onkelz_zpeedy
3rd January 2007 - 22:08:32
2007: Ein Prosit auf das Vista-JahrVista Logo.. 3 .. 2 .. 1 .. “Frohes neues Vista-Jahr”. XP kann sich schon mal auf seine letzten Atemzüge vorbereiten. Verschieben wir also 2006 in den Papierkorb und freuen uns auf transparente Fenster, die User Access Account Control (UAC), Flip3D und das “sicherste Windows aller Zeiten”.
Was das mit Linux zu tun hat? Ganz einfach: Microsoft selbst liefert mit seinem neuen Betriebssystem die besten Gründe für einen Umstieg auf Linux. Allen voran die EULA. Das ist der Text, den Sie bei Installationen meist ungelesen abnicken - auch “End User License Agreement” genannt.
Sofern Sie mit Vista liebäugeln, sollten Sie vorher unbedingt den Kauf eines neuen PCs in Erwägung ziehen. Nicht etwa weil Vista frische Hardware für die “AERO-Glass”-Oberfläche und das kommende DirectX 10 benötigte. Das eigentliche Problem verbirgt sich in der
EULA Punkt 15: Wer Vista installiert stimmt zu, dass er das Betriebssystem maximal auf einen zweiten Rechner portieren darf. Spielen Sie Vista also lieber gleich auf einen neuen Rechner auf, der ein paar Jahre hält. Ein weiterer Computer ist dann noch drin.
Danach werden Sie für eine neue Lizenz zur Kasse gebeten.Office AssisstentKreativ ist auch die Update-Funktion von Vista: Wollen Sie via Internet-Update Fehler in dem nicht gerade preisgünstigen Produkt ausbügeln, müssen Sie Ihren Rechner validieren lassen. Dabei senden Sie zum einen brav sensible Informationen an Microsoft (EULA, Punkt 5b). Scheitert der Validierungs-Prozess behält sich Microsoft außerdem das Recht vor, Ihren Rechner schrittweise lahm zu legen (EULA, Punkt 5c).
Konsequent ist Microsoft jedenfalls bei der Benutzerbevormundung.
Eine Benachrichtigung bei der Übermittlung von persönlichen Daten halten die Redmonder nicht immer für notwendig (EULA, Punkt 7a).
Und wer den “Windows Defender” bemüht, um potentiell ungewollte Software zu entfernen, muss damit rechnen, dass Microsoft auch Gewolltes in die ewigen Jagdgründe schickt (EULA, Punkt 6).Ich jedenfalls finde, dass diese Punkte einen guten Anlass bieten über einen Umstieg auf Linux nachzudenken. Viele Distributionen sind kostenlos, halten sich gratis auf dem neusten Stand und sehen Dank Compiz oder Beryl jetzt schon besser aus als Vista. Außerdem sind sie deutlich sicherer und längst nicht mehr nur etwas für “Computerfreaks”.
Wer ebenfalls Probleme mit den genannten Punkten hat, sollte auf Microsofts EULA hören: “If you do not accept them, do not use the software. Instead, return it to the retailer for a refund or credit.”
Allen Lesern ein frohes neues Jahr.
Quelle : CHIP LinuxNachfolgend gleich ein Tipp fuer alle NTFS Nutzer unter Liunx.......Knoppix: Version 5.1.0 kommt mit Beryl
Thema: Knoppix von mrinne am Dienstag, den 02.01.2007
Knoppix LogoEine neue Version der beliebten Live-CD/DVD Distribution “Knoppix” steht ab sofort zum Download bereit. Version 5.1.0 baut auf der Distribution “Debian Etch” (noch im Teststatus) auf, die ausnahmslos aus freier Software besteht. Kernel-Basis ist die aktuellste Version 2.6.19.1 zusammen mit Kernel-Modul FUSE in Version 2.6.1.
Durch das “Filesystem in Userpace” (FUSE) kann auch der neue NTFS-Treiber “NTFS-3G” zum Einsatz kommen, mit dem Sie NTFS-Partitionen fast ohne Einschränkungen beschreiben können.Das neue Knoppix bietet die Oberflächen KDE 3.5.5und GNOME 2.14.
Durch die Integration des Window-Managers Beryl bietet Version 5.1.0 - installierte Grafikkartentreiber vorausgesetzt - jetzt auch die spektakulären 3D-Effekte, die nicht nur hübsch aussehen sondern das Arbeiten auch erheblich beschleunigen können. Auf den Download-Seiten finden Sie ein CD-Image (knapp 700 MByte) und ein DVD-Image (4 GByte). Durch das Kompressions-Modul cloop 2.05 bietet die CD fast 2 GByte Software, die DVD etwa 10 GByte.
Quelle : CHIP LinuxIch stell euch gleich mal einen Downloadlink der
TU Ilmenau mit hier rein. Einfach mal als LIVE CD / DVD testen und urteilen.