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allgem. Eishockeysport-Infos, Lesestoff für zwischendurch...
Gast_Bärliner_*
Beitrag 26th October 2004 - 22:07:26
Beitrag #1





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Willkommen in der alten Welt

Immer mehr Eishockey-Stars gehen nach Europa, weil in der NHL kein Ende der Pause in Sicht ist

Der erste Tag beim neuen Arbeitgeber begann für Erik Cole in einem Baucontainer. Gestern Nachmittag durfte der US-Amerikaner im Presseraum des EHC Eisbären darüber plaudern, warum er denn ab sofort in Berlin spielt. Im Stadtteil Hohenschönhausen – in einer betagten, 5000 Zuschauer fassenden, Halle mit Stehplätzen und Plastiksitzen. Die danach geplante Trainingseinheit mit den Juniors fiel jedoch aus. Von seinen fünf Koffern kam zunächst nur einer in Berlin an. Wellblechpalast statt RBC Center: Dort ist Cole bisher für die Hurricanes über das Eis gekurvt, in der komfortablen Großarena in Raleigh im US-Bundestaat Carolina, vor 19 000 Zuschauern. Doch im RBC Center spielen in den nächsten Tagen Countrystar Dolly Parton und Weltstar Bette Midler und keine Eishockey-Stars: Die Profiliga NHL ist in die größte Krise ihrer Geschichte geschlittert. Alle 30 Klubs der NHL haben ihre Spieler ausgesperrt. „Lock out“ heißt das in Nordamerika.

Die Klubbesitzer wollen eine Obergrenze des Budgets für Spielergehälter – den „Salary Cap“ – einführen, die Spielergewerkschaft wehrt sich dagegen. Die Fronten sind verhärtet. Seit dem 9. September haben beide Parteien nicht mehr miteinander gesprochen. Wann die NHL ihren Spielbetrieb wieder aufnimmt? Keiner weiß es. Also ist Cole in die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) gewechselt. Er ist einer von bereits 210 Spielern aus der NHL, die sich in Europa einen Interims-Arbeitgeber gesucht haben. Schweden, Tschechien, Finnland, die Schweiz, Russland, sogar Italien sind Anlaufstellen für arbeitssuchende NHL-Profis.

Cole ist der zehnte Spieler der Hurricanes, der nach Europa gewechselt ist – zum Leidwesen der Fans in Raleigh. Vor ein paar Tagen sind 1000 Dauerkartenbesitzer der Hurricanes ins RBC Center gekommen. Eigentlich sollte Carolina gegen Atlanta spielen. Stattdessen drängten sich die Fans um das Spielfeld, auf dem Eis standen NHL–Commissioner Gary Bettman und Hurricanes-Eigner Peter Karmanos. Eine ungewöhnliche und für die Fans unbefriedigende Diskussionsrunde. Bettmann sagte Dinge wie: „Wir werden einen Weg finden, auch wenn es erst nächstes Jahr ist.“

Durch den „Salary Cap“ soll der Spieleretat pro Klub auf 30 Millionen Dollar pro Saison beschränkt werden. Der Durchschnittsverdienst eines NHL-Spielers stieg in den vergangenen zehn Jahren von 733 000 auf 1,83 Millionen Dollar. Die New York Rangers entlohnten ihre Mannschaft trotz gesunkener Fernsehpräsenz und Rückgänge im Merchandising mit 80 Millionen Dollar. Viele NHL–Klubs sind wegen der explosiven Entwicklung der Gehälter verschuldet. Der Gesamtverlust der Liga betrug vergangene Saison 224 Millionen Dollar.

Für die Spieler ist die Pause zwiespältig: Einerseits wollen sie nicht auf ihr Geld verzichten, andererseits werden sie dadurch nicht besser. Nur älterere Stars stört das nicht. Der Amerikaner Chris Chelios bereitet sich auf eine Karriere als Bobfahrer vor, bei den Winterspielen in Turin 2006 will er sich für Griechenland in den Eiskanal stürzen. laugh.gif Doch Chelios ist 42 Jahre alt, für den 25-jährigen Erik Cole sieht Lage anders aus. „Der muss spielen, er will noch dazulernen“, sagt Eisbären-Trainer Pierre Pagé. Cole hat einen Einjahresvertrag in Berlin unterschrieben – ohne Ausstiegsklausel und für weit weniger Geld als die 1,5 Millionen Dollar, die er in der NHL verdient hat. „Keiner verzichtet freiwillig auf viel Geld“, sagt selbst Eisbären-Manager Peter John Lee. Aber was ist, wenn ein Spieler nicht glaubt, dass in der NHL die Saison doch noch gespielt wird?

Vor zehn Jahren gab es nach dem ersten „Lock out“ immerhin noch eine verkürzte Saison. Daran glauben immer weniger in Nordamerika. Es gibt nun sogar ein DEL-Internetforum in englischer Sprache: Dort diskutieren NHL-Fans darüber, was ihre Lieblinge in der DEL machen. Ein Anhänger möchte etwa, „dass einem ignoranten Kanadier mal erklärt wird, was der „Deutschland-Cup“ ist, ein anderer freut sich über einen Besuch bei Verwandten in Magdeburg: „Kann mir jemand sagen, wie weit es von dort zum nächsten DEL-Klub ist?“
Auf jeden Fall ist es für die nordamerikanischen Eishockey-Fans im Moment ein weiter Weg zu ihren Stars und für die NHL ein weiter Weg zurück in die Normalität.
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Löwenherz
Beitrag 27th October 2004 - 08:50:14
Beitrag #2


FC Eisblitze (Vize)
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Vielleicht sollte man den Spielern den Anfahrtsweg nach Leipzig geben!! laugh.gif


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"Macht euern Dreck alleene!" Friedrich August III, König von Sachsen
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Gast_Bärliner_*
Beitrag 27th October 2004 - 11:57:59
Beitrag #3





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ZITAT(Löwenherz @ 27th October 2004 - 09:45:14)
Vielleicht sollte man den Spielern den Anfahrtsweg nach Leipzig geben!! laugh.gif

Warum? huh.gif
Aah, Löwi weiss wieder mal mehr!? Leipzig bekommt für Just einen NHL´er mit deutschem Pass!? wink.gif
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Gast_Bärliner_*
Beitrag 27th October 2004 - 13:26:54
Beitrag #4





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Hier was NEUES ZUM LESEN !!!

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Schweiz
Ausschreitungen nach Davos-Spiel
Schlägerei endet in lebensgefährlichen Verletzungen



Auf dem Bahnhof Chur ist es nach einem Heimspiel des HCD zu schweren Ausschreitungen zwischen jugendlichen «Eishockey-Fans» gekommen. Wie das Schweizer Fernsehen SF DRS auf seiner Internetseite vermeldet, wurde dabei ein Beteiligter lebensgefährlich verletzt. Die insgesamt sechs von der Kantonspolizei ermittelten Täter hatten sich bereits im Zug verbal attackiert. Zur gewalttätigen Eskalation kam es dann auf den Churer Bahnhof.

Neben dem lebensgefährlich verletzten Jungen Mann mussten noch zwei Weitere Beteiligte stationär behandelt werden.
(sportdaten info)

Eishockeyfans sind faire, brave, liebe, nicht gewaltätige .... wacko.gif
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Gast_Bärliner_*
Beitrag 27th December 2004 - 12:02:30
Beitrag #5





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Mal wieder ein "Geschichtelchen" ...

Der Lenz kommt immer wieder
Nach 32 Jahren ist Lorenz Funk beim Berliner Eishockey nur noch Zuschauer

Im "Metzer Eck", der Ur-Berliner Kneipe im Prenzlberg, riecht es aus der Küche nach Gänsekeulen und Grünkohl. Am kleinen Tannenbaum im Fenster schimmern Kerzen wie kleine Hoffnungslichter. Aber Lorenz Funk, der Ur-Bayer von 120 Kilo, hat keinen Hunger. Vorhin nämlich war er dort, wo er hingehört, seit er denken kann: Beim Eishockey. Drüben im Sportforum bei den Eisbären. Als Zuschauer. Nach 32 Jahren als irgendein Zuschauer. Nach 32 Jahren das erste Mal Eishockey in Berlin - ohne den Macher Lenz Funk. "I hab' die Schnauzn erst mal voll vom Eishockey", sagt er und stellt das Weißbierglas ab.
Wenn Funk an die Gänsekeulen von vor einem Jahr denkt, vergeht ihm sowieso der Appetit. Damals roch es im Berliner Saal der Deutschlandhalle nach fetten Zeiten. Mitten drin der Lenz mit seinen fast zwei Metern, beinahe so groß wie die Weihnachtstanne und so standhaft, als sei der alte Berliner Funkturm nebenan nach ihm benannt. Der Präsident und Überzeugungsweltmeister im Schwergewicht hatte eine Portion Hoffnung beschert, daß die drittklassigen Berlin Capitals im Eishockey wieder hochkommen aus der Oberliga. Da würde den Elite-Eisbären da drüben im Osten in ihrer Wellblechhütte das Grinsen schon noch vergehen. Was hatte er, der alte Kämpfer, schließlich nicht schon alles getan für den Verein: Zog die Schlittschuhe wieder an, trainierte plötzlich, nahm 20 Kilo ab und kam für ein Match mit den Caps zurück aufs Eis, vor 3500 Zuschauern. "Am nächsten Tag", erzählt er, "kam ich nicht runter zum Schuhe binden." Auf den Weihnachtsparties ließ er Anträge kursieren, mit denen man Fördermitglied des Vereins werden konnte, für 100 Euro pro Jahr. Gefüllte Gläser, ausgefüllte Anträge, gefüllte Gänsekeulen-Mägen. Die Wirklichkeit war mager.
Das Frühjahr 2004 stieß Funk dann sauer auf, denn das Eishockey im Westen der Stadt verhungerte. Statt dessen die Insolvenz im Mai, die Capitals verschwanden von der Eisfläche. Auch Funk verschwand an Pfingsten, nach 15 Jahren das erste Mal in den Urlaub. Bloß nach Hause, nach Bad Tölz. Vorher hatte die neue Führungsriege des Nachfolgeteams BSC Preussen eine Fandemonstration gegen Funk vor dem Schloß Charlottenburg organisiert. "Es war wie im wilden Westen", sagt Funk bitter enttäuscht, "und ich habe viel zu viele Leute rangelassen, die mich dann im Stich ließen". Es war das Ende einer Achterbahnfahrt auf dem Berliner Eishockey-Markt der Eitelkeiten.
Der blühende Lenz im Eishockey begann nach der Wende, als Lorenz Funk den erfolgreichen Eishockey-Gegenentwurf im Osten der Stadt schmiedete. 1991 stiegen die Männer des SC Dynamo in Hohenschönhausen aus der Bundesliga ab. Dann kam der Funk als Manager rübergemacht und man kletterte gleich wieder hoch, das hatte bis dahin noch keine Truppe in Deutschland geschafft. Dafür hefteten sie ihm das Bundesverdienstkreuz an die Brust. "Wenn ich denen nix beigebracht hab'", scherzt Funk, "aber das Weißbiertrinken schon". Und den passenden Getränkesponsor aus Bayern.
Funk machte die Ostberliner am Rande der grauen Plattenbauten konkurrenzfähig und führte den EHC sogar bis ins Europacup-Finale. Im Herbst 1998 lockte der Tölzer dann Phillip F. Anschutz nach Berlin, ein Jahr später stieg der US-Milliardär als Teameigner ein. "Noch heute können sie dort täglich das Vaterunser beten, daß der noch da ist", meint Funk.
Nach zehn Jahren Funk und EHC aber war das Eis gebrochen. "Das waren zehn Jahre Sauerstoffzelt", sagt er, "ich konnte zum Schluß nicht mehr atmen." Die Diskrepanzen mit Peter John Lee, der Funk als Manager beerbt und zum sportlichen Frühstücksdirektor degradiert hatte, und die Entscheidung des Klubs, auf die Ausrichtung des Continental-Cups als höchstem Wettbewerb im europäischen Eishockey zu verzichten, fällten Funks Entscheidung innerhalb einer Stunde. Im Sommer 2000 war Schluß, er machte wieder rüber, ausgerechnet zu den inzwischen bankrotten Capitals. "Ich habe nie gedacht", sagte er seinerzeit, "daß es so schlimm um die bestellt ist."
Im Berliner Westen war er erst Sportdirektor, dann Präsident. Genau dort, wo er als Stürmer mit dem Schlittschuh-Club Preussen 1976 zum zweiten Mal nach 1974 deutscher Meister wurde. Die Rolex, die jeder im Team dafür vom Springer-Verlag bekam, hängt noch immer an seinem Handgelenk. Die Eishockey-Eminenz, schon mit 18 Torschützenkönig der Bundesliga, versteckt sie immer ein bißchen, denn Luxus paßt irgendwie nicht zu ihm. Funk tickt einfacher.
Zu den Preussen, wo sein Neffe Andreas Brockmann immer noch Trainer ist, geht Funk nicht mehr, garantiert. "Nie wieder", sagt er. "Wenn ich in Berlin bin, bin ich Ossi." Seit 32 Jahren lebt er in der Stadt, wohnt seit 13 Jahren in einem Hotel nahe der Eisbären-Halle. Das "Metzer Eck" ist seine Stammkneipe. Und Eishockey? "Ich mach' wieder was Großes, bestimmt." Was? "Verrate ich noch nicht."
Nur soviel: Als "Selbständiger im Sportmanagement" tourt er jetzt durch die Republik, eine Funksche Ich-AG gewissermaßen. Keiner kann ihm da in die Suppe spucken. "Einen Job als Spielervermittler, als Scout im Eishockey könnte ich mir durchaus vorstellen."
Lorenz Funk bleibt in Berlin, soviel ist sicher. "Ich bin ja erst 57", sagt er und manchmal fragt er sich, "ob sie mir mit dem Hammer aufs Hirn gehauen haben". Der Schädel indes ist hart geblieben, Bayern muß noch ein bißchen warten auf den bayrischen Berliner. "Meine 80 Tauben daheim sind ja versorgt. Ja mei, da sind richtige Athleten drunter." Sohn Florian, jetzt Nachwuchstrainer beim EC Bad Tölz, kümmert sich um die gefiederten Freunde. DEL-Profi Lorenz Funk junior liegt zurzeit auf Eis mit zwei operierten Schultern, früher spielte er mit dem Bruder unter Vaters Ägide bei den Eisbären. Die Söhne haben indes die sportlichen Qualitäten und das Charisma des Vaters nie erreicht.
Seit 1969 ist Lorenz Funk mit Marlene verheiratet, sie arbeitet bei der örtlichen Krankenkasse in Bad Tölz. "Ich bin nur ein paar Mal im Jahr in unserem Haus, vielleicht hat ja deswegen die Ehe und die Liebe so lange gehalten", sagt er. Doch wenn er die Leute daheim im Isarwinkel so sitzen sieht, wie sie tagein, tagaus dasselbe machen, dann muß der Lenz Funk immer seinen großen, kantigen Kopf schütteln: "Das wäre nix für mich, da müßte ich weg."
Aber Weihnachten war er wieder da. Dort liegt wenigstens Schnee und Eis. Und Marlene kommt ihm nicht jedes Jahr mit Gänsekeulen.
[mopo]
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Eiskaltes Haendc...
Beitrag 19th January 2005 - 10:37:10
Beitrag #6


Freak
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Massenschlägerei unter Eishockey-Junioren


BERLIN (sid). Das Eishockey-Spitzenspiel der Deutschen Nachwuchs-Liga (DNL) zwischen den Eisbären Juniors Berlin und den Jungadler Mannheim (6:8) ist von einer Massenschlägerei überschattet worden. Die Unparteiischen sprachen 269 Strafminuten aus, nachdem in der 46. Minute zahlreiche Spieler beider Teams von der Bank auf das Eis gestürmt waren und sich dort prügelten. "So etwas habe ich noch nie erlebt", sagte Ligenleiter Lüdemann. Insgesamt kassierten sieben Spieler eine Matchstrafe, drei weitere kamen mit einer Spieldauerstrafe davon. Der Kontrollausschuß des Deutschen Eishockey-Bundes wird neben zahlreichen Sperren über die Verteilung möglicher Geldstrafen beraten. Eisbären-Manager Lee war enttäuscht. "Die DNL ist eine gute Sache für das deutsche Eishockey. So etwas hat dort nichts zu suchen." Der Kanadier nahm vor allem auch die Nachwuchstrainer in die Pflicht. "Die sind dafür verantwortlich, wenn Spieler von der Bank ungebeten das Eis betreten."


Text: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.01.2005, Nr. 15 / Seite 34


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Gast_Bärliner_*
Beitrag 19th January 2005 - 14:21:55
Beitrag #7





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Jaja, Mannheim und Bärlin - eine wahrhaftig grosse "Liebe" ... biggrin.gif
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Ronny Ef
Beitrag 19th January 2005 - 14:45:16
Beitrag #8


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passend dazu die Strafenstatistik :


Eisbären Juniors Berlin - Jungadler Mannheim
6:8 (2:5,2:1,2:2)
Eisbären Juniors Berlin: Abwehr: Kasten, Thomas, Gaab, Gawlik, Hermle,
Kramer, Dinger, - Angriff: Labuhn, Stephan, Berg, Becker, Hauke,
Wunderlich, Konietzky, Rupprich, Weiß, Gall, Schimming, Czernohous,
Saggau,
Jungadler Mannheim: Abwehr: Reul, Maier, Langwieder, Pienitz, Ackermann,
Fischer, Kohl, - Angriff: Ruderer, Schietzold, Oblinger, Pielmeier T.,
Garten, Müller, Krumnisch, Olson, Christ, Mauer, De Raaf, Lost, Geiger,
1. Drittel
0: 1 (03:27) Müller 15 (Mauer, Fischer)
0: 2 (07:38) Garten 12 (Schietzold)
1: 2 (10:45) Weiß 17 (Berg)
1: 3 (13:51) Pielmeier T. 20 (Mauer)
1: 4 (17:26) Schietzold 26 (Pielmeier T.) 4-4
2: 4 (18:26) Weiß 18 (Kramer, Becker)
2: 5 (18:57) Pielmeier T. 21
Strafen: Krumnisch-00:20(2M-Ellbogencheck),
Pielmeier T.-04:08(2M-Haken),
Ruderer-08:32(2M-Beinstellen),
Weiß-15:12(2M-Stock-Check),
Dinger-16:14(2M-Stockschlag),
Garten-16:14(2M-Stockschlag),
2. Drittel
3: 5 (22:55) Dinger 10 (Rupprich)
3: 6 (25:49) Müller 16 (Fischer)
4: 6 (34:35) Weiß 19 - Penalty
Strafen: Langwieder-26:41(2M-Unkorrekter Körperangriff),
Stefaniszin-26:57(2M-Haken),
Berg-35:10(2M-Unnötige Härte),
Geiger-35:10(2M-Unnötige Härte),
3. Drittel
5: 6 (46:23) Hermle 4 3-3
6: 6 (47:13) Hermle 5 3-3
6: 7 (51:43) Müller 17
6: 8 (52:47) Müller 18
Strafen: Geiger-42:30(2M-Beinstellen),
Stefaniszin-45:19(5M-Sonstige Vergehen),
Kramer-45:19(5M-Sonstige Vergehen),
Saggau-45:19(5M-Sonstige Vergehen),
Krumnisch-45:19(5M-Sonstige Vergehen),
Maier-45:19(5M-Sonstige Vergehen),
Lost-45:19(5M-Sonstige Vergehen),
Pielmeier T.-45:19(5M-Sonstige Vergehen),
Kramer-50:19(20M-Matchstrafe),
Stefaniszin-50:19(20M-Matchstrafe),
Saggau-50:19(20M-Matchstrafe),
Krumnisch-50:19(20M-Matchstrafe),
Lost-50:19(20M-Matchstrafe),
Maier-50:19(20M-Matchstrafe),
Pielmeier T.-50:19(20M-Matchstrafe),
Müller-52:47(10M-Disziplinarstrafe),
Fischer-53:54(5M-Sonstige Vergehen),
Becker-56:44(5M-Hoher Stock),
Fischer-58:54(20M-Sonstige Vergehen),
Weiß-59:12(2M-Stockschlag),
Becker-60:00(20M-Hoher Stock),

Gesamt

Torhüter: Verein MIP GA ENG
Stefaniszin, Sebastian EBBj 13:51 3 0
Swolensky, Ole EBBj 46:08 5 0
Carmin, Massimo MERC 60:00 6 0

Überzahl-Vergleich: Eisbären Juniors Berlin 0/7,
Jungadler Mannheim 0/4
Strafzeiten gesamt: Eisbären Juniors Berlin 110,
Jungadler Mannheim 149
Auszeit: Eisbären Juniors Berlin 53:54, Jungadler Mannheim 47:13
Haupt-Schiedsrichter: A,
Linienrichter: AB, .; AB, .
Zuschauer: 135


doh.gif


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15.01.2005 ESC Halle 04 - ESC Black Dragons Erfurt 2 : 4

Ich war dabei

Einmal Drache - Immer Drache - Wir sind wieder da
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Gast_Bärliner_*
Beitrag 26th January 2005 - 16:33:18
Beitrag #9





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Und es geht schon wieder los... doh.gif ... rolleyes.gif

Neuer Eis-Krieg zwischen Preussen & Eisbären
Sportdirektor Köpf: Eisbären-System ein alter Hut! Barta-Abgang unnötig! Keine neuen Fans im Wellblechpalast!

Es gibt im Berliner Sport wohl keine größere Feindschaft als die zwischen den Eisbären und den Preussen. Seit dem Mauerfall beharken sich die Klubs und deren Fans, wo es nur geht. In den letzten Jahren wurde es allerdings ruhig um einen der Konkurrenten. Schließlich gingen die Preussen zweimal insolvent und stiegen bis in die vierte Liga ab.

Jetzt tut sich aber wieder etwas in Charlottenburg - nach 20 Siegen in Folge träumt der Oberligist vom Zweitliga-Aufstieg und der Rückkehr in die DEL. Zeit für Preussens Sportdirektor, die alte Rivalität wieder aufleben zu lassen. Vor dem Spiel gegen die Eisbären Juniors am Freitag (19.30 Uhr, Deutschlandhalle) feuert Gori Köpf eine volle Breitseite Richtung Hohenschönhausen.

Gori Köpf, als Spieler dreimal Deutscher Meister, über... ...Bären-Trainer Pagé: "Sein gefeiertes Torpedo-System ist ein ganz alter Hut. Das habe ich doch schon 1988 in Köln gespielt."

...Bären-Manager Peter John Lee: "Wir haben in Düsseldorf sieben Jahre in einer Mannschaft gespielt. Aber jetzt tut er so, als kenne er mich nicht mehr. Als ich bei ihm wegen eines Benefiz-Spiels nachgefragt habe, hat er nicht mal zurück gerufen."

...die Transferpolitik der Bären: "Es ist mir ein Rätsel, wie man Alex Barta ein so schlechtes Angebot machen kann, daß dieser ohne große Verhandlungen nach Hamburg wechselt. Für mich ist Barta einer der besten deutschen Stürmer überhaupt. Daß sie dann von Hamburg auch noch Ausbildungsentschädigung fordern, ist völliger Blödsinn. Schließlich haben die Eisbären ihre jungen Leute selbst aus ganz Deutschland rekrutiert."

...die neue Halle der Bären: "Die bekommen im Moment doch kaum den Wellblechpalast voll. Die Eisbären brauchen uns - nur dann gibt es ein volles Haus! Schließlich haben sie es nicht geschafft, seit unserem Abstieg neue Fans zu gewinnen. Eigentlich müßten die uns mit jungen Spielern unterstützen, damit wir möglichst schnell wieder gegeneinander spielen.

...die eigenen Ziele: "Wir wollen mit unserer hungrigen Mannschaft aufsteigen und in den Play off in der Deutschlandhalle einmal mehr Zuschauer begrüßen als in den Wellblechpalast der Eisbären passen."

Starker Tobak von Köpf. Die Lunte ist gelegt. Mal sehen, wie die Eisbären reagieren...

[bz]
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Basler2000
Beitrag 26th January 2005 - 20:30:53
Beitrag #10


Reinkarnation des Bösen
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Und hier ist sie, die Reaktion der Eisbären!!! wink.gif

Lee schlägt zurück: Wir holen Stars, Preussen 'ne Stripperin

OLIVER KNAACK

Berlin - Kopfschütteln bei den Eisbären über die verbalen Angriffe der Preussen. Deren Sportdirektor Gori Köpf hatte in der BZ u. a. Transferpolitik und Spielsystem der Eisbären scharf kritisiert - damit einen neuen Eiskrieg angezettelt. "Capitals? Preussen? Oder wie heißen die im Moment gerade", fragt Manager Lee grinsend in Anspielung auf die drei Insolvenzen des "West-Klubs" in den letzten Jahren. "Aber ich bin wirklich sehr, sehr neidisch auf die Erfolgsgeschichte dieses Vereins. Das werden wir nie schaffen. Aber es ist auch nicht unser Ziel, in die 4. Liga abzusteigen."

Den Köpf-Vorwurf, sich nicht ausreichend um Alex Barta (wechselt nach Hamburg) bemüht zu haben, kann Lee nicht nachvollziehen. "Was weiß der denn?! Das sind doch Gehälter-Dimensionen, von denen die Preussen noch Jahre träumen. Die sollen erst mal einjähriges Bestehen feiern. Wenn sie das überhaupt schaffen. Denn wie man letzte Woche eindrucksvoll sehen konnte, investieren die ihr Geld lieber in Stripperinnen."

Da hatte Köpf eine Kabinenparty veranstaltet und eine Nackt-Tänzerin engagiert. Lee: "Da können die Fans mal sehen, wofür deren Zuschauereinnahmen verwendet werden..."

Mächtig Zoff - und das alles vor dem morgigen Oberliga-Duell der Preussen gegen die Eisbären Juniors. "Die passende Antwort geben wir auf dem Eis", sagt Keeper Youri Ziffzer. Das DEL-Team muß zeitgleich gegen Krefeld ran. Für Stürmer Rob Shearer eine weitere Gelegenheit, seinen Aufwärtstrend der letzten Wochen (5 Tore in den letzten 8 Spielen) fortzusetzen. Das Geheimnis seines Erfolges: Seine Frau Kim, 30, ist im fünften Monat schwanger. Für die beiden ist es ihr erstes Baby. "Wir freuen uns riesig", jubelt der 28jährige Shearer. "Es wird ein Junge, das wissen wir schon." Ja! Ein kleiner Eisbär. Anfang Juni ist es soweit. Allerdings wird der Shearer-Nachwuchs nicht in Berlin zur Welt kommen. Shearer: "Wir fliegen nach der Saison zurück nach Pennsylvania."

Quelle


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Gast_Bärliner_*
Beitrag 2nd February 2005 - 19:39:38
Beitrag #11





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Erst gab's "was auf die Ohren" jetzt was zum lesen!!

Hockeyweb-Interview mit möglichem Investor Oliver Kopplin

Berlin/Florida, 1. Februar

Im vergangenen Frühjahr gingen die Berlin Capitals wieder einmal pleite, zum letzten Mal. Unter dem Dach des Berliner Schlittschuh-Clubs konnten die Preussen dennoch in der Oberliga bleiben und versuchten nun einen neuen Anfang. Und es sah gut aus, zuletzt prägten keine negativen Schlagzeilen mehr das Image der Preussen, im Gegenteil: Die beispiellose Serie des Oberligateams mit mehr als 20 Pflichtspielsiegen in Folge erweckte den Eindruck, dass bei den Preussen endlich solide und vor allem diskret gearbeitet wird. Bis plötzlich die Bild-Zeitung mit folgender Schlagzeile schockte: "Florida-Olli will die Preussen kaufen!" Oliver Kopplin, ein alter Preussenfan, hat in den vergangenen Jahren in den USA anscheinend sein Glück gemacht und will nun bei "seinem" alten Club einsteigen. Eine Neuigkeit, die wegen der Indiskretion eines an den Verhandlungen Beteiligten an die Öffentlichkeit gelangte und Oliver Kopplin somit in eine Reihe mit diversen "Blendern" aus der Capitals-Zeit stellte, zumal "Florida-Olli" bis heute keinen Beweis seiner Solvenz erbracht hat. Dies begründet er mit dem durch die Indiskretionen entstandenen Misstrauen gegen einige Gesellschafter der Preussen.
Heftig wird seitdem diskutiert, ob Oliver Kopplin bei den Preussen einsteigen sollte und unter welchen Bedingungen. Doch allmählich verdichten sich Gerüchte, sein Einstieg sei überlebensnotwendig für den Berliner Traditionsclub, finanziell stünde es bereits wieder einmal '"5 vor 12".
Dazu Preussen-Geschäftsführer Michael Walter: "Mit Sicherheit ist die Situation für einen neuen Club nicht einfach, vor allem bei der Vorgeschichte der letzten 20 Jahre am Standort Charlottenburg und in Anbetracht der großen Konkurrenzsituation des Profisport- und sonstigen Freizeitangebotes in und um Berlin. Der Club ist alle möglichen Probleme angegangen und wird dafür entsprechende Lösungen finden. Der sportliche Erfolg der Mannschaft macht den Gewinn neuer Sponsoren und Zuschauer sowohl für die laufende wie auch die kommende Saison natürlich nicht schwerer."

Oliver Kopplin stand Hockeyweb freundlicherweise für ein Interview zu Verfügung und bestätigte, dass es bei den Preussen Probleme gibt.

Hockeyweb: "Warum erwägen Sie einen Einstieg bei den Preussen?"
Kopplin: "Als Fan habe ich ein persönliches Interesse."
Hockeyweb: "Spielen Pläne wie der Bau einer neuen Halle dabei eine Rolle, ähnlich wie bei den Eisbären?"
Kopplin: "Kein Kommentar"

Hockeyweb: "In den vergangenen 10 Jahren haben sich bei den Preussen viele Blender und Großmäuler gegenseitig die Klinke in die Hand gegeben und großartige Versprechungen gemacht. Wie wollen Sie den sehr vorsichtig gewordenen Fans klarmachen, dass Sie im Gegensatz zu den anderen Personen seriös sind?"

Kopplin: "Das ist jetzt zu spät. Gerade wegen der Vergangenheit sollten alle Parteien Stillschweigen bewahren. Das hat, wie Sie wissen, nicht geklappt. Alles was geschrieben wurde kam, bis zum Radio- Eiskalt -Interview, von anderen. Das verunsichert Fans umso mehr. Wie seriös ich bin, wird erst im Laufe der nächsten Wochen veröffentlicht. Bis dahin wird es noch so einiges Rätselraten geben. Ich habe keinen Zeitdruck. Ich habe übrigens von über 300 Emails im Anschluss an das Radio -Eiskalt –Interview keine negativen Reaktion bekommen - außer natürlich ein paar im Internet-Forum. Die meisten Emails zeigten Verständnis für mein Verhalten und wünschten mir viel Glück. Das zeigt, das die meisten Preussenfans gerne warten, bis das letzte Wort gesprochen wurde, und werden sich dann ein Urteil bilden."

Hockeyweb: "Sie haben in einem Interview erklärt, das Ziel für die Preussen sei "DEL 2006". Unabhängig von der Jahreszahl, halten Sie einen Durchmarsch durch die 2. Liga für planbar? Worauf stützt sich diese optimistische Einschätzung?"

Kopplin: "Money does not get you a winner, coaching does. Das sagt eigentlich alles. Ich bin der festen Überzeugung dass der derzeitige Sportdirektor Köpf und Trainer Brockmann das verstehen. Ich würde absolutes Vertrauen in deren Fähigkeit haben, nicht nur die finanziell beste Mannschaft aufs Eis zu schicken sondern die beste Mannschaft die als Team spielt. Mit der Vermerkung, dass die Oberliga logischerweise nicht die 2. Bundesliga ist, hat man aber doch feststellen können das Köpf, Brockmann und Co in der Lage sind, Probleme zu erkennen und diese Probleme zu lösen ohne den Zusammenhalt der Mannschaft zu gefährden. Was wir auch gesehen haben ist die Tatsache, dass die sportliche Leitung der Preussen ganz klar erkannt hat, dass das beste Eishockey am Ende der Saison gespielt werden muss. In der DEL ist es fast unmöglich einen Durchmarsch zu machen (Aufsteiger -- Meister) aber in den unteren Ligen mit den richtigen finanziellen Mitteln und dem richtigen sportlichen Umfeld (und dazu gehören nicht nur Trainer und Sportdirektor sondern auch all die, die ehrenamtlich den Preussen zur Seite stehen wie z.B. Materialinstandhaltung und Mannschaftsbetreuung) ist so etwas durchaus möglich. Gibt es dafür eine Garantie? Natürlich nicht. Aber wer nicht nach höherem strebt wird immer ganz unten bleiben."

Hockeyweb: "Bei den Preussen scheinen derzeit hinter den Kulissen einige Bewegungen stattzufinden, so sollen einige Gesellschafter ausgeschieden sein. Wurden diese Bewegungen durch Ihre Einstiegspläne ausgelöst?"

Kopplin: "Das ist eigentlich das Lustige, wenn man das Wort Lustig gebrauchen kann, an der ganzen Sache. Es wird immer gesagt, dass der Oliver an allem Schuld ist. Fakt ist jedoch, das Probleme vor meiner Ankunft existiert haben und das die Taktik, die Presse mit reinzuziehen um mich in die Ecke zu treiben, nicht aufgegangen ist. Im Gegenteil, dadurch sind einige (Fans und Medien) erst einmal aufgewacht und haben mitbekommen, dass es Probleme gibt. Hätte die GmbH sich an unsere Abmachung gehalten, wäre alles ruhig über die Bühne gegangen. Kein Wort der Probleme wäre an die Öffentlichkeit gelangt, Florida Olli würde nur existieren, wenn eine Vereinbarung getroffen wäre. Mein Besuch war vielleicht indirekt ausschlaggebend, aber Probleme gab es vorher und das ganze "Presse los auf Oliver" hat sich als Bumerang entpuppt."

Hockeyweb: "Welchen Eindruck hatten Sie bei Ihren Verhandlungen mit der GmbH? Wird sie seriös geführt, steht der "Verein" auf einem gesunden Fundament, oder wird es die fast schon traditionellen finanziellen Probleme ab Februar geben, so dass Sie quasi die "letzte Rettung" wären?"

Kopplin: "Ich werde niemanden vorwerfen nicht seriös gehandelt zu haben. Ich mache mir natürlich meine eigenen Gedanken aber wie man so schön sagt "Die Gedanken sind frei". Ich kann die Situation nur nach den Fakten, die mir überreicht worden sind und die ich mir selber erarbeitet habe, beurteilen. Alles andere ist egal. Irgendwann demnächst werde diese Fakten wahrscheinlich öffentlich werden und jeder kann sich dann ein eigenes Urteil bilden. Logischerweise werde ich Fakten von beiden Seiten veröffentlichen. Wie seriös ich einige Gesellschafter einschätze zeigt die Tatsache dass ich, im Fall einer Übernahme, auf mindestens fünf wahrscheinlich sechs Gesellschafter zähle. Wahrscheinlich nicht als Gesellschafter aber in enorm wichtigen Positionen. Ob ich die letzte Rettung wäre oder nicht, das kann man jetzt noch nicht sagen. Vielleicht findet die GmbH ja einen Weg ihre eigenen Probleme zu lösen, vielleicht auch nicht. Ob ich der "Retter" bin oder jemand anderes, das wissen wir ja auch noch nicht. Nur eins ist klar: egal wer die Geschicke der GmbH führt, die derzeitigen Gesellschafter, andere Gesellschafter oder "Florida Olli", ich werde immer ein Preussenfan bleiben."

[Text und Interview: Alexander Brandt - Hockeyweb]
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Gast_Bärliner_*
Beitrag 14th February 2005 - 12:00:05
Beitrag #12





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Eisbären Juniors luden zum 11. Internationalen GASAG Bambini-Turnier

Alle Jahre wieder, ebenso sicher wie Heiligabend immer auf den 24. Dezember fällt, findet im Hohenschönhausener Sportforum das Internationale Bambini-Turnier statt – am vergangenen Wochenende kam es unter Schirmherrschaft des langjährigen Eisbären-Sponsors GASAG zur 11. Auflage.

Das bestens besetzte Teilnehmerfeld setzte sich aus den Bambini-Teams des SB Rosenheim, ECC Preussen, ETC Crimmitschau, der Jung-Pinguine des Krefelder EV, des polnischen Vertreters RKS Stoczniowiec, den Jung-Haien vom Kölner EC und natürlich der ersten und zweiten Mannschaft der Eisbären Juniors zusammen.. „Leider“, so der „Hüter des geregelten Turnierverlaufs“ Herr Hauck, „hat das tschechische Team von Meteor Tremosna wegen zahlreicher Krankheitsfälle kurzfristig absagen müssen. Deshalb mussten wir innerhalb von zwei Tagen ein zweites Eisbären-Team aus dem Hut zaubern, damit der Spielplan nicht neu zusammen gestellt werden muss“. Und obwohl das Trüppchen der jüngsten Eisbären etwas überraschend zu seiner Turnierteilnahme kam, wehrte es sich nach Kräften und hielt die Höhe der Niederlagen gegen die weit eingespieltere Konkurrenz an beiden Wettkampftagen in überschaubaren Grenzen. Tapfer, tapfer!

Wer nun denkt, dass ein Besuch eines Bambini-Turniers sich nur lohnt weil es einfach „niedlich“ ist, die kleinen Eishockey-Eleven über das Eis flitzen zu sehen, der irrt gewaltig! Der Ehrgeiz der kleinen Cracks ist groß es ihren erwachsenen Vorbildern gleich zu tun und die Fans auf den Rängen mit gutem Sport zu begeistern. Und guter Sport wurde in der Tat vom ersten Turniertag an geboten, was nicht zuletzt zu einer für den „Erstbesucher“ überraschend guten Atmosphäre auf den Rängen des Wellblechpalastes führte. Alle Teams hatten stimmungsvollen Anhang mit nach Hohenschönhausen gebracht, der mit Gesängen, Tröten und rhythmischen Klatschen für die notwendige Unterstützung sorgte. Dabei besonders auffällig und stimmgewaltig die blauweiß gewandeten Fans des RKS Stoczniowiez. Nicht weniger die Kölner, die allesamt rote T-Shirts mit dem Vereinsemblem auf der stolz geschwellten Brust trugen und auf dem Rücken mit Aufdrucken wie „Mama von Lucas“ deutlich sichtbar zeigten, wem sie besonders die Daumen drücken. Die Anfeuerungen der Jung-Pinguin-Anhänger waren ebenfalls nicht zu überhören. Ob der lautstarke Support der beiden rheinländischen Fraktionen noch durch die Nachwirkungen der gerade zu Ende gegangenen Faschingszeit beeinflußt war konnte allerdings nicht eindeutig geklärt werden - rheinische Frohnaturen eben.

Besonders laut und emotional ging es im Wellblechpalast zu, als der Spielplan zeitgleich die Derby´s zwischen den Berliner Stadtrivalen ECC Preussen und den Eisbären Juniors, sowie das Duell zwischen Pinguinen und Haien vorsah. Da hieß es für den Beobachter günstige Plätze zu suchen, um sich nichts vom brisanten Geschehen auf beiden Eisflächen entgehen zu lassen! Für die Kids soll zwar, was keinesfalls vergessen werden darf, noch immer der Spaß im Vordergrund stehen, doch wurde auf beiden Feldern offensichtlich, dass schon den Jüngsten die Bedeutung solcher Begegnungen bewußt ist. Dieses Wissen wird scheinbar schon mit der Muttermilch gereicht. Zwischen Junghaien und Jungpinguinen entbrannte ein ebenso hochemotional geführtes Match wie zwischen Eisbären und Preussen. Lange stand es auf beiden Eisflächen Unentschieden und es dauerte bis einer der gut aufgelegten Torhüter bezwungen werden konnte. Insbesondere Preussen-Goalie Niklas Zoschke stemmte sich den Schussversuchen der jungen Eisbären heftig entgegen, auf deren Seite die Söhne der DEL-Cracks Stefan Ustorf und Mark Beaufait, Jake und Cullen, tatkräftig von Laura Kluge als Puckverteilerin unterstützt, wirbelten was das Zeug hielt. Doch „Niklas the Goalie“ ließ die kleinen Hohenschönhausener schier verzweifeln, sodass die ihre Schläger nach manch Wechsel enttäuscht aufs Eis krachen ließen. Als dann Steven Catudal auf Vorlage von Marvin Miehtke die Preussen kurz vor der Pause mit 1:0 in Führung brachte, deutete sich schon eine Überraschung an. Im zweiten Abschnitt stand der Preussen-Keeper aber auf verlorenem Posten, da die EHC-Kids nun das richtige Maß gefunden hatten: Zweimal Christian Roschka, dazu Cullen Beaufait, Can Matthäs, Daniel Haase und Jake Ustorf netzten zum 6:1 Zwischenstand ein, bevor Daniel Volynec für die kleinen Preussen noch einmal verkürzen konnte. Gerrit Blume und Dimitri Butasch sorgten dann mit ihren Toren für den 8:2 Endstand zugunsten der Eisbären-Bambinis. Dem ungläubig staunenden Leser sei versichert, dass die Mehrzahl der Treffer nicht dem Zufall geschuldet waren, sondern klar strukturierten Spielzügen auf beiden Seiten entsprangen! Bei einem der Eisbärentreffer konnte man gar ins Schwärmen geraten, da sich der kleine Akteur durch die Abwehr schlängelte, den Puck von der Vor- auf die Rückhand legte und die kleine Hartgummischeibe dann locker ins Netz löffelte – super!

Derweil hatten nebenan Oscar Zimmermann und Max Drabek für die Junghaie, und Johannes Bleidorn gleich zweimal für die Pinguine, in deren Reihen der wieselflinke Spross von DEL-Allstar Alexander Selivanov – Niko übers Eis flitzte, noch vor der Pause zum 2:2 eingenetzt. Vor beiden Toren ging es dann im Schlussabschnitt hoch her, bis schlussendlich die Kölner das Glück auf ihrer Seite hatten und Marco Kosche den siegbringenden dritten Treffer erzielte. Als beide Spiele beendet waren, flogen Handschuhe und Schläger der Sieger in die Luft und der schwer erkämpfte Sieg wurde mit der „Laola“ besiegelt.

Auch das Rahmenprogramm und die Versorgung stimmten dank der ehrenamtlichen Mithilfe vieler rühriger Hände: Wen der Hunger plagte, der konnte sich eine wohlig dampfende Erbsensuppe aus der Gulaschkanone einverleiben oder zu belegten Brötchen und Kuchen greifen und mit Kaffee, Bier oder Brause den Durst stillen. Ein Fanfarenzug sorgte zwischendurch für musikalische Untermalung und die DEL-Cracks Youri Ziffzer, Ricard Persson, Tobias Draxinger, Jens Baxmann, Florian Busch, Mark Beaufait und Steve Walker mussten sich einem nicht nur zahlenmäßig übermächtigen Eisbären-Bambini-Allstar-Team geschlagen geben. Gegen einen kleinen Obolus von einem Euro war es zudem möglich den Kabinentrakt des Berliner DEL-Teams zu besichtigen, was rege in Anspruch genommen wurde, sodass zukünftig in Fankreisen wohl häufiger geprahlt werden kann auf dem Platz von Olaf Kölzig, Erik Cole, Sven Felski oder Micki DuPont gesessen zu haben – Fotos als Beweis wurden im Allerheiligsten jedenfalls reichlich geschossen. Und so dürfte auch für jeden, der den Weg zum 11. Internationalen Bambini-Turnier in den Wellblechpalast gefunden hat, ein rundum ereignisreicher Tag zu Ende gegangen sein.

Am zweiten Wettkampftag ging es nicht weniger spannend zu! Die kleinen Protagonisten sorgten weiterhin in hartumkämpften Spielen für reichlich Furore bis der Turniersieger mit der ersten Bambini-Mannschaft der Eisbären Juniors feststand und der Jubel bei den Hausherren groß war.

Für alle, die diesmal nicht vorbeigeschaut haben, sei die Empfehlung bereits jetzt für das nächste Jahr ausgesprochen: Auf geht´s zum 12. Internationalen Bambini-Turnier in den Wellblechpalast – es lohnt sich! .... stimmt!! Es ist echt ein Erlebnis, wenn man das "Funkeln in den Augen" der Kleenen sieht! Eishockey "verzaubert" halt ...

[hockeyweb]
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Eiskaltes Haendc...
Beitrag 24th February 2005 - 09:30:21
Beitrag #13


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Peter Stastny bekennt sich zu Bush
Der Asket will Anwalt beider Seiten sein



BRÜSSEL. Ein verwinkelter Gang, fensterlos, Seitentrakt; Dutzende Türen, eine öffnet sich, ein schmales Vorzimmer, ein kleines Büro. Der Arbeitsplatz eines Beckenbauer. Des Beckenbauer der Slowakei. Der Vergleich schmeichelt ihm. Er wehrt ab: "Ich bin eher der Gerd Müller der Slowakei." Müller hat er bewundert, dessen Tempo im Denken, Handeln, Toreschießen. Peter Stastny war auch so: am Puck. Und doch auch ein Beckenbauer: Was er anfaßte, geriet zu Gold. Als junger Mann Weltmeister mit der CSSR; 15 Jahre National Hockey League, in denen nur Wayne Gretzky seine Trefferquote übertraf; und als Teamchef der WM-Titel 2002 mit dem slowakischen Eishockey-Team.


Auch im letzten Juni konnte Stastny nicht verlieren. Die Auszählung der Europawahl war "wie Verlängerung im siebten Play-off-Spiel". Im Morgengrauen stand der Wahlsieg fest, sie feierten, als wär's der Stanley Cup. Fürs EU-Parlament kandidierten auch einige, bei denen man eher schräge Publicity vermutete: ein estnisches Fotomodell, eine tschechische Porno-Lady. Warum ein slowakischer Nationalheld mit Wohnsitz in Amerika, der von Ruhm und Geld schön leben könnte? Und von seiner NHL-Rente, die er mit 48 längst beziehen könnte? Peter Stastny lacht; saugt genüßlich den Duft des Kaffees ein, den der Gast rührt. Er könnte sich ein faules Leben machen; er könnte einen Kaffee trinken. "Doch das wäre selbstsüchtig." Derzeit fastet er. "Als Charaktertest." Peter Stastny, ein kantiger, drahtiger Mann, der auch als Sitzarbeiter noch wie ein Leistungssportler aussieht - dafür sorgen 200 Situps zum Frühstück. Und ein Sinn für Askese. "Jeder in der Familie leistet in der Fastenzeit einen Verzicht, der ihm weh tut", sagt der gläubige Katholik. Auch die vier erwachsenen Kinder tun das: die Tochter, die Luxusreisenden für ein Schweizer Unternehmen die schönsten Flecken der Welt zeigt; der Sohn, der in Nürnberg in der DEL Eishockey spielt; die beiden jüngeren, die in Amerika aufs College gehen. "Ich hätte aufs Bier verzichten können", sagt er. "Aber das wäre keine Strafe. Ich trinke Bier nur nach dem Sport, dazu komme ich kaum noch als Politiker." Er lacht: "Ich glaube, ich bin nur deshalb Athlet geworden, weil nach dem Sport das Bier so gut schmeckt." Also kein Kaffee.

Könnte man sich einen Beckenbauer in einem Kleinbüro im monströs verbauten Brüsseler EU-Viertel vorstellen? Als einen von 732, die 350 Millionen vertreten, wovon viele der 350 Millionen nichts wissen? Als zweiten Vorsitzenden im Ausschuß für Welthandel? Als einfaches Mitglied der Haushaltskommission? Bei Marathonsitzungen? Ohne Kaffee? Aber Stastny war schon immer anders. Schon die Flucht aus der sowjetisch besetzten Heimat nennt er "eine politische Handlung". Er weigerte sich, für den KGB Mitspieler zu bespitzeln. Er fürchtete aber, sie würden ihn aus dem Nationalteam werfen, so wie zehn Jahre zuvor seine Freunde Wladimir Dzurilla und Jaroslav Holik, die nach der Niederschlagung des Prager Frühlings auf dem Nationaltrikot den roten Stern durchgestrichen hatten. Heute setzt sich Stastny wie andere Konservative im EU-Parlament dafür ein, nicht nur die Symbole der Nazis zu verbieten, auch die der Kommunisten: "Mehr Menschen starben durch Kommunisten als durch die Nazis." Mit 23 floh er mit Frau und Bruder nach Kanada und wurde ein Superstar der NHL: in Quebec, New Jersey, St. Louis. Nach dem Zerfall des Sowjetimperiums wich das erste Glück über die Befreiung dem Entsetzen, "wie die Slowakei in die Hände einer Banditenhorde fiel". Stastny ließ sich vom heutigen Ministerpräsidenten Mikulas Dzurinda gewinnen, gegen das Meiar-Regime politisch zu kämpfen: "Gott sei Dank sind wir sie losgeworden." Spätestens mit der EU-Aufnahme 2004 sei der Kampf um Freiheit und Demokratie der Slowakei gewonnen, das Volk zuversichtlich, die Wirtschaft in Schwung. "Das war nicht selbstverständlich", sagt Stastny. "Wir hätten so enden können wie Weißrußland."

Stastny ist Slowake und Kanadier, hat ein Haus in St. Louis, wo er alle paar Monate bei seiner Frau ist, und ein Apartment in Bratislava, wohin er alle paar Wochen pendelt. Welches ist sein Zuhause? "Beide." Er lächelt zartbitter: "Das Problem ist nur, daß ich die meiste Zeit woanders bin: in Brüssel und Straßburg." Der Abgeordneten-Blues, typisch fürs erste Jahr. Das sei bisher aber "gar nicht so schlimm wie befürchtet", findet der EU-Neuling. "Wenn eine Sitzung allzu öde ist, nehme ich es als Übung innerer Stärke, als Schule der Geduld." Das schaffen nicht viele, die ungeduldige Sportler waren: "Als Athlet erlebst du sofort das Ergebnis deines Handelns. Als Politiker vielleicht nie." Er ist nicht der einzige NHL-Star, den es zuletzt zum Arbeiten über den Atlantik zog. Der Streit über Geld ließ die Saison platzen, NHL-Profis heuerten ersatzweise in Europa an. "Sie sollten nachgeben, zum Wohle des Ganzen", findet Stastny. "Die Gehälter sind schon viel zu hoch. Der Durchschnittslohn pro Jahr liegt über zwei Millionen Dollar. Ich habe nie eine Million gemacht." Und er war kein Durchschnitt, sondern ein Star.

Noch einer kam dieser Tage nach Europa. Stastny sieht im Bush-Besuch eine Chance, "Mißverständnisse" zu beheben. Er bekennt sich als Bewunderer von Bush. Er wird ihn diesen Donnerstag in Bratislava persönlich treffen. Stastny, ein Bein in der Neuen, eins in der Alten Welt, sieht sich in Brüssel als "Anwalt beider Seiten". Europa und Amerika, findet er, sollten auftreten wie zwei Eishockeyteams, die sich bekämpfen, aber respektieren: "Man braucht sich, man ist in derselben Liga." Und zu einem Eishockeymatch gehört ab und zu eine kleine Schlägerei. CHRISTIAN EICHLER


Text: F.A.Z., 24.02.2005, Nr. 46 / Seite 37


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Basler2000
Beitrag 24th February 2005 - 13:19:35
Beitrag #14


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Salzgitters Eishockey soll wieder belebt werden

Salzgitters, 24. Februar

Salzgitters Eishockey soll wieder belebt werden - Revival Game Salzgitter Allstars vs. Salzgitter Steel Bullets

Massentumulte am Montagnachmittag beim Vorverkauf der Karten für das Wochenende, Schwarzmarktpreise von bis zu 80 Mark für ein Eishockeyspiel in der Regionalliga/ Oberliga.....das alles ist inzwischen 15 Jahre her. In diesen "verrückten" Zeiten war die Eissporthalle am Salzgitter-See regelmäßig restlos ausverkauft.



Heute spielt die Hobby Mannschaft der Salzgitter Steel Bullets vor 150 Zuschauern in eine Hobbyliga. Die Seele des Vereins ist der Nachwuchs, und dem soll jetzt mit dem Benefizspiel auf die Sprünge geholfen werden.

Die Stars von damals heißen, Pat Ryan, Petr Slaby, Markus Schweizer, Janne Suikki oder Juha Tyystjärvi. Sie kommen jetzt wieder, für einen Abend wird alles wieder so sein wie früher. Am Samstag, dem 12. März, zur Traditionellen Bullyzeit um 19:00 Uhr Spielen die Salzgitter Steel Bullets gegen die Allstars, die einst für den TSV / EHC Ruhm und Ehre einheimsten. Bereits um 12.00 Uhr Mittags gibt es eine Autogrammstunde mit den Stars von Damals im Bowling Center / Citytor Lebenstedt. Wer also noch einmal Pat Ryan von ganz nah in seine Himmelblauen Augen schauen möchte...

Fast alle ehemaligen haben begeistert Ihr Kommen zugesagt:
Pat Ryan , Petr Slaby , Kennt Todd , Heiko Awizus , Kevin McGibney , Markus Schweizer , Frank Burchot , Michael Clemens , Dirk Heckmann , Jan Furo , Marek Adamec , Stefan Schütze , Oliver Kreipl , Torsten Magers , Slavomir Osinski , Jan Welke , Marc Garth , Martin Flemming , Michael Nather , Marco Gapinski , Vladimir Lukscheider kommen aus ganz Deutschland zu diesem Spiel angereist. Die weiteste Anreise haben die Entwicklungshelfer der ersten Stunde: Janne Suikki (inzwischen Motorradrennfahrer) und Juha Tyystjärvi aus Salzgitters finnischer Partnerstadt Imatra. Aus Schweden kommt der Wirbelwind Dr.Andreas Mattussek.

Der Gesamte Erlös dieser Veranstaltung geht an den Salzgitter Eishockey Nachwuchs Förderverein ( SENF e.V. ) der dieses Jahr sein fünfjähriges Bestehen feiert. Im Vorverkauf wurden schon 1500 Karten abgesetzt die Steel Bullets rechnen damit, dass alle 2700 Tickets verkauft werden.

Wer sich noch Karten sicher möchte, in Salzgitter im Vorverkauf bei: CD XXL Chemnitzerstrasse Lebenstedt , Allkauf/ Creteilpassage in Lebenstedt, Sport Öhlert in SZ-Bad , Fitnesscenter InJoy in Broistedt und der Pizzeria im Söhlder Hof in Söhlde.

Auf der Clubhompage: www.senfev.de können Karten vorbestellt werden.

Die bisherige Resonanz auf das Allstar Game zeigt eindrucksvoll, dass Eishockey in Salzgitter noch immer ein schlafender Riese ist, der nur darauf wartet geweckt zu werden. Zur Abwechslung vielleicht einmal von seriösen Machern. Deshalb wollen die Steel Bullets in der kommenden Saison eine Herrenmannschaft für den Spielbetrieb im NEV anmelden. Das Allstar Game ist gewissermaßen der Startschuss für einen nochmaligen Neuanfang

Heute beginnt auch die Versteigerung der Allstar Trikots bei Ebay. Nach dem Spiel werden Sie den neuen Besitzern zusammen mit einem Mannschaftsfoto überreicht.

Mehr Infos unter www.senfev.de

Nach dem Spiel gibt es eine After Game Party im Söhlder Hof mit allen Spielern und Fans. Ein gratis Busshuttle von der Eissporthalle am Salzgittersee bringt dann alle nach Söhlde.

Quelle


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Basler2000
Beitrag 3rd March 2005 - 16:51:37
Beitrag #15


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Rückkehr zur Regionalliga droht

EV Füssen-Vorstand will sich gegen die Einführung einer eingleisigen Oberliga wehren

Streitbar will sich der geschäftsführende Vorstand des EV Füssen, Jürg Tiedge, präsentieren. Schließlich droht eine unheilvolle Entwicklungen für seinen Verein: Es bestehen Pläne, die Oberliga in der kommenden Saison eingleisig zu spielen.

„Mit brachialer Gewalt”, sagt Tiedge, wolle man innerhalb der Eishockeyspielbetriebsgesellschaft (ESBG) die Eingleisigkeit der Oberliga erzwingen. Wenn die Liga also nicht mehr wie bisher in einer Nord- und einer Südrunde ausgespielt wird, bedeute dies für die Füssener lange, teure Fahrten zu den Vereinen im Norden und weniger Einnahmen im heimischen Stadion. Eine eingleisige Oberliga entspreche einer dritten Bundesliga. In dieser, so Tiedge, könne nur mit einer reinen Profimannschaft gespielt werden. Mit einem Team wie in Füssen, das aus Profis und einheimischen „Nebenerwerbsspielern” besteht, sei dies nicht möglich.

Dazu kommen weitere Schwierigkeiten: In der eingleisigen Oberliga gebe es künftig sechs Ausländer pro Team. Zudem wolle der Eissportverband von den Oberligisten eine Grundbürgschaft von 50\x0e000 Euro verlangen. Insgesamt ist es für Tiedge deshalb unvorstellbar, dass der EV Füssen in solch einer Oberliga mitspielt. Und einige weitere, kleine Vereine ebenso wenig.

Deshalb sei sogar die Wiedereinführung der Regionalliga ins Kalkül gezogen worden. Käme es zur eingleisigen Oberliga, müsste der EVF „zwangsweise” in dieser Regionalliga spielen. Und Peiting wohl ebenso. Die Einführung bedürfe aber einer guten Vorbereitung. Für den Nachwuchs, so Tiedge, wäre das dann sogar wünschenswert. Für die Zuschauer jedoch nicht. Schließlich seien die Leoparden ja nicht abgestiegen. Zudem stehe dann bei Beginn der Saison schon fest, dass die Mannschaft gar nicht aufsteigen darf, aus „Vernunftgründen”. Für die Fans sei dies nicht nachvollziehbar. Und das nicht nur in Füssen: Ein Riesenproblem gibt es laut Tiedge auch beim Aufsteiger Landsberg und bei einem eventuellen Absteiger Kaufbeuren.

Um eine Lösung zu finden, wollen die Vereine nun im Vorfeld der entscheidenden ESBG-Sitzung am 12. März ligenübergreifende Gespräche führen. Der Peitinger Vorsitzende hat per Brief schon ein Motto ausgegeben: „Ich bin mit anderen der Meinung, dass sich die Südvereine nicht weiter dominieren lassen sollen, sondern eine eigene Liga fahren”, schreibt Peter Gast. Tiedge will auf alte Zusagen pochen: Die besagen, dass zweigleisig gespielt wird, wenn es 20 oder mehr Vereine in der Oberliga gibt. Laut Tiedge ist offen, wie viele Vereine bis Ende der Saison noch nicht pleite sind. Sind es weniger als 20, bliebe nichts anderes übrig, als eingleisig zu spielen.

Seit Jahren werde den Vereinen das Wasser abgegraben: Vor vier Jahren habe es in Deutschland noch 74 Vereine gegeben, jetzt mit DEL-Teams nur noch 49. „Verliert nicht den Blick fürs Reale, sonst beschert ihr uns den Ruin”, lautet deshalb sein zweiter Appell. Auf Derbys könne nicht verzichtet werden. Eine eingleisige Oberliga kann er sich deshalb nur in der Art vorstellen, wie einst die „Hacker-Pschorr-Liga”. „Das war gesund”, sagt er: Es wurde eingleisig gespielt, aber mit regionaler Doppelrunde. „Das bringen wir auf die Reihe”, sagt der geschäftsführende Vorstand des EVF. Schließlich müsse die Mannschaft dann nur einmal pro Saison nach Dresden oder Berlin fahren und könnte den Zuschauern daheim trotzdem Derbys bieten.

Quelle : Füssener Blatt vom 03.03.05

Gefunden auf www.ev-fuessen-de


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