meister.

Lions Trainer Rich Chernomaz bestätigte nach dem Spiel, dass er sich eine weitere Zusammenarbeit mit Collins gut vorstellen könnte, denn bereits in Schwenningen arbeiteten Chernomaz und Collins im Trainergespann zusammen. "Es wäre gut, wenn er zu uns kommen würde. Wichtig ist dabei, dass Collins sich langfristig an den Verein bindet." Collins würde nämlich auch gerne als Cheftrainer arbeiten, und da der eine oder andere Trainer in der DEL derzeit gewaltig auf der Kippe steht, ist auch diese Option möglich. "Wir möchten keinen Co-Trainer einstellen, der nach drei Monaten wieder geht. Das ist nicht unsere Philosophie", hatte Manager Lance Nethery letzte Woche angekündigt.

"In den nächsten 14 Tagen wird es sich definitiv entscheiden, wohin der Weg von Collins geht", verriet Chernomaz. Spekulieren kann man dabei, ob als Co-Trainer zu den Lions, oder als Chef zu einem anderen DEL Verein in Hessen.
[hockeyweb]
Dieses ist eine vereinfachte Darstellung unseres Foreninhaltes. Um die detaillierte Vollansicht mit Formatierung und Bildern zu betrachten, bitte hier klicken.
Invision Power Board © 2001-2010 Invision Power Services, Inc.