Bärliner
9th July 2004 - 14:57:20
Auf den folgenden Seiten findet ihr
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Ergebnisse,
Hintergründe und
Allgemeines über / rund um den EHC EISBÄREN BERLIN ... zusammengesetzt aus Berichten aus Berliner Tagespresse, Eisbären-HP und/oder diverser Eishockey-HP-Berichten sowie eben aus persönlicher Meinung(en) ...
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Bärliner
12th July 2004 - 15:00:14
Zur Erinnerung mal aus´m "alten Forum" rüberkopiert:Geliebt, gehasst, vergöttert !!
Ostberliner Eishockey feiert 50. Geburtstag 
Große Ereignisse werfen derzeit im Berliner Sportforum, dem Heimspielort des EHC Eisbären Berlin, ihre Schatten voraus: In diesem Jahr ist es sage und schreibe 50 Jahre her, dass im Berliner Stadtbezirk Hohenschönhausen eine Eishockey-Mannschaft den leistungssportlichen Spielbetrieb aufnahm. Dieses Jubiläum soll am
21. August 2004 ab 19.00 Uhr im Wellblechpalast mit einer standesgemäßen Gala-Veranstaltung gefeiert werden.
Bemerkenswert, dass die Initiative zu diesem Festakt vordergründig von den Fans ausging, in deren Händen auch der Großteil der umfangreichen Organisation liegt und die gemeinsam mit dem EHC Eisbären Berlin als Mitveranstalter fungieren. Schon seit dem Herbst letzten Jahres laufen die Planungen, galt es doch herauszufinden, wo die Spieler vergangener Zeiten abgeblieben sind. Ein mitunter schwieriges Unterfangen, doch man war erfolgreich wie die umfangreiche Gästeliste beweist! Heute, da die Vorbereitungen ihrem Ende entgegen streben, deutet sich an, dass sich all der betriebene Aufwand gelohnt hat. Die Rührung in den Augen, das Zittern in der Stimme so manchen Akteurs der ersten Stunde, der sich freute doch nicht vergessen worden zu sein, war den Organisatoren Bestätigung und Motivation zugleich. Wer erinnert sich dieser Tage schon noch, dass im Jahre 1954 Eishockey-Cracks, wie der rund um das Sportforum zur lebenden Legende gewordene „Hanne“ Frenzel mit seinen Mannschaftskameraden die Grundlage zu einer sportlichen Erfolgsgeschichte legten, deren Beginn und längerer Teil heute leider nur zu gern auf die einstigen politischen Gegebenheiten reduziert wird?
Neben den Eisbärenfans am ehesten noch Horst Eckert, der im schwäbischen Augsburg unter manchmal schwierigen Umständen das Eishockey-Museum, die deutsche Hall of Fame, betreibt. Dort fand schon vor einigen Jahren die Geschichte der Eishockeyspielenden Dynamos Eingang und einen würdigen Platz neben den Helden und Reliquien des bundesdeutschen Eishockeys. Dort sind das Trikot von Rainer Patschinski und weitere Utensilien der einstigen Protagonisten zu bestaunen. Hanne Frenzel, Dietmar Peters, Hartmut Nickel, Harald Kuhnke, Bernd Karrenbauer und weitere Spieler des 15-fachen DDR-Meisters SC Dynamo Berlin sind längst für ihre Verdienste um den Eishockeysport in die deutsche Hall of Fame aufgenommen worden. „Mr. Eishockey – Ost“ Joachim Ziesche wurde gar mit der Aufnahme in die internationale Ruhmeshalle geehrt. Dem hierzulande, gegenüber König Fußball, niedrigeren Stellenwert des Eishockeys ist es geschuldet, dass das einer breiten Öffentlichkeit verborgen bleibt. Betrachtet man die schwierigen Umstände, unter denen Eishockey in der DDR ein tristes Dasein fristete, ist diese Ehrung nur allzu gerechtfertigt. Nur zu gern wird vergessen, dass der schnelle Kufensport in der ehemaligen DDR lediglich geduldet wurde und die sonst großzügige staatliche Sportförderung einen großen Bogen um die Eishockeyspieler machte. Lieber macht man sich immer wieder über die dereinst kleinste Liga der Welt lustig, als hätten es sich die Dynamo-Cracks aus Berlin und Weißwasser freiwillig genau so ausgesucht, um sich möglichst oft von ihren Anhängern feiern zu lassen. Weit gefehlt! Horst Eckert sagt dazu: „Das Eishockey in der DDR hatte einen für deutsche Verhältnisse hohen Leistungsstand. Hätte man 1969 die DDR-Oberliga nicht aufgelöst und nur noch mit den zwei Spitzenteams aus Berlin und Weißwasser weitergespielt, wäre der Standard sicher noch gestiegen.“
Am 21. August werden sie nun endlich eine – ihre - Bühne bekommen, die Bögelsacks, Bielkes, Radants, Karrenbauers und Lempios, über die sich scheinbar bereits der Mantel des öffentlichen Vergessens gelegt hatte. Dabei bringt der ein oder andere heute noch seinen gewichtigen Beitrag zum Wohl des Eishockeys, indem er Nachwuchsspielern als Trainer oder Mannschaftsbetreuer seine Erfahrungen, sein Können weitergibt. Verteidiger-Legende Dietmar Peters zum Beispiel, der als Coach mit der Schülermannschaft der Eisbären Juniors vor erst zwei Jahren den Titel des Deutschen Meisters errang. Ob wohl alle seine Schützlinge wissen, dass ihr Trainer zu seiner aktiven Zeit einer der besten Blueliner Europas war und sich sein Name aus diesem Grunde sogar einmal auf der Draftliste der NHL wiederfand und er zudem mit über 300 Länderspielen Rekordnationalspieler ist? Vermutlich nicht. Aber nach dem 21. August sollte sich das geändert haben, wenn es das Wiedersehen mit den Idolen aus 50 Jahren Eishockey in Hohenschönhausen gegeben hat. Neben den Alt-Dynamos werden sich auch viele Auslandsprofis und gesamtdeutsche Nationalspieler, die in den 90igern im Wellblechpalast für Furore sorgten, ein fröhliches Stelldichein geben. Unter anderem NHL-Legende Thomas Steen oder der singende Eisbären-Spieler Kraig Nienhuis, die DEL-Stars Mike Bullard, Derek Mayer, Leif Carlsson, Magnus Roupé, die Wandler zwischen den Berliner Eishockeywelten Klaus Merk, ja sogar Lorenz Funk mit Söhnen, der tanzende Goalie Udo Döhler und noch der ein oder andere Überraschungsgast mehr werden erwartet. Weit über 50 Zusagen ehemaliger Spieler aus dem In- und Ausland liegen den Organisatoren vor.
Neben eishockeytypischen Einlagen und Interviews mit den Helden vergangener Tage wird es auch diverse Showacts geben, die reichlich Unterhaltung bieten sollten. Premiere-Moderator Michael Leopold wird in bewährt sachkundiger Weise dafür sorgen, dass den Publikumslieblingen das ein oder andere Anekdötchen aus ihrer aktiven Zeit entlockt wird. Den Bogen zwischen Gestern und Heute wird Anschütz-Europa-Chef und Eisbären-Geschäftsführer Detlef Kornett mit einer kleinen Ansprache spannen, die sicherlich auch den Blick auf die nahe Zukunft der Eisbären lenken wird.
Der Boden für einen für alle Beteiligten ereignisreichen Abend ist also bereitet, für den der Kartenvorverkauf bereits in den nächsten Tagen beginnt. 15 Euro für den Sitz- und 8 Euro für den Stehplatz sollten sich bei dieser illustren Gästeliste am Ende der langen eishockeylosen Zeit als lohnende Investition erweisen. Autogrammjäger werden Gelegenheit bekommen ihrem Hobby geradezu exzessiv zu frönen und der jüngeren Fangeneration werden an diesem Abend sicherlich mehrere Lichter aufgehen, in welch traditionsreichem Umfeld sie sich bewegen und zukünftig auch genau wissen was gemeint ist, wenn im Wellblechpalast der allseits bekannte Dynamo-Schlachtruf erschallt. Auch Horst Eckert ist sich sicher: „Es ist mehr als legitim diese Helden zu feiern.“
Bärliner
14th July 2004 - 10:54:21
Nils Antons wechselt zu den Hamburg Freezers
<< siehe dazu: DEL - Transfer/Spielerverpflichtungen >>
Bärliner
14th July 2004 - 15:46:20
Mensch, schon vor der neuen Saison Meister....
EHC Eisbären Berlin - Meister des Schweigens Sportliche Leitung der Eisbären lässt sich nicht in die Karten blicken
Was tut sich beim Vizemeister in Berlin? Das fragen sich nicht nur die Fans an der Spree, sondern auch Beobachter der Szene. Während Schlagzeilen der Eisbären derzeit eher von anderen Klubs produziert werden - siehe Hamburg - herrscht rund um dem "Wellblechpalast" eisiges Schweigen.
Während anderenorts die sportlichen Planungen für die kommende DEL-Saison schon weiter fortgeschritten sind, hört man bei den Berliner Eisbären seit der Verpflichtung von Derek Walser nur Meldungen über Abgänge oder Wechsel auf andere Positionen. So haben dieser Tage Jeff Tomlinson und Nils Antons den Kader verlassen. Antons zieht es zum Anschütz-Bruder nach Hamburg und Tomlinson ist Sportinvalide. Er zumindest bleibt dem Verein jedoch als Trainer des Oberliga-Teams erhalten.
Doch die Tatsache, dass die sportliche Führung um Pierre Pagé und Peter-John Lee so wenig von sich hören lässt, muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass man sich ob der Zukunft bei den Eisbären selbst im Unklaren ist. Lee weilt noch einige Tage in der nordamerikanischen Heimat und so mag es sein, dass die Katzen oder Eisbären erst Ende Juli oder gar noch später aus dem Sack gelassen werden. So wurde bereits in der Vergangenheit verfahren, als die Berliner ihre Fühler nach möglichen Verstärkungen frühzeitig ausstreckten, dann aber erst spät und gewaltig mit der Pranke zugeschlagen haben.
Da hinter einigen Spielern des bisherigen Kaders zudem noch Fragezeichen stehen, muss ferner noch mit weiteren Abgängen gerechnet werden. Wie zu hören ist, plant Altmeister Shannon ein Karriereende und Publikumsliebling Ike Corriveau, der auch gern geblieben wäre, sucht noch nach einem neuen Arbeitgeber in Deutschland.
Lizenzen sind noch frei, doch hatten Pagé und Lee beim Pressegespräch vor einigen Wochen auch klar gemacht, dass diese nicht zwangsläufig auch zu Saisonbeginn vergeben werden müssten. Allerdings kristallisiert sich doch immer deutlicher heraus, dass man in Berlin noch auf die Zusage von einem oder mehreren Knallern wartet.
(Quelle:sportdaten.info)
Bärliner
16th July 2004 - 10:01:21
Cool, mein 100. Beitrag ist für die Eisbären...
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Eisbären verpflichten weiteren nordamerikanischen Verteidiger Shawn Heins kommt von den Chicago Wolves 
Die Eisbären machen dicht - natürlich nur im übertragenen Sinne: Mit Shawn Heins (30) verpflichtete der Vizemeister aus der Hauptstadt einen weiteren Verteidiger aus Nordamerika. Nach Derek Walser und Stefan Ustorf ist der Mann von den Chicago Wolves der dritte Hochkaräter, der neu im Berliner Kader ist.
Eisbären-Trainer Pierre Pagé: "Heins gibt unserem Team vor allem Schnelligkeit und körperliche Robustheit. Er ist ein großer und kämpferischer Spielertyp. Sein erstklassiger Schlagschuss wird uns im Powerplay helfen."
Heins verfügt über einen der vermeintlich härtesten Schlagschlüsse im professionellen Eishockey. Zumindest stellte er 1999 den Rekord für gemessene Geschwindigkeit bei so genannten "Skills Competitions" auf. Während des IHL-All- Star Games erreichte der von ihm geschossene Puck 170,66 km/h. Zum Vergleich: Der NHL-Rekord liegt bei 169,1 km/h (Al Iafrate, All-Star-Game 1993). Als Auszeichnung hierfür hängt Heins` Schläger in der Hockey Hall of Fame in Toronto. Der 190 cm große und 97 kg schwere Neuzugang absolvierte insgesamt 127 Spiele in der Nordamerikanischen Profiliga (NHL) für San Jose, Pittsburgh sowie Atlanta und sammelte dabei 16 Scorerpunkte (4 Tore, 12 Assists).
Im Dress der Atlanta Thrashers lief er in der abgelaufenen Saison noch 17mal auf. Für den AHL-Club Chicago Wolves erzielte Heins in der vergangene Spielzeit 37 Punkte (13 Tore, 24 Assists) in 68 Spielen.
Mit der Verpflichtung von Shawn Heins haben die Eisbären neun Ausländerlizenzen vergeben. Für die kommende Saison gilt in der DEL für Ausländerlizenzen die Regel 11+1, d.h. jedem Club stehen 12 Ausländerlizenzen zur Verfügung, aber nur 11 Spieler ohne deutschen Pass dürfen gleichzeitig auf dem Spielberichtsbogen stehen.
Es wird erwartet, dass die Berliner nun vorerst keine weitere Lizenz vergeben, um dann im Verletzungsfall schnell und effizient reagieren zu können.
(Quelle: sportdaten.info)
Unicum99
16th July 2004 - 11:19:16

Das ist doch kein Schlechter!
ZITAT(Bärliner @ 16th July 2004 - 09:51:21)
Es wird erwartet, dass die Berliner nun vorerst keine weitere Lizenz vergeben, um dann im Verletzungsfall schnell und effizient reagieren zu können.
Das glaube ich nun weniger, denn laut Lee in der EHN werden mindestens 10 Lizenzen vorm Saisonstart vergeben! Bleiben ja dann immer noch 1+1!
BeBe
16th July 2004 - 12:53:24
gefunden bei hockeyweb.de :
Ein Wolf wird zum Eisbär
Berlin, 16. Juli
Die Eisbären Berlin sind auf der Suche nach einem Verteidiger fündig geworden. Shawn Heins kommt vom AHL-Verein Chicago Wolves in die deutsche Hauptstadt. Der 30-jährige Kanadier (geboren am 24. Dezember 1973) unterschrieb letzte Nacht einen Einjahresvertrag bei den Eisbären. Nach Nationalspieler Stefan Ustorf und Verteidiger Derrick Walser ist der Mann aus Eganville (Provinz Ontario) der dritte namhafte Neuzugang der Truppe von Manager Peter John Lee. Cheftrainer Pierre Pagé in der offiziellen Pressemitteilung des Vereins: “Heins gibt unserem Team vor allem Schnelligkeit und körperliche Robustheit. Er ist ein großer und kämpferischer Spielertyp. Sein erstklassiger Schlagschuss wird uns im Powerplay helfen.” Durchaus möglich, dass der Neu-Eisbär überhaupt über den härtesten Schlagschuss verfügt. Zumindest stellte er vor fünf Jahren bei einem Geschicklichkeitswettbewerb einen Rekord auf. Der von ihm geschossene Puck erreichte erstaunliche 170,66 km/h. Als Auszeichnung für dieses fulminante Tat hängt sein Schläger in der Hall of Fame in Toronto. Der 190 cm große und 97 kg schwere Neuzugang absolvierte insgesamt 127 Spiele in der NHL für San Jose, Pittsburgh sowie Atlanta. 16 Scorerpunkte (vier Tore, zwölf Beihilfen) stehen für ihn zu Buche. In der letzten Saison lief er für Atlanta 17-mal auf, während ihm für Chicago 37 Punkte (13 Tore und 24 Beihilfen) gelangen. Nunmehr sind für die Berliner neun Ausländerlizenzen (von zwölf möglichen, wobei nur elf Ausländer an einem Spiel teilnehmen dürfen) vergeben.
Bärliner
16th July 2004 - 13:56:46
ZITAT(Unicum99 @ 16th July 2004 - 12:09:16)

Das ist doch kein Schlechter!
(.......)
Das glaube ich nun weniger, denn laut Lee in der EHN werden mindestens 10 Lizenzen vorm Saisonstart vergeben! Bleiben ja dann immer noch 1+1!

Ich glaube auch das ist kein Schlechter!! Wird Zeit, dass wir mal wieder einen an der blauen Linie haben, der die Dinger REINKNALLT a la "Sprechhockeygott" Cowie seiner Zeit!!
Eine Lizenz bleibt erst mal definitiv offen, für den Fall das Olli sich verletzt. Die andere schätz ich wird erst wieder zu Saisonbeginn vergeben, falls wieder was im Trainingslager abgeht...

Lassen wir uns mal überraschen, momentan hatte PJL ja immer ein glückliches Händchen in Sachen Spielerverpflichtungen.
Na gut, mit Ausnahme von Antons...
Interessant ist für mich auch der Saisonbeginn, mit den ersten Spielen haben wir ja gleich ein paar Richtungsweiser. Aber wie heisst es!? Am Schluss wird abgerechnet! ... und dazu fällt mir ein: Aller guten Dinge sind Drei.
Diesmal klappt´s....
Unicum99
19th July 2004 - 09:03:47
Eisbären-Trainer Pagé: Wir vertrauen der Jugend
Füssen, 19. Juli (hockeyweb.de)
Was macht ein kanadischer Eishockeytrainer, der in der vergangenen Saison großen Erfolg mit seinem DEL-Team hatte, im Sommer? Er könnte sich in seiner Heimat mehr oder weniger auf die faule Haut legen, den Großteil des Sommertrainings seinem Assistenten überlassen und erst im Laufe des August wieder in Deutschland erscheinen. Eine gänzlich andere Einstellung legt da Pierre Pagé an den Tag: Der Trainer der Berliner Eisbären befindet sich nach einem einwöchigen Kurzurlaub in Kanada bereits seit Wochen wieder in Deutschland bei der Arbeit.
Besucher der U-20 Testspiele des deutschen Nachwuchses gegen die Schweiz konnten sehen, wie Pagé zusammen mit seinem Manager Peter John Lee aufmerksam die jungen Cracks beobachtete und sich eifrig Notizen machte: Ein klares Zeichen für die engagierte Jugendarbeit, die seit Jahren in Berlin gemacht wird. Dies wurde auch vom Neu-Trainer Uwe Krupp gewürdigt, der die Nachwuchsarbeit in Berlin, Köln und Mannheim besonders lobte.
Sein spezielles Augenmerk richtete Pagé natürlich auf die eigenen Spieler, von denen immerhin acht im U-20-Team vertreten waren: Torhüter Ziffzer, die Verteidiger Draxinger, Hördler und Baxmann sowie die Stürmer Busch, Rankel, Gawlik und Forster. Die Eisbären sind sehr stolz auf ihre Nachwuchsarbeit, die äußerst professionell betrieben wird: Dies beginnt bei den vielen Scouts, die im Auftrag der Berliner in ganz Deutschland bereits bei den 14-jährigen nach Talenten Ausschau halten. So haben sie im Osten der Republik einen Jungen entdeckt, der noch heuer im eigenen DNL-Team integriert werden soll und der für Pagé eines der größten Talente darstellt, das es in Deutschland in den letzten Jahren gegeben hat. Doch mit dem Talent allein ist es nicht getan. Neben dem ausgiebigen Training sorgen die Verantwortlichen dafür, dass die Jugendlichen in Gastfamilien untergebracht werden, um möglichst nicht den Verlockungen der Großstadt zu erliegen.
Die ganze gute Jugendarbeit nützt jedoch herzlich wenig, wenn die jungen Spieler dann in der DEL auf der Ersatzbank versauern. Doch auch hier geht Pagé mit gutem Beispiel voran und setzt verstärkt auf den Nachwuchs: „Mit einem Durchschnittsalter von 22 Jahren haben wir das jüngste Team der Liga“, sagt er nicht ohne Stolz. Er schenkt seinen Jungen viel Vertrauen und hofft darauf, dass dieses auch erwidert wird. „ Ich gebe den Spielern sechs Jahre Zeit sich zu entwickeln. Zwischen 17 und 23 entscheidet sich die Karriere. Wer den entsprechenden Ehrgeiz und die Einstellung hat, kann es bis in die NHL schaffen und Millionen verdienen. Allerdings muss man dafür viel Privatleben opfern. Frauengeschichten und Discobesuche sind da alles andere als förderlich.“ Als Negativbeispiel stellt der Berliner Trainer einen Spieler der Schweizer U-20 hin, der bereits jetzt in der Nationalliga A Hunderttausend Franken pro Saison verdient. „Warum soll der sich noch quälen?“, fragt Pagé. „Erst die Leistung, dann das Geld“, ist einer seiner Leitsprüche.
Gäbe es in Deutschland mehr Trainer vom Schlage eines Greg Poss oder Pierre Pagé, dann bräuchte man sich um die Zukunft des einheimischen Eishockeys keine große Sorgen zu machen. Die Fans wollen sicher auch lieber junge einheimische Talente sehen als satte, unmotivierte Altstars, die nur abkassieren.
Unicum99
20th July 2004 - 20:35:53
Vom 26. August bis 29. August 2004 findet erstmalig im schweizerischen Zuchwil (bei Solothurn) die Slapshot-Trophy statt. An diesem hochkarätig besetzten Vorbereitungsturnier nehmen neben dem Schweizer Meister und Quasi-Gastgeber SC Bern, dem Vizemeister HC Lugano, dem Halbfinalisten ZSC Lions, dem tschechischen Vizemeister Sparta Prag und dem Continental-Cup-Sieger 2004 Slovan Bratislava auch die Eisbären teil.
Auf einer Pressekonferenz in der letzten Woche wurde unter Anwesenheit der sportlich Verantwortlichen der Eisbären, Peter John Lee und Pierre Pagé, der Spielplan des Turniers vorgestellt. So treffen die Berliner zuerst auf den HC Lugano und dann auf Slovan Bratislava.
Vor der Teilnahme am Turnier werden die Eisbären allerdings am Mittwoch (25. August) noch in Biasca auf den HC Ambrì-Piotta treffen (voraussichtlich um 20 Uhr). Biasca befindet sich 30 km südöstlich vom eigentlichen Heimspielort der Tessiner.
Spielplan:
26.8.2004 - 17:30 Uhr - HC Lugano - Eisbären Berlin
26.8.2004 - 20:30 Uhr - SC Bern - ZSC Lions
27.8.2004 - 17:30 Uhr - HC Lugano - Slovan Bratislava
27.8.2004 - 20:30 Uhr - ZSC Lions - Sparta Prag
28.8.2004 - 17:30 Uhr - Slovan Bratislava - Eisbären Berlin
28.8.2004 - 20:30 Uhr - SC Bern - Sparta Prag
29.8.2004 - 13:00 Uhr - Spiel um Rang 3
29.8.2004 - 17:30 Uhr - Finale
Mehr zur Slapshot-Trophy gibt es unter: www.slapshot-trophy.ch
BeBe
27th July 2004 - 14:09:00
Eisbären: Neues aus Hohenschönhausen
Berlin, 27. Juli
Im Berliner Hohenschönhausen werden wieder die Schlittschuhe geschnürt. Zwar muss man auf das DEL-Team des EHC Eisbären Berlin noch gut drei Wochen warten, aber die Youngsters sind in ihrem Rookie-Camp schon im vollen Gange. Seit über einer Woche fließt nun der Trainingsschweiß aber auch hinter den Kulissen wird hart gearbeitet. Eisbären-Pressesprecher Moritz Hillebrand stand Hockeyweb für ein Interview über diese und andere Themen zur Verfügung:
Hockeyweb: Die Vorbereitungen für die Saison laufen sicher auf Hochtouren. Am 19. Juli startete bereits das Nachwuchscamp. Wie sieht der Ablauf dort genau aus, und wer nimmt aus dem letzt jährigen Kader teil?
Moritz Hillebrand: Täglich stehen zwei Einheiten auf dem Programm. Morgens Kraft- bzw. Bike- und Lauftraining. Nachmittags dann Eistraining. Samstags nur Eistraining und Sonntags ist frei. Wer alles teilnimmt? Wer nimmt nicht teil, wäre leichter zu beantworten. Da sind fast 40 Leute auf dem Eis... Ehrlich, mir persönlich fehlt inzwischen da der Überblick. Aber natürlich trainieren alle Förderlizenzspieler mit.
Mit Ziffzer und Gawlik sind zwei Talente von den Jungadlern aus Mannheim zu den Eisbären gewechselt. Gibt es, neben den beiden, noch Anwärter auf weitere Förderlizenzen?
Ja, z.B. U-18 Nationalspieler Nils Liesegang der letzte Saison in Krefeld gespielt hat.
Grundsätzlich kommentiert Ihr ja keine Abgänge, aber wird man den ein oder anderen Spieler, der in der letzten Saison eine Förderlizenz erhielt, in der kommenden Spielzeit nicht mehr im Trikot der Eisbären, bzw. der Eisbären Juniors sehen?
Bis auf Torhüter Lukas Lang ist der so genannte "Kindergarten" zusammengeblieben, d.h. Talente wie Florian Busch, Tobias Draxinger, Jens Baxmann, Frank Hördler, André Rankel um nur ein paar zu nennen, tragen auch nächste Saison den Eisbärenkopf vor dem Bauch, ob im Oberliga-Team oder in der DEL.
In der neuen Saison wollen die Eisbären nur mit Oliver Jonas als Stammtorwart in die Spielzeit gehen. Wird es ein Back-up Wechselspiel der Nachwuchstorhüter geben und wer würde dafür in Frage kommen?
Richtig, mehrere Torhüter werden eine Förderlizenz erhalten und zwischen DEL-Team und Oberliga-Team pendeln. Youri Ziffzer ist sicherlich einer von ihnen.
Knapp drei Wochen vor Trainingsstart scheinen einige Positionen im neuen Eisbären-Team noch nicht besetzt. Mit Ustorf, Walser und Heins stehen bereits Neuzugänge fest, die man als gute Spieler einschätzen kann. Wird es in den nächsten Tagen oder Wochen weitere, hochkarätige, Verpflichtungen geben? Wir erinnern uns da beispielsweise an Alex Hicks in der Saison 00/01 oder Ricard Persson, 02/03, welche erst kurz vor, bzw. kurz nach Saisonbeginn verpflichtet wurden...
Denis Pederson war auch so ein Fall. Fest steht, wir wollen noch einen Spieler verpflichten. Aber wir stehen da nicht unter Druck, denn mit unserem jetzigen Kader können wir in die Saison gehen. Wir haben bereits etliche Klassespieler, die auch alle ihren Preis haben. Aufgrund dessen ist unser Spielraum nicht mehr so groß, wie bei anderen Teams.
Einige Teams der Deutschen Eishockeyliga wollen, falls es zu einem Lockout in der NHL kommen sollte, den ein oder anderen NHL-Spieler in ihren Reihen spielen lassen. Gibt es von Seiten der Eisbären auch Bemühungen, den ein oder anderen "Star" Team aufzunehmen?
Wie gesagt, wir wollen noch einen Spieler verpflichten. Mehr wollen wir nicht sagen.
Gegenteilig vielleicht noch einmal die Frage: Vor der vergangenden Saison verloren die Eisbären John Gruden an die NHL. Wie sieht es dieses Jahr aus, denn immerhin hat man mit Pederson und DuPont zwei Spieler, denen man durchaus NHL-Ambitionen nachsagen kann. Besteht diesbezüglich bei den Eisbären Optimismus, dass die beiden bleiben, oder eher Pessimismus?
Aufgrund des im Raum stehenden NHL-Lockouts herrscht viel Bewegung auf dem Spielermarkt. Einige DEL-Clubs haben schon zu spüren bekommen, dass Verträge mit hochkarätigen Spielern auf wackligen Beinen stehen. Trotzdem gehen wir davon aus, dass die Mannschaft, die jetzt auf dem Papier steht, nachher auch auf dem Eis steht.
Zur Saisonvorbereitung geht es zu einem Turnier in die Schweiz. Hier messen sich die Eisbären mit Teams aus der Schweiz, der Tschechei und der Slowakei. Gibt es weitere Testspiele in Deutschland? Und wenn ja wann?
Wir spielen am 3. September im Wellblechpalast gegen Hannover. Desweiteren arbeiten wir noch einem Heimspiel am 5. September und an einem Auswärtsspiel am 10. September. Zugegeben, wir tun uns etwas schwer einen Gegner zu finden, der auch sportlich passt.
Am Wochenende vor dem Saisonbeginn geht es in der ersten Runde um den Deutschen Eishockeypokal zum EHC München. Am 17. September beginnt dann der DEL Spielbetrieb zu Hause gegen den Meister Frankfurt. Gibt es vorher noch Termine, die kein Berliner Eishockeyfan versäumen sollte?
Jeder sollte sich Samstag den 21. August freihalten. Da werden im Wellblechpalast "50 Jahre Eishockey in Hohenschönhausen" gefeiert. Die Organisatoren sind dabei, mit viel Leidenschaft eine würdige Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Alle Eishockey-Fans können sich an diesem Abend auf beliebte Gesichter und interessante Geschichten aus den letzten fünf Jahrzehnten freuen.
Nicht ganz nach außen ersichtlich ist die eventuelle Teilnahme der Eisbären am Spengler-Cup. Traditioneller Weise ist es doch eigentlich so, dass der Deutsche Meister dazu eingeladen wird. Nun sind die Eisbären aber Vizemeister. Kannst Du da vielleicht ein wenig Licht ins Dunkel bringen, wie das von statten gehen soll? Wie ist der momentane Stand einer Eisbären-Teilnahme an diesem Turnier?
Nach welchen Kriterien die Teilnehmer ausgewählt werden, müssen sie die Leute in Davos fragen. Wir sind mit dem Veranstalter noch im Gespräch. Offiziell verkünden, können wir jedoch noch nichts.
Lass uns zum Ende des Interviews noch einmal in die Vergangenheit schauen. Ihr von der Eisbären-Öffentlichkeitsarbeit hattet letzte Saison ein Projekt gestartet, dass in dieser Form im deutschen Eishockey noch nicht oft zu finden war. In der Eisbären live - Die Radioshow hatte man, frei nach Eurer Aussage, ein ganzes Eishockeyspiel für seine Ohren. Im oft kritischen Fanzine "Eis-Dynamo" bekamt ihr dafür sogar eine gute Kritik. Wird man zukünftig auf diesen Service zurückgreifen können?
Das hängt alles von der Finanzierung ab. Sobald ein Sponsor bereit ist, die Übertragung eines Spiels zu präsentieren, wird Eisbären-Live die Internet Radio-Show wieder zu hören sein.
Was erwartet der Eisbären Pressesprecher Moritz Hillebrand persönlich in der kommenden Saison vom Team und den Anhängern?
Meine einzige Erwartung an das Team ist, dass die Spieler pünktlich zu ihren PR-Terminen erscheinen. Sportlich gehe ich davon aus, dass der Anspruch der Eisbären, offensives und attraktives Eishockey zu präsentieren, auch diese Saison vom Team umgesetzt wird.
Vielen Dank für das Interview!
(ovk/mac)
Quelle : Hockeyweb.de
Bärliner
30th July 2004 - 22:49:23
Pagé treibt Verjüngungskur weiter voran
Eisbären künftig im Durchschnitt nicht älter als 24 Jahre
Die Berliner Eisbären setzen künftig noch verstärkt auf hoffnungsvolle Nachwuchsspieler, was sich nicht nur im "Sommer-Camp" widerspiegelt, das derzeit von 40 Spielern in Berlin-Hohenschönhausen absolviert wird. In den kommenden Monaten werden einigen dieser Cracks größere Herausforderungen winken - in der DEL, Oberliga oder in der DNL.
Stolz berichtet Cheftrainer Pierre Pagé der Öffentlichkeit, dass man den Altersdurchschnitt der Mannschaft noch einmal auf nun unter 24 Jahre verringert habe. Den Einwand, das neue Team habe dann notwendigerweise nicht die Erfahrung, früherer Mannschaften, lässt der Coach nicht gelten. Mit Pederson, Heins, Walker und Walser habe man sehr wohl genügend Führungsspieler im Kader, auch wenn mit dem Abgang von Bergen, Shannon und Corriveau schon ein wenig "Altersweisheit" verloren gegangen ist.
Doch auf dem Weg der jungen Spieler hin zu gestandenen Profis überlässt der hauptstädtische Anschütz-Klub nichts dem Zufall. "Nirgendwo anders findet man so günstige Bedingungen für Training und Aufbau vor wie hier", sagt Manager Peter-John Lee mit Blick auf die vorzügliche Infrastruktur im Sportforum. Er persönlich sei froh darüber, dass in den Sommermonaten schon Anrufe von jungen Spielern aus ganz Deutschland kommen, die sich nach Möglichkeiten erkundigen, sich in Berlin durch ein Engagement für höhere Aufgaben zu empfehlen. "Dieses Konzept", so Lee weiter, "findet auch bei unserem Klub-Eigner Anschütz große Zustimmung."
Jener Phillip Anschütz war erst Ende Juni für ein Treffen mit der Klubführung in Berlin und signalisierte den Eisbären für die Zukunft seine volle Unterstützung zu - auch und nicht zuletzt für das langfristige Nachwuchskonzept, welches sogar in Los Angeles Nachahmung findet.
Nachdem in der vergangenen Saison mit Florian Busch und Alexander Barta schon zwei Spieler den Sprung endgültigen Sprung in den DEL-Kader geschafft haben, könnten mit den Top-Talenten Ziffzer und Gawlik schon bald weitere Youngster folgen. Von ihnen hält Pagé jedenfalls sehr viel - genau wie vom Krefelder Neuzugang Nils Liesegang (17), der zunächst in der Oberliga Spielpraxis sammeln soll.
(Quelle:sportdaten.info)
Bärliner
1st August 2004 - 20:00:03
Eisbären-Teilnahme am Spengler-Cup gilt als wahrscheinlich
Organisatoren haben gute Erfahrungen mit deutschen Teams
In der ersten August-Woche wollen die Verantwortlichen des traditionsreichen Spengler-Cups in Davos, der jährlich zwischen Weihnachten und Neujahr ein großes Highlight im internationalen Eishockey-Terminkalender ist, darüber entscheiden, ob die Berliner Eisbären als deutscher Vertreter am diesjährigen Turnier teilnehmen.
Eine Entscheidung zugunsten des DEL-Vizemeisters wird allgemein für wahrscheinlich gehalten. Die Frankfurt Lions, die wegen ihres Engagements beim "SuperSix" Landesmeister-Cup in St. Petersburg nicht zur Verfügung stehen, sollen demnach durch einen anderen Spitzenklub aus der DEL ersetzt werden.
Mit Teams aus Deutschland haben die Verantwortlichen nicht erst seit dem begeisternden, wenn auch erfolglosen Auftritt der Krefeld Pinguine vergangenes Jahr gute Erfahrungen gemacht. DEL-Mannschaften haben sich immer wieder als Publikumsmagnet erwiesen und sind auch wegen der Dauerrivalität zwischen deutschen und schweizerischen Klubs eine attraktive Gegnerschaft.
Peter-John Lee, Manager der Eisbären rechnet indes in den ersten Augusttagen mit einer Entscheidung. Nach eigenem Bekunden will man - sofern die Entscheidung positiv ausfällt - sich "ernsthaft auf den Cup vorbereiten". Ein dichter, schlagkräftiger Kader soll dann zwischen den Jahren in Davos zum Einsatz kommen.
(sportdaten.info)
BeBe
4th August 2004 - 22:54:02
gefunden bei hockeyweb.de :
Eisbären: Nationalspieler Sven Felski im Interview
Berlin, 4. August
Berichten Journalisten über Sven Felski, kommen sie nur selten um ein bestimmtes Klischee herum: Felski, das Eisbären-„Urgestein“. Dem inzwischen fast 30-jährigen Stürmer entlockt dieses allzu oft verwandte Attribut nur noch ein verlegenes Lächeln. Aber wie anders soll man einen möglichst treffend umschreiben, der nie bei einem anderen Klub unter Vertrag stand? In der Tat ist „Felle“ wirklich der dienstälteste EHC-Crack; Felski sah Dutzende Spieler und Trainer kommen und auch wieder gehen. Selbst die Schwemme ausländischer Spieler nach dem Bosman-Urteil „überlebte“ Felski - verpassten ihm die damaligen Verantwortlichen doch schon in jungen Jahren die Rolle als Identifikationsfigur zwischen all den Legionären. An der Seite von DEL-Stars wie Jiri Dopita, Richard Zemlicka oder Marc Fortier reifte das Talent dann allerdings auch zum Nationalspieler und zu dem Leistungsträger im Team der Eisbären, der er heute ist. Nur einmal, Anfang der 90er Jahre, bestand für kurze Zeit die ernsthafte Gefahr, dass Felski dem EHC verloren gehen könnte. Ausgerechnet der inzwischen dahin geschiedene Lokalrivale der Hohenschönhausener, der BSC Preussen, die späteren Berlin Capitals, bemühten sich massiv um den damals schon wieselflinken Flügelstürmer. Auf Grund einer horrenden Ablöseforderung der Eisbären scheiterte dieser Deal – zum Glück, wie man heute sagen muss. Unter den Fans genießt „Felle“ seit vielen Jahren höchste Anerkennung. Vor allem wegen seiner normalen Art, die fernab jeder Starallüren ist. Skandieren die EHC-Fans seinen Namen, überkommt einem schon das Gefühl, dass Felski bei solch überschwänglichen Huldigungen gar nicht so wohl zumute ist. Bei aller Bescheidenheit – Sven Felski ist einer der größten Sympathieträger der Eisbären. Kurz vor Beginn der Saisonvorbereitung des letztjährigen Vizemeisters sprach Hockeyweb mit Sven Felski:
Hockeyweb: Gut über den Sommer gekommen, Sven? Wie hast du dich bisher fit gehalten?
Sven Felski: Erst einmal hab ich viel Zeit mit der Familie verbracht, da ich die letzten beiden Sommer nur in der Reha war. Die Grundlagen für die neue Saison habe bzw. hole ich mir mit Ergometer fahren, Konditions- und Krafttraining.
Ihr habt erneut eine insgesamt erfolgreiche Saison gespielt, leider reichte es aber auch wieder nicht zum ganz großen Wurf. Spukt die verpasste Meisterschaft noch im Kopf herum?
Es ist zwar nicht so einfach, nach so einer großen Chance, dies zu verarbeiten, aber man muss doch wieder nach vorne schauen und wenn überhaupt dann doch mehr die vielen positiven Sachen aus der Saison mitnehmen.
Habt ihr eine ausgiebige Fehleranalyse betrieben, was war das Ergebnis, welche Dinge verhinderten den Titelgewinn?
Eigentlich noch nicht. Es sind ja ein paar Spieler gleich zur Nationalmannschaft gefahren und ich glaube auch nicht, dass es kurz nach dem Ende der Saison was gebracht hätte. Wir werden aber mit Sicherheit noch einige Meetings haben, in denen wir unsere Fehler der Vorsaison herausarbeiten, um Sie dann abzustellen.
Lass uns nach vorne blicken, Sven. In wenigen Tagen beginnt die Saisonvorbereitung. Mit welchen Erwartungen steigst du in die neue Saison ein?
Ich hoffe natürlich, dass wir auch dieses Jahr erfolgreiches attraktives Eishockey zeigen können. Ich denke die Liga wird wieder sehr ausgeglichen sein und denke, dass jeder jeden schlagen kann.
Einige langjährige Mannschaftskollegen haben die Eisbären nach der letzten Saison verlassen, neue Spieler stoßen dazu. Wie empfindet man als Spieler diesen alljährlichen Wechsel? Bist du auf einen der Neuzugänge besonders gespannt?
Es ist immer ein komisches Gefühl wenn man weiß, dass einige Freunde nächste Saison nicht mehr da sind! Aber, erstens lernt man neue kennen und zweitens hat man mit denjenigen weiterhin Kontakt.
Unter den Neuankömmlingen befindet sich auch dein Nationalmannschaftskollege Stefan Ustorf. Es gibt Stimmen, die behaupten, dass Ustorf einen schweren Stand bei den Eisbärenfans haben wird. Was für ein Typ ist Stefan Ustorf, wie ist euer Verhältnis zueinander und was dürfen die Fans aus deiner Sicht von ihm erwarten?
Also, ich kenne Stefan schon seit 10 Jahren. Damals haben wir zusammen in einer Reihe bei der U-20 gespielt haben. Er ist ein lockerer Typ, der auch aufgrund seiner Erfahrung ein wichtiger Teil der Mannschaft werden wird. Er ist ja auch nicht umsonst der Kapitän der Auswahl - wo er sich der Verantwortung stellt. Ich weiß, dass er immer alles gibt und das kann ja nur gut für uns sein..
Thema Nationalmannschaft. Die Weltmeisterschaft in Prag lief wahrscheinlich nicht so nach deinen Vorstellungen. Mit Greg Poss übernimmt ab Oktober ein neuer, verhältnismäßig junger Trainer das Amt des Nationaltrainers. Es war vor einigen Wochen zu lesen, dass Sven Felski für ihn ein ernsthafter Kandidat für Team Germany bleibt. Welche Chancen rechnest du dir aus, deine Nationalmannschaftskarriere weiter zu führen?
Was in den Zeitungen steht ist für mich nicht ausschlaggebend. Natürlich wäre es für mich eine große Sache wieder für Deutschland zu spielen. Auf jeden Fall werde ich versuchen mit meinen Leistungen bei den Eisbären, mich für das Nationalteam zu empfehlen.
Sven, am 21. August soll im Wellblechpalast eine Gala-Veranstaltung, anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Eishockeystandortes Berlin-Hohenschönhausen, stattfinden. Die Initiative hierfür ging vordergründig von den Fans aus. Viele verdiente Spieler vergangener Jahre werden mit dabei sein. Was hältst du von dieser Geschichte und freust du dich besonders auf ein Wiedersehen mit einem bestimmten Spieler?
Das wird bestimmt eine Riesennummer und ich freu` mich schon drauf. Ich hab erst letzte Woche die Gästeliste gesehen und da sind so viele alte bekannte Namen dabei, sodass ich mich einfach nur auf den Abend/die Nacht freue. .
Hockeyweb wünscht dir und den Eisbären eine erfolgreiche Spielzeit 2004/ 05!
Vielen Dank
Vielen Dank für das Interview!
Matthias Eckart/ Oliver Koch
Bärliner
4th August 2004 - 23:59:59
Eintrittspreise bleiben konstant Fünf Premium-Spiele stehen fest
Die Preise für die Heimspiele des EHC Eisbären werden sich in der anstehenden Saison 2004/2005 zum Vorjahr nicht verändern. Somit kostet der Besuch eines Eisbärenspiels weiterhin 15 Euro für einen Stehplatz (10 Euro ermäßigt) und 25 bzw. 30 Euro für einen Sitzplatz.
Für sechs ausgewählte Spiele werden auch in der kommenden Saison Premium-Aufschläge von 3 Euro (2 Euro ermäßigt) für Stehplätze und 5 Euro für Sitzplätze erhoben. In Absprache mit dem Fanbeirat wurden nun fünf Premium-Spiele ausgewählt:
24.09.04 vs. Kölner Haie
26.11.04 vs. Hamburg Freezers
19.12.04 vs. Adler Mannheim
30.12.04 vs. Kölner Haie
27.02.05 vs. Hamburg Freezers
Das sechste Premium-Spiel wird im Saisonverlauf festgelegt. Dauerkarteninhaber müssen selbstverständlich keinen Premium-Zuschlag bezahlen.
(eisbaeren.de)+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
ZITAT
Dauerkarteninhaber müssen selbstverständlich keinen Premium-Zuschlag bezahlen.
Man, da hab ick ja mal wieder richtig Schwein gehabt...
Ein Glück das ich einen "Treuerabatt" habe und
nur 750€ bezahle ...
Bärliner
8th August 2004 - 23:34:33
50 Jahre Eishockey in Berlin
– Hohenschönhausen - Organisatoren im Endspurt
Nur noch 14 Tage, dann ist es so weit: Der Eishockeystandort Berlin-Hohenschönhausen feiert am 21. August mit einer Festveranstaltung im Wellblechpalast sein 50-jähriges Bestehen (Hockeyweb berichtete). Am vergangenen Dienstag trafen sich die Initiatoren, um noch einmal Zwischenbilanz zu ziehen. „Die Vorbereitungen sind weit fortgeschritten und im Begriff in die Zielgerade einzubiegen.“, wie von den Beteiligten unisono zu erfahren war. Detailfragen bildeten bereits die Themenschwerpunkte des Abends, wie zum Beispiel die günstigste Positionierung von Beschallungs-, Video- und Lichttechnik, aber auch konkrete Aufgabenverteilungen für den Veranstaltungstag. Mitten drin Axel Hoppe, seines Zeichens Mitglied der Fanvereinigung „CHE – Comitee Hohenschönhausener Eishockey“ und einer der Aktivisten bei diesem aufwendigen Vorhaben. Hockeyweb befragte ihn über den Stand der Dinge.
Hockeyweb: Axel, augenscheinlich seid ihr in eurem Tun weit fortgeschritten. Uns interessiert, wann die Idee zu dieser Veranstaltung entstand.
Axel Hoppe: Bei einem unserer allwöchentlich stattfindenden Stammtisch-Treffen in unserem Stammlokal „Zur 13“ in Hohenschönhausen gleich neben dem Sportforum. So Anfang oder Mitte Februar müsste das gewesen sein. Obwohl – der Gedanke schwirrte sicher so manchem von uns schon seit längerem im Kopf herum, aber da wurde er zum erstenmal ausgesprochen.
Ging es dann sofort an die Planungen?
Na ja, zu der Zeit hatten wir eigentlich noch andere Gedanken im Kopf – die Playoffs standen ja kurz bevor. Trotzdem wurden die ersten Ideen gesammelt und dann schon ein Grundkonzept zu Papier gebracht.
Hattet ihr Bedenken, ob sich diese Geschichte überhaupt realisieren lässt? Mit welchen Schwierigkeiten wurdet ihr konfrontiert?
Es hieß vor allem die Verantwortlichen der Eisbären von dieser Idee zu begeistern. Dort gab es bereits andere Vorstellungen, wie dieses Jubiläum zu begehen sei, die sich aber nicht ganz mit unseren deckten. Anfangs hatten wir schon etwas Angst, dass wir bei den Eisbären auf Ablehnung stoßen könnten. Dadurch haben wir uns aber nicht abschrecken lassen – diese Befürchtung hat uns eher angespornt.
Wie konntet ihr die Geschäftsleitung um Billy Flynn & Co. dann doch überzeugen und wie gestaltete sich danach die Zusammenarbeit mit dem EHC?
Ganz klar mit einem schlüssigem Konzept! Es waren schon ein oder zwei Treffen nötig, bevor die Skepsis in den Blicken der Verantwortlichen verschwand. Ohne uns über Gebühr loben zu wollen, aber die ein oder andere schriftliche Vorlage bei unseren gemeinsamen Meetings rang dem EHC-Management schon Anerkennung ab. Das war wohl auch ein Grund, weshalb uns bald ein Budget im mittleren fünfstelligen Bereich zur Verfügung gestellt wurde. Ich würde mal sagen: In dessen Rahmen hat man uns an der „langen Leine“ machen lassen. Anstelle des Staunens, was wir uns zutrauen, trat offensichtlich Vertrauen, dass wir das auch packen.
Du sprichst immer vom „Wir“. Wie viele Fans sind an der direkten Organisation beteiligt?
Oh, das sind so um die 15 Leute, die an verschiedenen Teilprojekten, wie z.B. der technischen Sicherstellung oder Recherche usw., arbeiten.
Ging es denn da bisher immer harmonisch zu?
Im großen und ganzen schon. Dass es hier und da mal unterschiedliche Auffassungen gibt, ist bei so einer Geschichte doch normal. Am Ende haben wir aber alle ein gemeinsames Ziel und das eint uns schlussendlich.
Axel, wie ist nun aktuell der Stand der Dinge – worauf bzw. auf wen dürfen sich eure Gäste am 21. August freuen?
Also zuerst einmal auf 85 Spieler aus allen fünf Jahrzehnten. Hinzu kommen noch 15 – 20 ehemalige Verantwortungsträger. Ganz besonders freuen wir uns, fünf Spieler der ersten Stunde begrüßen zu dürfen. Das sind Dieter Voigt, Günter Katzur, Peter Lehnigk, Gerhard Klügel und Hanne Frenzel; aus den 70ern z.B. Gerhard Müller, Dieter Frenzel und Friedhelm Bögelsack; aus den 80ern Spieler wie Detlef Radant, Harald Kuhnke, René Bielke und Egon Schmeisser. Weiter geht’s unter anderem mit dem ersten Legionär, Sergej Jaschin, der Anfang der 90ger hier im Sportforum gespielt hat, dazu noch Mark Jooris oder Dave Morrison und natürlich unsere Vizemeister von 1998 Thomas Steen, Derek Mayer oder Udo Döhler, um nur einige zu nennen. Ich kann sie gar nicht alle aufzählen, lasst euch einfach überraschen!
Wie waren denn die Reaktionen der Spieler beim ersten Kontakt?
Also gerade bei den alten Kämpen waren die Reaktionen fast schon rührend. In den letzten Wochen ist deshalb auch mein Kaffeekonsum leicht angestiegen. Der ein oder andere saß auf ein Tässchen schon bei mir zu hause. Die Begeisterung ist bei allen groß. Ich weiß jetzt was Zeitreisen sind.
Ein reines Geburtstags-Kaffeekränzchen wird die Veranstaltung selbst wohl nicht werden. Kannst du schon etwas vom Ablauf verraten?
Ok., aber alles noch nicht! Es werden alle Spieler innerhalb ihres Jahrzehnts vorgestellt, es wird kurze Talkrunden geben. Witzig wird bestimmt, wenn einige Torhüter aus den zurückliegenden 50 Jahren aus dem Nähkästchen plaudern. Da gibt es mit Klaus Merk, René Bielke und auch Udo Döhler durchaus interessante Konstellationen. Weiter geht’s mit einem Schlagschuss-Wettbewerb der Generationen, das obligatorische Traditionsspiel darf natürlich nicht fehlen und und und... Videosequenzen werden eingespielt und eine Hall of Fame mit interessanten Ausstellungsstücken wird zu besichtigen sein. Das wird sicher auch Ingo Ribitsch vom Eishockeymuseum in Augsburg interessieren, der als Vertreter vom leider verhinderten Horst Eckert anreist. Nicht zu vergessen, dass mit Premiere-Moderator Michael Leopold ein wirklich kompetenter Eishockey-„Verrückter“ durch’s Programm führt.
Vor kurzem hat der Ticketvorverkauf begonnen. Seid ihr mit der bisherigen Resonanz zufrieden?
Ja, klar. Im Prinzip ist ja an Promotion noch nicht so viel gelaufen – das geht in Kürze erst richtig los. Trotzdem sind laut unserer letzten Informationen bereits fast 2000 Karten an die Frau und den Mann gebracht worden. Ich halte das schon für beachtlich. Wer sich mit dem Gedanken trägt, an diesem Abend im „Welli“ zu sein, der sollte sich bald auf die Socken machen. Man sollte bedenken, dass uns durch die zahlreichen geladenen Gäste und baulichen Gegebenheiten nicht die gesamte Zuschauerkapazität zur Verfügung steht. Also fix zur „Overtime“ oder zur Theaterkasse bzw. ins Internet und unter www.ticketonline.de Tickets geordert!
Zu guter Letzt: Wenn nun auswärtige Fans auch Interesse haben, an wen können sie sich wenden?
Ja richtig, so abwegig ist das gar nicht. Vor kurzem ist uns die Bestellung von 20 Krefeldern ins Haus geflattert, deren Kartenwunsch wir natürlich gern erfüllt haben. Sollte weiterer Bedarf bestehen, dann sollte man sich persönlich einfach an Robert Papke, unter der Nr.: 0171 – 21 68 79 2, wenden. So lange Tickets verfügbar sind, werden wir versuchen alle Anfragen zu befriedigen. Auch die ein oder andere günstige Herberge weiß er zu vermitteln.
Also dann, vielen Dank für das Interview und dir und deinen Mitstreitern weiterhin ein gutes Gelingen!
(Das Interview führten: Oliver Koch und Matthias Eckart)
(hockeyweb.de)
Bärliner
9th August 2004 - 12:18:52
GUTE BESSERUNG !!
Warten auf Shawn Heins Hohes Fieber verhindert vorerst Ankunft des Neuzugangs Wenn morgen die letzten Eisbären-Spieler, unter ihnen auch Neuzugang Derrick Walser, auf dem Flughafen Tegel landen, ist die Sommerpause endgültig vorbei. Ab Mittwoch stehen für die Akteure des DEL-Kaders sportmedizinischen Untersuchungen und der Leistungstest im Zentrum für Sportmedizin auf dem Programm. Freitag um 16:00 Uhr bittet Trainer Pierre Pagé zum ersten Eistraining.
Eigentlich sollte Dienstag auch Neuzugang Shawn Heins in Tegel landen. Doch am Montagmorgen erhielt Manager Peter John Lee die Nachricht, dass der Verteidiger unter Fieber leidet, welches aus einer Entzündung im Ellbogen herrührt. Der Arzt empfahl Heins, vorerst nicht mit dem Flugzeug zu reisen.
(sportdaten.info)
Bärliner
9th August 2004 - 15:30:11
Endlich geht´s wieder los....
Eisbären: Ab Mittwoch Start in die SaisonvorbereitungWie in jedem Jahr stehen zuerst die obligatorischen sportmedizinischen Untersuchungen, sowie ein Leistungstest auf der Tagesordnung des DEL-Kaders. Hier wird es erste Aufschlüsse darüber geben, wie fit die Cracks des Vizemeisters aus der langen Sommerpause kommen. Am Nachmittag (15.30 Uhr) bittet der EHC zum Fototermin. Danach, um 16.00 Uhr, geht es erstmals unter Leitung von Chefcoach Pierre Pagé zum Training auf das Eis des Wellblechpalastes.
Einer wird überraschenderweise dann noch fehlen: Neuverpflichtung Shawn Heins. Am Montagmorgen ereilte Manager Peter John Lee die Nachricht, dass den Defender mit dem „Hammer“-Schlagschuss derzeit eine Entzündung im Ellenbogen quält, die auch zu Fieber führt. Heins´ Arzt empfahl, dass er zunächst besser die Belastung eines Langstreckenflugs vermeiden solle. „Sobald er in der Lage ist zu fliegen, wird sich Heins Richtung Berlin auf den weg machen“, gibt Pressesprecher Moritz Hillebrand auf Nachfrage kund. Wie Derrick Walser, sollte auch Heins am Dienstag aus Nordamerika am Flughafen Tegel ankommen.
Steigt Walser, wie Heins ebenfalls eine Verstärkung der Defensivabteilung der Berliner, aus dem Flugzeug, haben auch die Spekulationen ein Ende, die besagten, dass er womöglich seinen Dienst bei den Eisbären nicht antreten könnte. Schließlich wurde der talentierte Verteidiger im Juli von der neugegründeten WHA gedraftet. Zudem gab es in diesem Sommer bei der DEL-Konkurrenz genug Beispiele von überraschenden Absagen, die solche Befürchtungen nicht unbegründet erscheinen ließen. Für die Eisbären findet diese Geschichte also einen befriedigenden Abschluss.
Auch für die Fans verbindet sich mit dem kommenden Freitag der erste wichtige Termin der neuen Spielzeit 2004/ 05: Ab 19.00 Uhr findet in der Sportsbar „Overtime“ die alljährliche Dauerkartenparty statt. Erste, lang herbei gesehnte Gelegenheit für den Anhang, Kontakt zur Mannschaft aufzunehmen.
(hockeyweb)
Bärliner
16th August 2004 - 15:16:54
Auch Marc Fortier feiert mit den Eisbären
Nun wird es am 21. August auch ein Wiedersehen mit Marc Fortier geben, wenn im Wellblechpalast die Feier zu „50 Jahre Eishockey in Hohenschönhausen" steigt. Der langjährige Kapitän der Eisbären konnte nach Rücksprache mit seinem jetzigen Arbeitgeber, dem Schweizer Club HC Ajoie, nun endlich seine Zusage geben. Fortier wird einer von rund 80 ehemaligen Aktiven sein, die an der Veranstaltung teilnehmen werden, darunter so klangvolle Namen wie Mark Jooris, Thomas Steen, Andrew McKim und Mike Bullard. Durch den Abend führt Premiere Moderator Michael Leopold.
(e-mag)
Bärliner
16th August 2004 - 21:33:32
EISBÄREN:
Aldridge geht in die NHL, David Roberts beendet seine Profi-Karriere, Altersdurchschnitt stürzt auf 23,5 Jahre
Während Berlin noch unter tropischen Temperaturen schwitzt, wirft die 11. Spielzeit der Deutschen Eishockey-Liga ihre Schatten voraus.
Manager Peter John Lee: "Wir setzen auf noch mehr Talente als in der letzten Saison." Chef-Trainer Pierre Pagé verfügt mit einem Altersmittel von 23,5 Jahren über das jüngste Team seiner vierjährigen Amtszeit. Pagé: "Wir wollen noch jünger, noch viel schneller werden." Altstars müssen der Zukunft weichen. Wie Stürmer David Roberts (34), der seine Karriere beendet. Oder Yvon Corriveau (37), der mit einem Wechsel zum BschC-Preussen "liebäugelt".
Etwas überraschender ist da der Abgang Keith Aldridge. Der 31-jährige US-Boy hat aber einen guten Grund, unterschrieb einen Vertrag beim NHL-Klub New York Islanders.
Ersatz Shawn Heins, der Mann mit dem härtesten Schlagschuss der NHL, kuriert derzeit noch in Kanada eine Ellenbogenentzündung aus. Der 30-Jährige soll morgen in Berlin eintreffen.
Bärliner
17th August 2004 - 15:56:21
Berlin Hohenschönhausen:
Vergangenheit und Zukunft am Event-Wochenende
Mittlerweile werden schon die Stunden gezählt, bis es am Samstag um 19 Uhr im Berliner Wellblechpalast so weit ist: 50 Jahre Eishockey in Hohenschönhausen und dem damit verbundenen Wiedersehen vieler Spieler, Trainer und Offiziellen aus fünf Jahrzehnten des Ostberliner Eishockeys.
Bevor es aber in die Vergangenheit geht, haben die Fans bereits einen Tag zuvor die Gelegenheit, in die Zukunft zu schauen. Das neugeschaffene Oberligateam des Eisbären – Nachwuchsprojektes Eisbären Juniors, stehen vor einer ersten Bewährungsprobe. Gegner dabei ist eine nordamerikanische Pro-Select-Truppe, zum Großteil bestehend aus AHL und OHL-Spielern, welche sich in Europa verschiedenen Vereinen anbieten wollen. Das bunt zusammengewürfelte Legionärs-Team unterlag letzte Woche in einem Testspiel beim Zweitligisten Landshut Cannibals knapp mit 0-1. Beginn des Vorbereitungsspieles am Freitag ist bereits um 17 Uhr. Vielleicht für den ein oder anderen Eishockeyfan zeitlich etwas früh erscheinend, aber das große Event einen Tag später wirft dort bereits schon seine Schatten voraus.
Die Organisatoren des fünfzigjährigen Eishockeyjubiläums müssen schon ab den frühen Freitag-Abendstunden fast logistische Meisterleistungen vollbringen, um einen tadellosen, und vor allem für die Zuschauer unvergessenen, Ablauf zu garantieren. Die Entschlossenheit und die Vorfreude, sowie das Streben nach Perfektion lässt dieses sicher garantieren. Unterdessen sagen immer noch weiter fleißig ehemalige Wellblechpalast-Boliden zu. Allein in den letzten Tagen ist es gelungen, mit Ex-Eisbärenstürmer und jetzigen Schwenninger Chefcoach Mike Bullard, und dem in Hohenschönhausen unvergessenen, langjährigen Kapitän Marc Fortier, zwei weitere absolute Zuschauerlieblinge an diesem Abend auf das, schon oft besungene, „Stückchen Eis“ im „Osten von Berlin“ zu holen. Sie geben sich zusammen mit vielen Stars des Eishockeys die Klinke in die Hand und garantieren dafür, dass der Wellblechpalast in seinen Grundfesten beben wird. Karten gibt es in der Sportsbar Overtime oder im Internet bei Ticketonline.de.
(hockeyweb)
Bärliner
17th August 2004 - 20:05:26
Entgegen früherer Äusserungen, KEINE Teilnahme der Eisbären am Spengler Cup!
Spengler-Cup ohne DEL-Team ...
Das Teilnehmerfeld anlässlich des 78. Spengler Cup in Davos (26. bis 31. Dezember 2004) steht fest: Neben dem Gastgeber HC Davos und dem Titelverteidiger Team Canada erwartet die Fans mit dem russischen Halbfinalisten HK Metallurg Magnitogorsk, dem tschechischen Halbfinalisten HC Sparta Prag und dem finnischen Halbfinalisten IFK Helsinki große Namen. Sollte sich der Streik in der NHL bis zum Spengler-Cup hinziehen, so werden alle fünf Teams mit mehreren NHL-Spielern verstärkt, kündigt der Veranstalter an.
Mit dem sportlich attraktivsten Teilnehmerfeld der letzten Jahre bricht das OK allerdings auch mit der Zauberformel und der Tradition: Es wird auf eine Mannschaft aus Deutschland verzichtet, hierfür gab es zuvor Gerüchte mit dem DEL-Finalisten Eisbären Berlin. Der OK-Präsident Fredi Pargätzi zu den Teilnehmern: "IFK Helsinki ist sechsfacher finnischer Meister und gilt als temperamentvolles Offensiv-Team, das nicht den defensiv orientierten Stil pflegt. Unsere Gastmannschaft aus Russland setzt im Gegensatz zum teilweise überalterten Kader anderer russischer Mannschaften stark auf junge Spieler und wurde im letzten Meisterschaftsfinal erst im Penaltyschießen bezwungen. 1998, 1999 und 2001 beendeten die "Metallurgen" die russische Superliga gar als Landesmeister.
Sparta Prag schließlich kommt als zweimaliger Spengler Cup-Sieger der Jahre 1962 und 63 nach Davos zurück und setzt die lange Tradition tschechischer Turnierteilnehmer fort. Sparta Prag zählt zu den tschechischen Topteams und hat sich soeben mit drei NHL-Spielern verstärkt. Der absehbare NHL-Streik könnte dem kommenden Spengler Cup den Stempel aufdrücken, aber auch im Falle eines Nicht-Streiks weisen alle fünf Teams genügend Substanz für ein sportlich hochstehendes Turnier auf."
Das OK kommt außerdem einem Wunsch nach früheren Anspielzeiten nach: Neu finden die Partien um eine halbe Stunde früher um 15.00 Uhr beziehungsweise 20.15 Uhr statt. Neben den Übertragungen des Schweizer Fernsehen sind auch Sendungen von russischen und kanadischen Sendern geplant. Gleich bleiben in Davos die Eintrittspreise. Der Spielplan wird Mitte September veröffentlicht, der Vorverkauf beginnt am 1. November 2004.
(hockeyfans.ch)
Bärliner
17th August 2004 - 23:28:42
EHC will keine NHL-Profis
Trotz des erwarteten Arbeitskampfes in der NHL wollen die Eisbären keinen der drei noch freien Ausländerstellen mit Profis aus Übersee besetzen. Auch an den in der NHL tätigen Deutschen zeigt Manager Peter John Lee kein Interesse: "Wenn uns die Gastspieler nach ein paar Wochen wieder verlassen, müssten wir unser System neu ordnen."
Mit Shawn Heins ist der letzte Neue in Berlin eingetroffen. Das kanadische Abwehr-Ass verspätete sich wegen einer fiebrigen Entzündung im Ellenbogen.
Bärliner
18th August 2004 - 11:50:49
Shawn Heins – Von einem, der auszog das Fürchten zu lehren...Den ersten Schrecken hat der neuverpflichtete Blueliner der Berliner in der vergangenen Woche den Verantwortlichen des eigenen Teams eingejagt: Seine Anreise in der deutschen Hauptstadt verzögerte sich wegen einer Entzündung im Ellenbogen um einige Tage. Am gestrigen Dienstag traf der Linksschütze aus Nordamerika endlich mit Sack und Pack in Berlin ein. Bei seiner Ankunft auf dem Flughafen Tegel zierte ein großes Pflaster das vom Insektenstich lädierte Armgelenk des 30-jährigen Kanadiers, was ihn aber nicht davon abhielt schon mal als Zuschauer dem Nachmittagstraining seiner zukünftigen Kollegen beizuwohnen. Ein Weilchen wird es jedoch vermutlich noch dauern, bevor Shawn Heins der Konkurrenz hundertprozentig fit das Fürchten lehren kann.
Der Konkurrenz, wie etwa den Kölner Haien, die ebenfalls an Heins´ Verpflichtung interessiert waren, aber angeblich finanziell nicht gegen das Angebot der Eisbären ankamen. Wegen seines extrem harten Schlagschusses fand Heins´ Name 1999 Eingang in die Hall of Fame und zuletzt auch auf die Wunschlisten der DEL-Manager. Seitdem er bei den Skills Competions des UHL-Allstar-Games den Puck mit fast 171 km/h in die Maschen gejagt hatte, zählte er fortan zu den Spielern mit dem härtesten Schlagschuss Nordamerikas. Vom schussgewaltigen Blueliner erwartet EHC-Coach Pierre Pagé einiges: „Heins gibt unserem Team vor allem Schnelligkeit und körperliche Robustheit. Er ist mit seinen 1,90 m und 97 kg ein großer und kämpferischer Spielertyp. Zudem wird uns sein erstklassiger Schlagschuss im Powerplay helfen.“
Nachdem die Schweden Leif Carlsson und Thomas Rhodin, vor allem aber der Kanadier Rob Cowie dem Wellblechpalast den Rücken gekehrt hatten, galt die Spielerkategorie (echter) Blueliner in Hohenschönhausen als ausgestorben. Die Berliner hatten in den beiden zurückliegenden Hauptrunden für hiesige Verhältnisse zwar traumhafte Powerplay-Quoten, die zahlreichen Torerfolge in Überzahl aber wurden überwiegend spielerisch erzielt – der „dicke Hammer“ dagegen war eher selten zu bewundern. Keith Aldridge, der sich noch am häufigsten von der blauen Linie versuchte, war seit geraumer Zeit das Zielwasser ausgegangen – seine Schüsse unterlagen einfach einer zu großen Streuung. Micki DuPont´s Schusstechnik zeichnet hingegen weniger die Härte als die Genauigkeit aus. Erinnert sei hier nur an seinen exzellenten Handgelenkschuss in der verloren gegangen Finalserie gegen die Lions, der den Frankfurter Goalie Ian Gordon ziemlich schlecht aussehen ließ. Auch NHL-Veteran Ricard Persson netzt für einen Verteidiger recht häufig ein, doch bringt er sich überwiegend mit gutem Stellungsspiel in eine günstige Schussposition, meist in der Halbdistanz. Mit Shawn Heins soll das Spektrum des Eisbären-Repertoirs genau um diesen einen bisher fehlenden Aspekt erweitert werden.
Möglich, dass die spezifische Suche der Eisbären Heins´ letzte Chance war sich in einem Erstliga-Team durchzusetzen. In der heimatlichen NHL waren seine Fähigkeiten nur hin und wieder gefragt, weshalb er ständig zwischen NHL und AHL hin und her gereicht wurde. Zuletzt pendelte er zwischen den Atlanta Thrashers und deren Farmteam den Chicago Wolves. Heins kam in seiner gesamten Karriere auf 127 NHL-Spiele (davon 17 in der letzten Saison), aber insgesamt 276 Einsätze in den Minor Leagues AHL und IHL. Studiert man die Scouting Reports (Spielereinschätzungen), so wird ein Manko deutlich, welches wahrscheinlich die Hauptschuld daran trägt, dass Shawn Heins die ganz große NHL-Karriere verwährt blieb: Ihm werden schlittschuhläuferische Defizite nachgesagt. Ob diese, an der hohen Meßlatte NHL orientierte Einschätzung auch noch im Ligaalltag der DEL Bestand hat, wird sich schon bald erweisen. Erstaunlich ist es aber schon, betrachtet man die doch vorzugsweise technisch veranlagten Spieler, die das Duo Peter John Lee und Pierre Pagé in den vergangenen zwei Jahren nach Berlin lotsten. Mit Shawn Heins hält nun wieder die etwas „gröbere Kelle“ in Berlin Einzug. Dass Heins tatsächlich auch zulangen kann, belegen seine 164 Strafminuten in den 68 Einsätzen für die Chicago Wolves während der vergangenen Spielzeit. Andererseits, und das soll hier nicht unterschlagen werden, bescheinigen ihm die Experten im Mutterland des Eishockeys durchaus auch Leaderfähigkeiten. Vor allem im Hinblick auf die Playoffs ist das sicher nicht die schlechteste Eigenschaft für die im Durchschnitt kaum 24 Jahre alte Eisbärentruppe.
Sogenannte Rollenspieler sind im Eishockey keine Seltenheit – dafür scheint Shawn Heins der beste Beweis zu sein. Denn dessen Aufgabe ist relativ klar umrissen: Er soll gesunde Härte ins Spiel der Eisbären bringen und möglichst oft den „Hammer auspacken“. Der herbe, nicht ganz so ernst zu nehmende Eishockey-Kalauer „Werft euch in die Schüsse, Männer – auf der Bank sitzen genug von euch!“, könnte in der kommenden DEL-Saison eine ganz neue Bedeutung erhalten - immer dann nämlich, wenn Shawn Heins das gegnerische Tor anvisiert...
(hockeyweb)
Bärliner
18th August 2004 - 15:28:59
Der Mann hat aber auch die Seuche...
++ Keller verletzt sich im Training leicht ++ Neuzugang Heins nimmt wahrscheinlich kommende Woche das Training auf
Die Vorbereitung ist kaum eine Woche alt, da melden sich bei den Eisbären schon wieder die ersten Verletzten. Zwar traf gestern Shawn Heins als letzter Eisbär in Berlin ein, doch die Entzündung im Ellenbogen lässt ihn voraussichtlich erst kommende Woche am Trainingsbetrieb teilnehmen.
Zusätzlich fällt Florian Keller für vier Tage aus. Beim Trainingsspiel am Dienstagnachmittag traf ihn ein Schlagschuss am Schienbein und hinterließ eine Platzwunde, die genäht werden musste.
Nachdem am 21. August im «Wellblechpalast» das bereits angekündigte Event «50 Jahre Eishockey in Hohenschönhausen» mit vielen alten und neuen Eisbären stattfindet, begeben sich die Berliner auf Testspielreise in die Schweiz, wo unter anderem Vergleiche gegen den HC Ambri und gegen Lugano auf dem Terminplan stehen.
(sportdaten.info)
Bärliner
19th August 2004 - 16:57:45
Eisbär Walser:
Pleiten, "Bett" und Pannen
Die Eisbären haben ein Ziel. Pünktlich zum 50-jährigen Jubiläum des Kultklubs aus Hohenschönhausen soll endlich der erste gesamtdeutsche Titel her.
Dafür scheucht Trainer Pierre Pagé seine Stars trotz hochsommerlicher Temperaturen gnadenlos übers Eis. Der neue EHC-Superstar Derrick Walser ist von den Übungseinheiten beeindruckt: "Wir haben eine verdammt schnelle Mannschaft." So schnell, dass das Abwehr-Ass einige Probleme hatte, mitzuhalten: "Das lag vielleicht an der langen Anreise." Insgesamt war der 26-Jährige mit Ehefrau Sarah 30 Stunden von Halifax nach Berlin unterwegs. Endlich in der Hauptstadt gelandet, war plötzlich das Gepäck verschwunden. "Als die Sachen eintrafen, waren sie klitschnass." Die Sachen wurden in Halifax im strömenden Regen einfach auf dem Flugfeld stehen gelassen. Dann brach auch noch das Hotelbett zusammen. Motto: Pleiten, Bett und Pannen. Walser: "Das kann nur besser werden." Dabei hilft dem 82-maligen NHL-Profi auch das Team. Walser: "Es herrscht eine tolle Kameradschaft."
(bln-kurier)
Bärliner
21st August 2004 - 00:58:00
GLÜCKWUNSCH, EISBÄREN
Dynamos mit Vollstrom: Eine Legende wird 50!
Was für ein Treff (19 Uhr): Ziesche, Jooris, McKim, Steen & Co. im "Welli"
Es ist soweit. Die Eisbären feiern Geburtstag. 50 Jahre Eishockey in Hohenschönhausen. Für die Fans Grund genug, heute (19 Uhr/Wellblechpalast) eine Mega-Party zu organisieren.
Und alle, wirklich alle kommen. Dynamo-Legenden wie Achim Ziesche und Dietmar Peters (mit 315 Länderspielen Rekordnationalspieler der DDR) oder die Eisbären-Idole Mark Jooris, Thomas Steen und Marc Fortier. Ziesche freut sich auf das Treffen von Tradition und Zukunft: "Man muss dem jetzigen Trainer Pierre Pagé sehr dankbar sein, dass er die Tradition aufleben lässt." Pagé hat bekanntlich die Dynamo-Logos in der Kabine aufhängen lassen. 15 Meistertitel holten die Dynamos zum größten Teil in der kleinsten Liga der Welt im Duell mit Weißwasser nach Hohenschönhausen. Ziesche: "Ich wünsche mir sehnlichst, dass die Bären endlich wieder einen Meistertitel nach Berlin holen." Am meisten freuten sich die Organisatoren über die Zusage von Andrew McKim. Am 31. Oktober 2000 wurde "Kimmer", damals für die ZSC Lions in der Schweiz tätig, von Gegenspieler Kevin Miller (Davos) aufs Korn genommen und so böse gefoult, dass er die Karriere beenden musste. Seitdem leidet der Kanadier unter Gleichgewichtsstörungen. Dennoch ließ er es sich nicht nehmen, mit Familie nach Berlin zu reisen. Ein gigantischer Applaus ist dem Publikumsliebling, der einst mit seinem Sturmpartner Chris Govedaris die Gegner schwindlig spielte, sicher.
(bk-online)
Bärliner
21st August 2004 - 23:38:16
Berlins Osten feiert 50 Jahre Eishockey Stars von gestern und heute gaben sich im Sportforum die Ehre 
Ganz in seinem Element:
Premiere-Sprachrohr Michael Leopold
führte durch den (N)ostalgie-Abend.
(Foto: Private Press)
Ein Jubiläum der ganz besonderen Art feierten die Freunde und Anhänger des EHC Eisbären Berlin vor rund
3.800 Zuschauern im altehrwürdigen «Wellblechpalast», der nach der Eröffnung der neuen «Anschütz-Arena» 2007 wohl selbst zum Museumsstück werden wird.
Eisbären-Fans haben bekanntlich einen ausgeprägten Sinn für Nostalgie, und so war es nicht verwunderlich, dass an diesem Spätsommerabend rund 3.800 Zuschauer zum Geburtstags-Event «50 Jahre Eishockey in Hohenschönhausen» erschienen.
Die abendlichen Festivitäten, die von den Fans maßgeblich unterstützt und sogar mitorganisiert wurden, erfreuten sich auch in Sachen Ehrengästen einer großen Resonanz. Stars aus allen fünf Jahrzehnten Ost-Berliner Eishockeytradition waren ins Sportforum gekommen um zu feiern und natürlich auch um sich feiern zu lassen. Besonders umjubelt waren natürlich die Stars der neunziger Jahre, die maßgeblichen Anteil daran hatten, dass es nach dem "Bosman-Urteil" zum einmaligen "Eishockey-Aufschwung Ost" kommen konnte. Andrew McKim, Rob Cowie, Marc Fortier, Mike Bullard, Leif Carlsson & Derek Mayer - um nur einige von ihnen zu nennen. Auch Manager Peter-John Lee, der als Spieler diese Epoche prägte, griff noch einmal zum Krummstock. Zur illustren Runde auf dem Eis gesellten sich natürlich auch Größen länger vergangener Tage wie Rene Bielke (Torhüter bis 1991), Detlef Radant, Thomas Mitew, Thomas Graul, Guido Hiller und viele mehr. Sie alle hatten die bewegten Wende-Jahre der damals noch als SC Dynamo beziehungsweise EHC Dynamo fungierenden Eisbären miterlebt.
Veteranen wie Dietmar Peters oder Joachim Ziesche sowie der heutige DEL-Assistenzcoach Hartmut Nickel hatten zu jener Zeit längst ihre Schlittschuhe an den Nagel gehängt, waren aber - als Trainer oder Berater - stets treue Wegbegleiter der Eisbären. Und passend zum Abend sangen die Fans: "Alle sind wir da, alle sind wir da ... außer Erich Honecker".
Durch den Abend der Veranstaltung, die von zahlreichen musikalischen Darbietungen abgerundet wurde, führte souverän und stimmungsvoll Premiere-Kommentator Michael Leopold. In unterhaltsamen, sportlich aber natürlich belanglosen Show-Spielen traten Stars von gestern und heute gegeneinander an. Dabei gab es natürlich auch das eine oder andere Späßchen auf dem Eis. Die Zuschauer bekamen für ihr "Geburtstags-Geld" wahrlich einiges geboten.
(sportdaten.info)
Bärliner
22nd August 2004 - 00:06:03
Hier noch ein bisschen "Geschichtsunterricht":
Happy birthday, Eisbären!Vor 50 Jahren wurde der Club als SC Dynamo Berlin gegründet Eishockey-Kult wie nie zuvor in Berlin wurde heute im altehrwürdigen Wellblechpalast des Sportforums an der Konrad-Wolf-Straße zelebriert. Der deutsche Vizemeister EHC Eisbären feierte in seiner Hochburg mit tausenden Fans seinen 50. Geburtstag. Am 3. September 1954 war er als SC Dynamo Berlin gegründet worden, durfte aber erst ab 1956 in der DDR-Oberliga mitmischen. Erst dann traute Stasi-Chef Erich Mielke dem Team Erfolge zu. Bis 1989 wurden insgesamt 15 Meistertitel eingeheimst, von 1970 an allerdings in der kleinsten Liga der Welt.
Bis auf die zwei Dynamo-Teams aus Berlin und Weißwasser wurden damals alle anderen Vereine kurzerhand aufgelöst. Der Eishockeysport sei zu teuer und devisenaufwändig, befand das SED-Politbüro. Dem erstaunten Volk wurde verkündet: "Die sozialistische Wirtschaft braucht das Geld für Kühlschiffe der Hochseefischerei dringender." Doch der wahre Grund war ein anderer. Auf dem ehrgeizigen Weg zur Sport-Großmacht DDR wollte man immer mehr Edelmetall bei Olympia oder Weltmeisterschaften. Junge Eishockeyspieler in spe wurden so in den Kaderschmieden zu Eisschnellläufern umfunktioniert. Die Kufenflitzer fuhren fortan tatsächlich Medaillen en gros ein. Über die DDR-Miniliga jedoch witzelte der Volksmund: Der Letzte ist Vizemeister und der Meister ist Vorletzter, wurde genüsslich kolportiert.
Joachim Ziesche - als "Mister Eishockey der DDR" gepriesen und in der Hockey Hall of Fame in Toronto verewigt - fand das damals alles gar nicht lustig: "Es war frustrierend, als der Eishockeysport förmlich geköpft wurde, zumal wir Anschluss an die Weltspitze gefunden hatten." Der heute 65-Jährige war als Spieler und Trainer an allen Dynamo-Meistertiteln beteiligt, schoss 284 Tore für seinen Verein, bestritt 200 Länderspiele und amtierte 20 Jahre gleichzeitig als DDR-Nationaltrainer. "Noch heute bin ich stolz, dass wir uns trotz nur zwei Teams immer in der A-Gruppe oder an der Spitze der B-Gruppe des Welt-Eishockeys hielten", sagt er und erwartet vom Jubiläum, dass der EHC sich nun zur Traditionspflege bekennt.
1992 wurde Dynamo in EHC Eisbären umbenannt und war lange Kellerkind in der Bundesliga, ehe es wieder aufwärts ging. 1999 kaufte der US-Milliardär Philip Anschutz den Verein. Sein Europabeauftragter, EHC-Chef Detlef Kornett sagte: "Wir schätzen die sportlichen und moralischen Leistungen der Vergangenheit, blicken aber jetzt nach vorn." Mit dem Bau der neuen Arena am Ostbahnhof solle der EHC als Spitzenteam in ganz Berlin verwurzelt werden.
Bärliner
22nd August 2004 - 12:09:08
"Ich will wieder Freude an meinem Job haben"
Nationalstürmer Ustorf über seine Ziele mit den Eisbären
Bisher haben die Eisbären nur 3 gestandene Neue geholt. Doch die haben es in sich: Neben den NHL-Verteidigern Derrick Walser und Shawn Heins wird auch Stefan Ustorf, 30, das Team verstärken.
Die BZ am Sonntag sprach vorm heutigen DEB-Test gegen Russland mit dem deutschen Nationalstürmer über seine ersten Eindrücke beim EHC und den bevorstehenden "World Cup of Hockey" (ab 31.8.).
Wie läuft's bisher bei den Eisbären? Ustorf: "Sehr gut. Ich bin positiv aufgenommen worden, fühle mich im Verein wohl."
Wie stark ist das Team? Ustorf: "Sehr stark. Der Kader hat sich ja im Gegensatz zur letzten Saison nur minimal verändert. Die Eisbären werden also mit Sicherheit nicht schlechter sein als im letzten Jahr."
Was ist Ihr Saisonziel? Ustorf: "Ganz klar die Meisterschaft. Für mich persönlich hoffe ich, dass ich wieder Freude am Eishockey habe. Ich möchte meine Form wieder finden und das vergangene Jahr vergessen. Zuletzt habe ich echt schlecht gespielt."
Was wird Ihre Rolle im Team sein? Ustorf: "Ich werde wohl als Linksaußen statt wie bisher als Center eingesetzt. Als Zwei-Wege-Stürmer muss ich mehr Defensivarbeit leisten. Aber das ist okay."
Seit Freitag bereitet sich das Nationalteam auf den World Cup vor. Ist das nicht ungünstig, weil Sie den Eisbären so lange fehlen? Ustorf: "Klar, die Situation ist nicht optimal. Aber Eishockey auf höchstem Niveau gegen die besten Teams der Welt zu spielen, ist toll. Es ist eine Riesen-Ehre, dort dabei zu sein."
(ALEX V. KUCZKOWSKI - BZ)
Bärliner
23rd August 2004 - 21:49:02
Eisbären reisen in die SchweizAm Dienstag um 10 Uhr fliegen die Eisbären zu ihrer Testspielreise in der Schweiz. „Endlich. Ich brauche die Testspiele, um wieder ein richtiges Gefühl für die ganze Sache zu bekommen“, sagt Neuzugang Shawn Heins, der sich nach einer überstandenen Entzündung im Ellenbogen seit Samstag wieder im Training befindet. Auch Kapitän Ricard Persson sehnt sich nach dem ersten Gegner: „Ich bin ganz schön geschafft vom bisherigen Training. Wird Zeit, dass wir endlich mal spielen.“ Mittwoch treffen die Eisbären in Biasca auf Ambri-Piotta, bevor am Donnerstag in Solothurn die Slapshot Trophy beginnt. Im Zuge des Turniers trifft der EHC auf den HC Lugano und Slovan Bratislava.
Wenn sich morgen der Flieger mit den Eisbären Richtung Zürich erhebt werden auch zwei Spieler mit einer Gastspiellizenz an Bord befinden. Neben Torhüter Levente Szuper, der bereits seit dem Nachwuchscamp am Training der Eisbären teilnimmt, wird auch Marcus Sommerfeld mitreisen. Der 20-jährige Deutsch-Kanadier bekommt die Chance sich während der Testspiele als Verteidiger zu präsentieren. Nicht mit dabei sind Torhüter Oliver Jonas, Rob Leask und Stefan Ustorf, die für die Nationalmannschaft beim World Cup of Hockey aktiv sind.
Mi. 25.08.04 20:00 Testspiel HC Ambri Piotta – EHC Eisbären in Biasca
Do. 26.08.04 17:30 HC Lugano - Eisbären Berlin (Slapshot Trophy in Zuchwil)
Sa. 28.08.04 17:30 Slovan Bratislava - Eisbären Berlin (Slapshot Trophy)
So. 29.08.04 Slapshot Trophy Finale (17:30) bzw. Spiel um Platz 3 (13:00)
(hweb)
Bärliner
25th August 2004 - 22:09:07
Eisbären : 2:4 im 1. Test-/Vorbereitungsspiel
In der Partie gegen den schweizer NLA-Club werden fünf Spieler ihr Debüt im Eisbärentrikot geben. Unter stark Beobachtung wird sicherlich Goalie Youri Ziffzer stehen. Der aus Mannheim gekommene 18jährige startet heute, da den extra für die Testspiele engagierten Levente Szuper die Leiste plagt. Ziffzermeinte dazu 90 Minuten vor dem Spiel: „Noch bin ich ganz ruhig, aber spätestens beim Warmmachen kommt dann sicher die Nervosität. Ganz einfach wird das heute nicht.“
Die anderen vier Neulinge im EHC-Dress sind Derrick Walser, Shawn Heins, Christoph Gawlik und Marcus Sommerfeld, der auf Try-Out-Basis mitspielen wird.
Die Reihen der Eisbären
Tor: Ziffzer
Ersatz: Dshunussow
1. Reihe: Persson, DuPont, Fairchild, Pederson, Walker
2. Reihe: Heins, Walser, Keller, Beaufait, Shearer
3. Reihe: Baxmann, Draxinger, Busch, Barta, Felski
4. Reihe: Sommerfeld, Hoffmann, Rankel, Gawlik, Hördler
1.Drittel:
Das erste Drittel verlief, um es gleich vorwegzunehmen, sehr ausgeglichen. Man merkte nicht, dass Ambri-Piotta heute bereits sein viertes Testspiel auf die neue Saison bestreitet. Die ersten beiden gegen die NLB-Teams von Thurgau und Sierre gewannen sie deutlich (6:0, 6:1) und im dritten Match unterlagen die Tessiner Lada Togliatti 0:5. Vielleicht lag ihre Schwäche am Fehlen eines ihrer Stars. Der Kanadier Jean-Guy Trudel musste aufgrund von Leistenbeschwerden heute passen. Mit dabei aber sein kongenialer Sturmpartner Hnat Domenichelli und die anderen beiden Ausländer des HCAP Jeff Toms und Oscar Ackeström. Im Tor bei den Gastgebern begann Simon Züger.
Den ersten Torschuss verzeichneten die Eisbären nach wenigen Sekunden durch Denis Pederson. Die erste richtige Torchance hingegen hatten die Mannen von Coach Serge Pelletier. In der 10. Minute parierte Youri Ziffzer gut gegen den alleine auf ihn zu stürmenden Corsin Camichel. Das erste Tor wiederum erzielten die Bären.
Als Paolo Imperatori für die Gastgeber auf der Strafbank saß war es der zweite Schuss von Powerplay-Waffe Shawn Heins überhaupt, den Florian Keller unhaltbar ins Tor ablenkte. Nicht mal eine Minute später konnten die Gastgeber allerdings ausgleichen. Diesmal ließ sich Camichel die Breakchance nicht entgehen und tunnelte Ziffzer zum 1:1.
Corsin Camichel war auch Mitwirkender bei der letzten, für die etwas über 500 Zuschauer aufregenden Szene des ersten Drittels. Er lieferte sich mit Florian Busch einen Mini-Boxkampf. Eine Zwei-Mann-Unterzahl kurz vor Drittelschluss überstand der EHC dann äußerst souverän.
HC Ambrì-Piotta – Eisbären Berlin 1:1 (1:1,,)
Tore:
0:1 Keller 12:25 (Heins, Shearer) PP
1:1 Camichel 13:15 (/)
Schiedsrichter: ??
Strafminuten:
Ambri-Piotta – 6 (6,,)
Berlin – 10 (10,,)
Zuschauer: ca. 500
2.Drittel:
as zweite Drittel hatte wenig Höhepunkte. Nichtsdestotrotz ging es zumindest zu Beginn der Periode rauf und runter, danach plätscherte es dann aber doch ein wenig vor sich hin. Die Tore im Mittelabschnitt fielen jeweils bei numerischer Unter- bzw. Überlegenheit der Eisbären. Allerdings beide für die Gastgeber. Überhaupt pfiff Schiedsrichter Baumgartner recht kleinlich, so kamen dann auch einige Strafzeiten zusammen. Das 2:1 von Ambri-Star Hnat Domenichelli entsprang einem Unterzahlkonter. Im Abschluss ließ der Kanadier Ziffzer keine Chance. Das 3:1 erzielte Assistenzkapitän Michael Liniger im Powerplay. Die Schüsse von Ackeström und Toms konnte Ziffzer noch parieren, dann war er aber machtlos.
HC Ambrì-Piotta – Eisbären Berlin 3:1 (1:1,2:0,)
Tore:
0:1 Keller 12:25 (Heins, Shearer) PP
1:1 Camichel 13:15 (/)
2:1 Domenichelli 32:29 (/) SH
3:1 Liniger 38:15 (Ackeström,Toms) PP
Schiedsrichter: ??
Strafminuten:
Ambri-Piotta – 6 (6,10,)
Berlin – 10 (10,14,) + 10-Minuten-Disziplinarstrafe (Walser)
3.Drittel:
Das Schlussdrittel wirkte im Gegensatz zum Mittelabschnitt schon wieder etwas strukturierter und geradliniger. In Unterzahl hatten die Bären die besten Anschlusschancen. Erst scheiterte Beaufait alleine vor Züger, dann kratzte ein Verteidiger der Tessiner einen durchgerutschten Heins-Schuss von der Torlinie. Im Powerplay, als Florian Busch für die Eisbären saß, erhöhte dann Ambris Toms nach Querpass zum 4:1. Wenig später jedoch stellte Neu-Bär Shawn Heins mit einem platzierten Kracher von der blauen Linie ebenfalls in Überzahl den 4:2-Endstand her. Zum Ende hin wurde es noch etwas ruppiger. Ambri provozierte und die Berliner ließen sich nichts gefallen. So wurde Shwan Heins auch 30 Sekunden früher als alle anderen nach einem harmlosen Schubser, allerdings während einer Unterbrechung, zum Duschen geschickt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Youri Ziffzer seine erste Bewährungsprobe im Profi-Eishockey gut überstanden hat. Shawn Heins ließ sein Können von der blauen Linie aufblitzen und der Rest der Mannschaft war immerhin gut zu Fuß.
HC Ambrì-Piotta – Eisbären Berlin 4:2 (1:1,2:0,1:1)
Tore:
0:1 Keller 12:25 (Heins, Shearer) PP
1:1 Camichel 13:15 (/)
2:1 Domenichelli 32:29 (/) SH
3:1 Liniger 38:15 (Ackeström,Toms) PP
4:1 Toms 47:52 () PP
4:2 Heins 50:21 (Shearer,Beaufait) PP
Schiedsrichter: ??
Strafminuten:
Ambri-Piotta – 28 (6,10,12)
Berlin – 45 (10,14,21) + 10-Minuten-Disziplinarstrafe (Walser) + Spieldauerdiziplinarstrafe (Heins)
(eisbaeren.de)
Bärliner
26th August 2004 - 20:11:37
Eisbären: Unentschieden im 2. Test
Die Eisbären gegen Lugano
Nicht wirklich gefüllt ist das Eissportzentrum in Zuchwil einige Minuten vor Beginn des Eröffnungsmatches der Slapshot-Trophy 2004. Trotzdem ist eine gewisse Wuselei zu bemerken und die Bedingungen rundherum, sprich die Organisation ist bisher sehr gut.
„Das Team gegen das wir heute antreten ist viel besser, als der gestrige Gegner.“ Mit diesen Worten stimmte EHC-Trainer Pierre Pagé sein Team auf das heutige Match ein.
Die Aufstellung wird sich nicht groß verändern. Nur Christoph Gawlik wird aufgrund seiner Schulterverletzung fehlen. Im Tor beginnt wieder Youri Ziffzer.
Die Reihen der Eisbären
Tor: Ziffzer
Ersatz: Dshunussow
1. Reihe: Persson, DuPont, Walker, Pederson, Fairchild
2. Reihe: Heins, Walser, Shearer, Beaufait, Keller
3. Reihe: Baxmann, Draxinger, Busch, Barta, Felski
4. Reihe: Sommerfeld, Hördler, Rankel, Hoffmann
1.Drittel:
Das Match begann etwas ungeordnet, aber dadurch auch recht interessant für die anwesenden nicht ganz 400 Zuschauer. Unter ihnen über 30 Eisbären- und vielleicht halb so viele Lugano-Anhänger. Lugano hatte die erste Großchance, aber Ziffzer im EHC-Kasten parierte gut. Nach weiteren kleinen Tormöglichkeiten auf beiden Seiten, bekamen die Bären in der sechsten Minute den Puck einfach nicht aus ihrer Verteidigungszone, Adrian Wichser passte vors Tor und Donati verwandelte aus Nahdistanz. Die Antwort der Eisbären ließ nicht lange auf sich warten. Steve Walker traf zum 1:1 mit einem Schuss aus rund 10 Metern Entfernung. Hiernach erspielten sich die Eisbären ein gewisses Übergewicht. Die beste Chance vergab allerdings Florian Keller, der nur die Latte traf, obwohl das Tor weit offen vor ihm stand. Kurz vor Ende des ersten Abschnitts gingen die Luganesi erneut in Führung. Den Schuss von Nummelin konnte Ziffzer noch abwehren, gegen den heranstürmenden Vauclair war er dann aber machtlos. Hier hatte zum ersten Mal die stärkste Reihe der Tessiner mit Gardner, Maneluk, Fuchs, Nummelin und eben Vauclair zugeschlagen.
HC Lugano – Eisbären Berlin 2:1 (2:1,,)
Tore:
1:0 Donati 5:19 (Wichser,Tschudy)
1:1 Walker 6:34 (Fairchild,Pederson)
2:1 Vauclair 19:03 (Nummelin,Maneluk)
Schiedsrichter Reto Bertolotti
Strafminuten:
Lugano – 6
Berlin – 4
2.Drittel:
Im zweiten Spielabschnitt spielten die Eisbären wesentlich strukturierter und geradliniger als zuvor und erarbeiteteten sich auch einige gute Tormöglichkeiten. So scheiterten Persson, Pederson und Fairchild im Powerplay in Minute 27 in aussichtsreicher Position, wobei Fairchild die Latte traf. Bevor der EHC dann das verdiente 2:2 erzielte scheiterten auch noch Felski, Barta und später Beaufait. In der 33. Minute zog dann Hördler von der blauen Linie ab und Pederson traf im Nachsetzen. Im weiteren Drittelverlauf wurde Lugano etwas besser, der EHC kontrollierte das Geschehen aber weiter.
HC Lugano – Eisbären Berlin 2:2 (2:1,0:1,)
Tore:
1:0 Donati 5:19 (Wichser,Tschudy)
1:1 Walker 6:34 (Fairchild,Pederson)
2:1 Vauclair 19:03 (Nummelin,Maneluk)
2:2 Pederson 32:12 (Walser,Hördler)
Schiedsrichter Reto Bertolotti
Strafminuten:
Lugano – 18 (6,12,)
Berlin – 12 (4,8,)
3.Drittel:
Im letzten Drittel erwischten die Schweizer den besseren Start. In der 43. Minute traf Sandy Jeannin recht freistehend zum 3:2 für die Luganesi. Danach brauchten die Eisbären eine Weile, um sich zu erholen. Spätestens aber ab der Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Sebastien Reuille wegen Kniechecks gegen Frank Hördler, drängte der EHC auf den Ausgleich. Der gelang dann auch knapp zweieinhalb Minuten vor Spielende. Walker hatte sich den Puck zurückerkämpft, nachdem Beaufait gescheiterte war, passte wieder auf den US-Amerikaner der spielte quer zurück und der Kanadier verwandelte. So trennten sich beide Teams im Auftaktspiel der Slapshot-Trophy 3:3.
HC Lugano – Eisbären Berlin 3:3 (2:1,0:1,1:1)
Tore:
1:0 Donati 5:19 (Wichser,Tschudy)
1:1 Walker 6:34 (Fairchild,Pederson)
2:1 Vauclair 19:03 (Nummelin,Maneluk)
2:2 Pederson 32:12 (Walser,Hördler)
3:2 Jeannin 42:51 (Fuchs,Keller) SH
3:3 Walker 57:36 (Beaufait,DuPont)
Schiedsrichter Reto Bertolotti
Strafminuten:
Lugano – 27 (6,12,9) + Spieldauerdisziplinarstrafe (Reuille)
Berlin – 18 (4,8,6)
Zuschauer: 1050
Anmerkung: Das Penaltyschießen, wohl nur als Tie-Breaker bei Punkt- und Torgleichheit gedacht, gewann Lugano mit 3:1. Tore: Jeannin, Nummelin, Gratton – Fairchild (Pederson scheiterte)
(eisbaeren.de)
Unicum99
26th August 2004 - 20:48:19
Die Spiele der Slapshot-Trophy mit dem EHC Eisbären Berlin, SC Bern, HC Lugano, Slovan Bratislava , Sparta Prag und den ZSC Lions werden von
www.sportradio.ch Live übertragen!
Bärliner
28th August 2004 - 19:00:45
Eisbären bei der Slapshot-Trophy lediglich auf Platz 5
Die Eisbären gegen Bratislava
Zum dritten Vorbereitungsspiel der Eisbären auf die Saison 2004/05 gibt es keine weiteren Änderungen in der Aufstellung. Der EHC läuft genauso auf, wie schon in den beiden vergangenen Partien. Dafür rotierten aber zum dritten Mal die Buchstaben der Kapitäne. Während beim ersten Match Ricard Persson das „C“ trug und Kelly Fairchild sowie Mark Beaufait die beiden „A“-Buchstaben auf dem Jersey hatten, waren es beim zweiten Spiel die Kanadier. Denis Pederson trug das „C“ und Micki DuPont sowie Steve Walker hatte ein „A“ auf der Brust. Heute ist nun die deutsche Fraktion an der Reihe. Sven Felski trägt das „C“ und Alex Barta und Florian Keller haben jeweils ein „A“ am Rever.
Im Match geht es für die Eisbären um den Einzug ins Spiel um Platz 3.
Tor: Ziffzer
Ersatz: Dshunussow
1. Reihe: Persson, DuPont, Walker, Pederson, Fairchild
2. Reihe: Heins, Walser, Shearer, Beaufait, Keller
3. Reihe: Baxmann, Draxinger, Busch, Barta, Felski
4. Reihe: Sommerfeld, Hördler, Rankel, Hoffmann
1.Drittel:
Das erste Spieldrittel im letzten Gruppenmatch der Gruppe B bei der Slapshot-Trophy 2004 wies durchaus deutliche Züge von Sommereishockey auf. Ob das an den nahezu tropischen Temperaturen in der Eishalle von Zuchwil lag, mag der Beobachter wohl kaum feststellen.
Die Eisbären taten sich jedenfalls, ebenfalls wie der slowakische Gegner, schwer ins Spiel zu kommen. Bis vors von Pavol Rybar gehütete Gehäuse des Continental-Cup-Siegers 2004 klappte das Zusammenspiel noch ganz gut, dann kam aber der finale Pass meist nicht an. Und wenn, dann doch, dann scheiterten Barta, Shearer und Pederson am Keeper von Bratislava.
Auf der anderen Seite musste Youri Ziffzer sein Können auch nur zwei, drei Mal unter Beweis stellen. Dies tat er auch. Vor allem eine Parade bei einer 3-gegen-5-Unterzahl-Situation (Felski und Baxmann saßen für den EHC) verursachte durchaus Staunen unter den Zuschauern. In der letzten Spielminute war er dann aber bei einem Nachschuss machtlos. Nemcicky hatte abgezogen und Janos profitierte vom Abpraller von Ziffzer.
Slovan Bratislava - Eisbären Berlin 1:0 (1:0,,)
Tore:
1:0 Janos 19:17 (Nemcicky)
Schiedsrichter: Kunz
Strafminuten:
Bratislava – 2
Berlin – 8
Zuschauer: ca. 300
2.Drittel:
Im zweiten Drittel spielten die Slowaken weiter ein recht defensives Eishockey. Wenn allerdings die Eisbären den Puck an sie verloren, dann fuhren sie verdammt schnelle und gefährliche Konter. Zum Glück vereitelte Ziffzer zwei dieser Torchancen. Einmal war er jedoch machtlos, als der Kapitän von Bratislava Richard Kapus einen kurzen Querpass direkt abnahm und zum 2:0 traf. Zuvor hatten die Berliner Fairchild, Shearer und Persson den Puck nicht über die Linie bekommen. Immerhin traf dann Shawn Heins in der 32. Minute nach einem von Florian Busch schön eingeleiteten Konter und einem klugen Querpass von Micki DuPont zum 1:2 aus EHC-Sicht. Das 1:3 geht ein wenig auf die Kappe von Goalie Ziffzer, der einen Puck hinterm eigenen Kasten im Powerplay stoppte, dann zu kurz wegpasste und zwar rechtzeitig wieder im Tor war, aber seine Abwehrposition nicht ganz eingenommen hatte, sodass Jasko noch eine Lücke am kurzen Pfosten fand.
Tore:
1:0 Janos 19:17 (Nemcicky)
2:0 Kapus 26:37 (/) 4-4
2:1 Heins 31:46 (DuPont,Busch)
3:1 Jasko 35:15 (Nemcicky) PP
Schiedsrichter: Kunz
Strafminuten:
Bratislava – 8 (2,6,)
Berlin – 14 (8,6,)
3.Drittel:
Im letzten Drittel war nicht mehr viel zu sehen von den in weiß und dunkelblau aufgelaufenen Bratislavern. Das Powerplay gleich zu Beginn des Schlussabschnitts vermochten die Bären trotz Chancen von Fairchild, Heins und DuPont nicht zu nutzen. Danach schafften es aber die Slowaken selbst in Überzahl kaum mal, einen Schuss aufs Gehäuse von Ziffzer abzulassen. Die Eisbären spielten recht aggressiv, erarbeiteten sich dadurch aber recht schwer Torchancen wie eine von Beaufait in Unterzahl, als er nach effektivem Forechecking alleine vor Rybar scheiterte. Ein Tor gelang den Berlinern dann doch noch. Nachdem in einer Zwei-Mann-Überzahl schon fast alle Spieler, die auf dem Eis standen einmal scheiterten, gelang Felski nach Zuspiel von Beaufait aus vielleicht zwei Metern der Anschlusstreffer. Danach drückten die Bären, aber auch als Eisbärencoach Pierre Pagé 75 Sekunden vor Schluss Youri Ziffzer zugunsten eines sechsten Feldspielers aus dem Kasten nahm wollte der Ausgleich nicht gelingen.....
Slovan Bratislava – Eisbären Berlin 3:2 (1:0,2:1,0:1)
Tore:
1:0 Janos 19:17 (Nemcicky)
2:0 Kapus 26:37 (/) 4-4
2:1 Heins 31:46 (DuPont,Busch)
3:1 Jasko 35:15 (Nemcicky) PP
3:2 Felski 54:33 (Beaufait,Shearer) 5-3
Schiedsrichter: Kunz
Strafminuten:
Bratislava – 14 (2,6,6)
Berlin – 20 (8,6,6)
Zuschauer: 1200
(eisbaeren.de)
Bärliner
31st August 2004 - 22:27:04
Eisbären-Sommerfest am WochenendeAm kommenden Freitag (3. September) startet das diesjährige Stadionfest des EHC Eisbären. Ab 17 Uhr öffnen die Stände rund um den Wellblechpalast. Um 19.30 Uhr bestreitet der EHC dann sein erstes Heimtestspiel in der Saison 2003/04. Als Gast in den Wellblechpalast kommen dann die Hannover Scorpions.
Am Samstagmorgen ab 10 Uhr wird dann weitergefeiert. Erst kann man die Eisbärenprofis beim öffentlichen Training bewundern, dann werden sie zusammen mit der Oberligamannschaft den Fans vorgestellt (ca. 13 Uhr) und schließlich gibt's noch die große GASAG-Autogrammstunde im Foyer des Wellblechpalastes (ab ca. 13.30 Uhr).
Um 15 Uhr spielt ein Team des Eisbären-Hauptsponsors GASAG gegen die Fans Polar Soccer. Zum Highlight am zweiten Stadionfesttag könnte das Match des Oberligateams der Eisbären Juniors gegen den EC Wilhelmshaven (16 Uhr) werden. Rundherum wird für die Kleinen (Hüpfburg, Bastelstraße), aber auch für die großen (
Bullriding

, Livemusik) viel geboten.
Schaut doch einfach mal vorbei!
Bärliner
4th September 2004 - 00:13:26
Der "Vize" weiterhin nur 2. Sieger!
Testspielniederlage
Der EHC Eisbären verlor am Freitagabend vor 2500 Zuschauern im heimischen Wellblechpalast gegen die Hannover Scorpions mit 2:3.
Der Ex-Hamburger Dan Lambert brachte die Gäste in der 14. Spielminute in Führung. Für die Eisbären glich Denis Pederson zu Beginn des Mitteldrittels aus. Jeweils mit einem Mann mehr auf dem Eis erhöhten die Skorpione Patrik Augusta und Patrick Köppchen auf 3:1. Zehn Sekunden vor Ende des zweiten Abschnitts erzielte Kelly Fairchild den Anschlusstreffer zum 2:3.
Im letzten Drittel passierte nicht mehr viel. Die Eisbären versuchten noch den Ausgleich zu erzielen, schafften dies allerdings nicht mehr.
Eisbären Berlin – Hannover Scorpions 2:3 (0:1,2:2,0:0)
Tore:
0:1 Lambert 13:25 (Öberg,Nemirovski)
1:1 Pederson 21:22 (Walker)
1:2 Augusta 23:53 (Öberg,Lambert) PP
1:3 Köppchen 28:02 (Lambert,Öberg) PP
2:3 Fairchild 39:50 (Pederson) PP
Schiedsrichter: Richard Schütz
Strafminuten:
Berlin – 20 (4,12,4) + 10-Minuten-Disziplinarstrafe (Busch)
Hannover – 20 (8,8,4)
Zuschauer: 2500
Bärliner
6th September 2004 - 14:06:49
Eisbären verpflichten «Rohdiamanten»
Richard Müller ist Kanadier, hat aber Aussicht Deutscher zu werden
Die Eisbären haben den 22-jährigen Stürmer Richard Müller verpflichtet. Manager Peter John Lee erwartet, dass der in Richmond, Kanada geborene Müller bald die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten wird und dann mit einer Förderlizenz in der DEL für die Eisbären spielen kann. Bis dahin wird er im Oberliga-Team der Eisbären Juniors mit einer Ausländerlizenz zum Einsatz kommen. Müllers letzte Station war die University of Calgary. Zuvor hatte er insgesamt fünf Jahre in der Western Hockey League für Brandon, Saskatoon und Calgary gespielt.
(sportdaten.info)
Bärliner
7th September 2004 - 14:26:45
EHC Eisbären – Frankfurt Lions am 17.09.04Die Eisbären starten nun definitiv am Freitag den 17.09.04 gegen die Frankfurt Lions in die Saison. In einigen TV-Programmzeitschriften war das Spiel bereits für Donnerstag den 16.09.04 als Live-Übertragung auf Premiere angekündigt worden. Da die Verhandlungen zwischen dem Sender Premiere und der DEL noch andauern, die Clubs aber gleichzeitig Planungssicherheit benötigen, entschieden die Eisbären in Absprache mit der DEL-Geschäftsführung heute, den 17.09. als Spieltermin festzulegen.
++++
Scheisse, somit hat sich meine Anwesendheit in der MH6 am 17.9. erledigt, habe immer noch auf den 16.9. für´s 1.Spiel der Bären gehofft ....
*singe* SCHEISS PREMIERE!
Bärliner
11th September 2004 - 18:01:04
Eisbären: Die Pflicht beginnt in München
„Alles andere als ein Sieg für die Eisbären würde schon fast an ein Wunder grenzen“, hörte man unlängst in München, wenn man einen Eishockeyfan nach dem Pokalspiel in der Olympiaeishalle fragt. Dieses Wunder versuchen die Fans des EHC München auch herauszufordern. Ganze Andachten mit Bitte um Übersinnliches scheinen geplant. In Berlin dagegen sieht man diesem noch relativ nüchtern entgegen.
Aber: Historisches kann das Team von Pierre Pagé am Sonntag im Münchener Olympiapark erreichen: Noch nie konnten die Eisbären in der bayrischen Hauptstadt gewinnen, oder es liegt so lange zurück das sich kaum jemand – zumindest der Autor - mehr daran erinnern könnte. Rückblickend begonnen bei den Kämpfen gegen Hedos München, Anfang der 90er – einem mageren 0-0 Unentschieden gegen die später insolventen Maddogs und nicht einen Sieg in drei Jahren des „Bruderduells“ gegen die Barons.
Am Samstag treffen nun die Cracks aus Hohenschönhausen auf den EHC München, welcher sich - nach dem Abgang des DEL Franchise der Barons nach Hamburg – zu einer festen Institution an der Isar gemausert hat. Waren aller Anfänge schwer, so schaut die junge Eishockeytruppe anscheinend einer selbst verordneten rosigen Zukunft entgegen. Unlängst wurde sogar über einen Aufstieg aus der eher semiprofessionellen Oberliga in die „Berufsabteilung Zweite Bundesliga“ geredet. Für den seit dieser Saison als neuen Coach installierten Georg Kink, Vater vom Neu-Mannheimer Markus Kink, scheint dieses Ziel noch ein wenig utopisch, aber wer weiß – vielleicht gelingt ihm gegen den deutschen Vizemeister ein erster Paukenschlag. Dieser kommt eben mit jener Bürde an die Isar, dort noch nicht gewonnen zu haben. Aber auch die gegenwärtigen Testspielergebnisse lassen in Berlin nicht gerade Jubelstürme zu. Dieses scheint aber schon zur Tradition geworden. Waren die Spiele der vergangenen Pre-Seasons alle nicht gerade erbaulich, so mussten sich zum Saisonbeginn doch viele verwundert die Augen reiben.
Die weiterhin verjüngte Truppe der Eisbären hat mit den vom World Cup of Hockey heimgekehrten Rob Leask, Stefan Ustorf und Oliver Jonas weitere Leistungsgaranten im Team, die sicherlich alles andere als unterfordert wirken dürften. Wobei Rob Leask in München wegen Probleme an den Adduktoren nicht auflaufen wird! Auch die Förderlizenzler mussten neben den Pensum beim DEL-Team noch zwei zusätzliche Testspiele im Farmteam Eisbären Juniors bestreiten. Sei es wie es sei, ab Sonntag beginnt die neue Spielzeit! Zwar erst einmal „nur“ um den Deutschen Eishockeypokal, aber gerade dieser brachte in den letzten beiden Jahren doch reichlich Zündstoff an die Spree, so dass sich die Pagé-Mannen sicherlich nicht schon wieder die Blöße geben wollen und durch unmotiviertes Auftreten aus dem, in vielen Augen vielleicht mehr als Last denn Lust gesehenen, Wettbewerb auszuscheiden. Nicht nur dies sollten sich die Berliner verinnerlichen, sondern auch der Griff nach Historischen. Eben jenen ersten Eisbären Sieg in München.
("hweb")
Bärliner
12th September 2004 - 21:30:37
Eisbären im Pokal eine Runde weiter....Mit einer "grandiosen" Leistung fuhr man den 1. Sieg in München ein...
1.Drittel:Eisbären mit 1:0 beim Oberligisten EHC München vorne. Das erste Drittel war vor allem von den tatsächlich bis zum letzten kämpfenden Münchnern geprägt. Die Eisbären mussten sich erst einmal daran gewöhnen, bei jeder Puckberührung in eine freundliche Umarmung des Gegenspielers genommen zu werden. Bezeichnend hierfür die Szene, die letztendlich das 1:0 auslöste. André Rankel wird 30 Sekunden von Mario Jann gehalten, bis der Schiedsrichter in die Pfeife bläst. Das darauf folgende erste Powerplay der Berliner dauerte dann auch ganze 20 Sekunden. Persson passte zu Heins an die blaue Linie, der beförderte den Puck zu Ustorf 6 Meter zentral vors Tor und der EHC-Neuling traf gleich in seiner ersten Partie.
Auch die Münchner hatten durchaus Torchancen, die Schüsse waren jedoch eher harmloser Natur, wenn auch ein, zwei Mal die Luft vor dem Tor von Oliver Jonas ein wenig anzubrennen drohte. Ganz gefällig spielte bei den Gastgebern die 1. Reihe mit Leahy, Jann und von Schilcher.
EHC München – Eisbären Berlin 0:1 (0:1,,)
Tore:
0:1 Ustorf 17:37 (Heins,Persson) PP
Schiedsrichter:
Strafminuten:
München – 4 (4,,)
Berlin – 6 (6,,)
Zuschauer: ca. 2565
2.Drittel:Das zweite Drittel bot Eishockey der Sorte Magerkost. München kämpfte, brachte aber keine wirklichen Torchancen zustande, die Eisbären spielten locker, und passten sich vor allem geschwindigkeitstechnisch den Bayern weitestgehend an.
Im Powerplay gab es auf beiden Seiten den einen oder anderen Torschuss, letztendlich schafften es beide Teams jedoch vor allem nicht, sich vor dem gegnerischen Tor zu postieren. Die Gründe dafür sind wohl unterschiedlicher Natur, das ist aber letztendlich egal. Der einzige Treffer des Drittels entsprang dann auch einem Querschläger. Jens Baxmann schoss in Richtung eigenes Tor, der Puck prallte nach vorne ab, Jann bekam die Scheibe, blieb cool, ließ Jonas aussteigen und glich aus. Danach wachten die Eisbären plötzlich auf, hatten noch zwei Chancen, trafen allerdings nicht ....
EHC München – Eisbären Berlin 1:1 (0:1,1:0,)
Tore:
1:1 Jann 38:06 (/)
Schiedsrichter: Bertl
Strafminuten:
München – 8 (4,4,)
Berlin – 12 (6,6,)
3.Drittel:Im Schlussabschnitt nahmen die Eisbären den Schwung des Mitteldrittels mit. Erarbeiteten sich auch ein paar Chancen, ohne allerdings den Puck im gegnerischen Gehäuse unterzubringen. Dazu bedurfte es eines Powerplays. Shawn Heins holte den Puck aus der eigenen Hälfte, spielte einen langen Pas auf den an der blauen Linie lauernden Rob Shearer und der ließ im Alleingang Jochen Vollmer im Münchner Tor keine Chance.
Danach versuchten die Gastgeber natürlich noch einmal alles. Bis auf zwei, drei gefährliche Weitschüsse hatten sie aber keine großen Möglichkeiten. Bis auf einen Penaltyschuss. Kelly Fairchild hatte gefoult und Schiri Bertl auf Strafschuss entschieden. Mario Jann lief an, aber schoss den Puck über den Kasten von Oliver Jonas und vergab so die große Ausgleichschance. Bezeichnend für die Bären am heutigen Tag war dann, dass Mark Beaufait 5 Sekunden vor Schluss von der Mittellinie das leere Tor nicht traf.
Immerhin, die Eisbären sind in der zweiten Pokalrunde…
EHC München – Eisbären Berlin 1:2 (0:1,1:0,0:1) Tore:
1:2 Shearer 46:20 (Heins,Persson) PP
Schiedsrichter: Bertl
Strafminuten:
München – 12 (4,4,4) + 10-Minuten-Disziplinarstrafe (Jann)
Berlin – 14 (6,6,2) + 10-Minuten-Disziplinarstrafe (Ustorf)
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
... wenigstens gewonnen!
Bärliner
13th September 2004 - 23:43:30
Der Saisonstartcountdown..........
Jetzt wird es endlich ernst.
Mit einem himmelblauen Auge kamen die Bären am gestrigen Sonntag in München davon, obwohl es in der bayerischen Landeshauptstadt den ganzen Tag aus dunklen Wolken regnete. In einem Spiel ohne Körperkontakt und ohne Tempo taten sie reichlich wenig, aber trotzdem genug, um die erste Runde des Pokals zu überstehen. Die Zuschauer schmunzelten manchmal schon ein wenig, über das Geschehen, das sich auf dem Eis abspielte. Unter ihnen übrigens auch die Nationalspieler Christoph Schubert und Marco Sturm. Der NHL-Star der San José Sharks war nicht etwa anwesend, um einen bayerischen Kumpel zu treffen. Nein, er wollte mal wieder mit einem kanadischen Bekannten quatschen. Deshalb traf er sich auch nach dem Spiel mit seinem Ex-Kollegen Shawn Heins auf ein nettes Pläuschchen in lockerer Runde. Beide werden sich voraussichtlich schon am kommenden Sonntag wiedersehen. Dann läuft Marco Sturm, den NHL-Lock-out vorausgesetzt, erstmals für den ERC Ingolstadt in der Saturn-Arena auf und der EHC gastiert dort.
Am Montagvormittag kehrte der Eisbärentross nach Berlin zurück. Nach der Ankunft in der Kabine schwangen sich sämtliche Spieler nacheinander aufs Fahrrad, um etwas für die Muskeln zu tun und die Reisestrapazen aus den Gliedern zu schütteln. Der gestern zwangsweise pausierende Denis Pederson fühlt sich „schon besser“, wird also vielleicht bereits morgen wieder voll mittrainieren können.
Am Freitag geht’s los – dann kommen die Frankfurt Lions. Die Löwen leisteten sich übrigens eine klitzekleine Schwäche am Sonntag und verloren bei den von Ex-Eisbär Mike Bullard gecoachten Schwenninger Wild Wings mit 0:3 im Pokal....
Nur noch 4 Tage!
Bärliner
14th September 2004 - 16:03:06
Walker neuer Kapitän
Steve Walker ist neuer Eisbären Kapitän. Der kanadische Stürmer, der seit 2000 für die Eisbären spielt, wurde in geheimer Wahl gewählt.
Seine Assistenten sind Ricard Persson und Denis Pederson. Persson trug vergangene Saison das C auf der Brust. Ob Pederson bereits am Freitag gegen zum Saisonstart gegen Frankfurt das A auf dem Trikot tragen wird, ist allerdings sehr fraglich. Sein Einsatz ist wegen eines Magen-Darmvirus stark gefährdet.
Bärliner
14th September 2004 - 22:35:55
Eisbären: Saisonstart – Gegenwart und Zukunft
„Ich hoffe das wir uns alle im April lächelnd wiedersehen“, waren die Worte von Coach Pagé auf der Saisonstartpressekonferenz, welche schon traditionell beim Eisbären-Hauptsponsor GASAG – der sein Engagement um weitere drei Jahre verlängerte - in Berlin-Tiergarten, unweit des Potsdamer Platzes, stattfand.
Recht optimistisch zeigte sich die Eisbären – Führungsriege im Bezug auf die am Freitag startende Saison. Vor allem die für die sportliche Abteilung verantwortlichen Pierre Pagé und Manager Peter John Lee gaben sich gewohnt auskunftsfreudig, im Bezug auf die gegenwärtige Situation im Team. Diese ist momentan so, dass der neue Assistenz-Kapitän Denis Pederson doch noch nicht so ins Training einsteigen konnte wie gewollt. Genauso wie Youngster Jens Baxmann, der nach einer Operation am kommenden Donnerstag erst einmal sechs bis acht Wochen ausfallen wird. Neben den beiden zählt zur Sparte Langzeitverletzte gegenwärtig noch Christoph Gawlik, der sich nach überstandener Schulteroperation schon wieder in Berlin befindet. Einsatzbereit scheint dagegen wieder Rob Leask zu sein. Desweiteren ist die Kapitänswahl auf Steve Walker gefallen. Der 31jährige Kanadier bestreitet immerhin schon seine fünfte Saison in Hohenschönhausen. Anscheinend setzt man in Sachen Leaderqualitäten wieder auf alt bewährtes.
Etwas bedeckter dagegen verhielt man sich in Dingen der personellen Zukunft. Wie Lee schon unlängst verlauten ließ, wolle man den 15. September und den damit höchstwahrscheinlichen Lockout der nordamerikanischen NHL abwarten. „Etwa 200 bis 300 junge Spieler sind dann frei und wollen in Europa spielen“, wie Coach Pagé zu diesem Thema zu berichten weiß. Ganz heiß dabei sind die Berliner auf NHL-Superstar Dany Heatley, der jenseits des großen Teiches schon als „The next One“ in Anlehnung auf den bislang unerreichten „Great One“ Wayne Gretzky genannt wird. „Heatley will nach Berlin kommen“, so Pagé, wohl wissend das aber noch drei-vier andere Klubs um die Gunst des NHL-Superstars buhlen. Näheres dazu erfährt man sicherlich in Kürze. Ansonsten scheint man doch erleichtert und froh zu sein, dass die neue Spielzeit endlich beginnt. Auf vielen Gesichtern der Eisbären-rekordverdächtigen 1245 Dauerkartenbesitzer wird am Freitag, kurz vor halb acht Uhr abends, schon ein Lächeln beim Einlauf ihrer Lieblinge zu sehen sein.....
(hockeyweb)
Nur noch 3.....
Bärliner
16th September 2004 - 09:30:28
Hier eine neue kleine Geschichte aus der Buchreihe "Der kleine Eisbär" ....
Der kleine Eisbär hat einen TraumEs war einmal ein kleiner Eisbär. Einer, der sehr gern spielte. Vor allem, natürlich, auf dem Eis.
Lange Jahre hatte der kleine Eisbär nur einen einzigen Spielkameraden. Da machte das Spielen zwar Spass. Aber oft hörte der Eisbär Geschichten, dass es anderswo ganz anders sei. Der kleine Eisbär träumte davon, dabei zu sein.
Plötzlich änderte sich alles. Der kleine Eisbär musste ganz mutig sein. Er sprang hinein ins eiskalte Wasser, weil es gar keine andere Möglichkeit gab. Viele wollten jetzt mit ihm spielen. Sagten sie jedenfalls. Aber jahrelang verprügelten die neuen Spielkameraden den kleinen Eisbär nur.
Das hört sich schlimm an. War aber nicht ganz soooo schlimm. Weil der kleine Eisbär immer viele Freunde hatte. Die besten Freunde, die man nur haben kann als kleiner Eisbär.
Sie schauten gerne zu, wenn er herumtollte auf dem Eis. Sie freuten sich, wenn ihm mal ein Kunststück gelang. Sie buhten die ganzen Grobiane aus. Und sie feierten den kleinen Eisbär immer und überall.
Ganz egal, wie zerzaust er auch in seine Höhle zurückkroch.
Der kleine Eisbär jedenfalls liess sich nicht unterkriegen. Das faszinierte immer mehr Freunde. Von nah und von fern. Helmut half ganz am Anfang. Und Andy, der von ganz weit weg gekommen war, hatte tolle Ideen. Dazu Lenz und Billy und Peter und natürlich immer der treue Hartmut. Aber der wichtigste Freund war Philip, der dem kleinen Eisbär ganz neue Abenteuer ermöglichte. Und ihn zu einem starken, kleinen Eisbär machte.
Plötzlich sah es auf dem Spielplatz ganz anders aus. Skorpione und Huskies und Panther und Adler fürchteten sich vor dem kleinen Eisbär. Und auch die Haie bekamen Haue.
Wenn der kleine Eisbär heute so über seinen Traum von damals nachdenkt, dann lacht er über das ganze kleine Eisbärengesicht. Aber ein Teil des Traumes steht noch aus. Er möchte soooo sehr, das alle wissen, wer der Beste auf dem Spielplatz ist. Er möchte soooo gerne einen Titel.
Der kleine Eisbär möchte, dass man ihn Meister nennt. Das wäre eine tolle Geschichte.
(Sonderbeilage Berliner Kurier)Nur noch 2......
Bärliner
17th September 2004 - 15:35:46
Herzlich Willkommen......im Welllblechpalast in Berlin.
In weniger als 200 Minuten geht es los. Dann startet die Deutsche Eishockey Liga in die Saison 2004/05. Die Eisbären empfangen zu Beginn die Frankfurt Lions. Für genug Spannung ist schon vor Beginn dieser Partie gesorgt. Schließlich ist diese Ansetzung die Neuauflage der Finalpartien der vergangenen Spielzeit.
LIVE-TICKER .... für die "Verhinderten" ...
Bärliner
18th September 2004 - 20:17:14
Eisbären siegen gegen Frankfurt im 1. Spiel der Saison mit 3:2Das lange warten hat ein Ende! Gestern 19:30 Uhr hat die Saison 2004/2005 begonnen.
Unbedingt was neues im "Welli" gibt es nicht zu berichten, jedenfalls ist mir nichts besonderes aufgefallen.
Zum Spiel:
Aus meiner Sicht war es ein schnelles Spiel, mit z.T. Szenen zum Haare ausreissen!
Auf beiden Seiten regierte "Mr. Chancentod" bzw. die Goalies machten einen prima Job. Logisch das manche Spielzüge noch nicht ganz so klappten wie in der letzten Saison (gerade im PP), aber was die Bären so manches mal "zauberten" liess die Frankfurter ganz schön alt aussehen. Aber am Ende war dann wieder "Mr. Chancentod"! Frankfurt verlegte sich grössten Teils aufs Kontern und liess die Bären das Spiel machen. In den PP-Situationen zeigte der amtierende Meister aber auch sein Können, wobei aber dann auch der Spieler "Chancentod" mit auf dem Eis war...
Alles in allem, hätte das Spiel auch 9:8 ausgehen können, der Zwischenstand nach 2 Dritteln war für mich ebenfalls zu deutlich und gibt die Spannung und Klasse des Spiels nicht wieder. Letztendlich war es aber dann die Portion Glück, welche im Finale der letzten Saison gefehlt hat, die gestern zum Sieg reichte!!
Besonders gut haben mir die jungen Spieler (Föli´s) gefallen, die sich auf jedenfall spielerisch weiterentwickelt haben und noch für manche Überraschung sorgen werden.
Eisbären Berlin – Frankfurt Lions 3:1 (2:0,1:1,0:1)
Tore:
1:0 Fairchild 17:32 (Pederson,Walker)
2:0 Pederson 19:50 (Heins,DuPont) PP
2:1 Bouchard 22:36 (/) PP
3:1 Keller 37:06 (Heins,Beaufait)
3:2 Lebeau 52:17 (Norris)
Schiedrichter: Wili Schimm
Strafminuten:
Berlin – 12 (4,6,2)
Frankfurt – 14 (8,2,4)
Torschüsse:
Berlin – 33 (15,12,6)
Frankfurt – 35 (13,10,12)
Zuschauer: 4695 (ausverkauft)
Bärliner
19th September 2004 - 18:13:20
2. Spieltag: ERC Ingolstadt - Eisbären Berlin1. Drittel:15:15 min
1 - 0 (PP2): McDonald, Andy (scorer);Sturm, Marco (assistent)
--Das Drittel ist beendet--
2. Drittel:LIVE-TICKER im AR*** !!!nach dem 2. Drittel stehts 2:0!
Spielinfo´s später......................
Polarfuchs
19th September 2004 - 20:17:13
Uii, 5:0 in Ingolstadt verloren!!
Das ist happig!
Bärliner
19th September 2004 - 21:08:01
Boooaaah, derbe Schlappe ....
Man kann nicht jedes Spiel gewinnen, man muss sich aber auch nicht gleich "abschlachten" lassen!

Naja, scheint ja wieder der "Chancentod" mit auf´m Eis gestanden zu haben...
Hier was zum Spielverlauf:
1.Drittel:Das Spiel begann mit einer großen Chance für die Eisbären. Fairchild bediente Walker und der scheiterte an Waite. Überhaupt hatten die Eisbären erstaunlich viele Tormöglichkeiten in diesem ersten Abschnitt. So vergaben im weiteren Verlauf noch Keller, Ustorf, Felski und Barta gute Chancen zur Führung für den EHC. Die Ingolstädter spielten etwas verhaltener und kamen so nicht zu so vielen Möglichkeiten. Dafür gingen sie in Führung. McDonald hatte, als Busch und Felski für die Eisbären auf der Strafbank saßen, von der blauen Linie abgezogen, Sturm seinen Schläger reingehalten und getroffen. Ansonsten trat der NHL-Star nur durch ein Unterzahlbreak in Erscheinung, welches Oli Jonas cool entschärfte.
2.Drittel:Die Eisbären starteten ähnlich ins Mitteldrittel, wie sie schon den ersten Abschnitt begonnen hatten. Mark Beaufait scheiterte nach einer schönen Einzelleistung an Jimmy Waite im Kasten der Gastgeber. Ab der 25. Minuten scheiterten die Bären in Überzahl durch Pederson und Shearer zum wiederholten Mal äußerst knapp. Als dann Hördler und Leask fast gleichzeitig raus mussten, kämpften sich die Berliner durch eine 3-5-Unterzahlsituation in der Ficenec die größte Chance hatte, den Puck aber an die Latte pfefferte. Nachdem dann die Eisbären eine weitere Überzahlsituation nicht nutzen konnten, verspringt kurz vor Schluss dieses Powerplay der Puck an der Bande, DuPont kommt nicht heran, Harney passt steil auf Jiranek und der Ex-Nürnberger verwandelt in seiner typischen Art eiskalt gegen Jonas. Kurz darauf konnten die Bären auch eine weitere Überzahlchance nicht nutzen.
3.Drittel:Der letzte Abschnitt begann dann nicht mehr mit einer Torchance für den EHC. Dafür aber mit einem Treffer der Gastgeber. Ficenec hämmerte den Puck in der 42. Minuten ins Netz, gerade als Eisbär Busch von der Strafbank zurückgekehrt war. Danach war die Partie mehr oder weniger entschieden. Die Ingolstädter vermochten es sogar, noch zwei weitere Tore zu erzielen. Markus Schröder erhöhte in Minute 49 auf 4:0 und Marco Sturm erzielte sogar noch seinen zweiten Treffer und setzte somit den 5:0-Schlusspunkt. In den letzten 10 Minuten taten die Panther dann nur noch wenig. Die Eisbären, jetzt fast nur noch mit den Reihen drei und vier agierend, versuchten Goalie Waite noch den Shut-out zu verderben, schafften selbst dies jedoch nicht mehr. So ging der erste Auswärtsauftritt der Berliner in der Spielzeit 2004/05 gründlich in die Hose.
ERC Ingolstadt – Eisbären Berlin 5:0 (1:0,1:0,3:0)
Tore:
1:0 Sturm 15:15 (McDonald,Armstrong) 5-3
2:0 Jiranek 31:59 (Harney) SH
3:0 Ficenec 41:40 (Mann)
4:0 Schröder M. 48:29 (Loth,Melischko)
5:0 Sturm 49:53 (Armstrong,Harney) PP
Schiedsrichter: Gerhard Lichtnecker
Strafminuten:
Ingolstadt – 16 (6,6,4)
Berlin – 16 (6,8,2)
Zuschauer: 3991
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Über den Torschützen zum 1:0 gibt´s unterschiedliche Aussagen....
Egal, so oder so ein böses Ende....