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Hard- und Software-News, Infos+News rund um das Computer-Dingsda
Gast_Bärliner_*
Beitrag 30th August 2006 - 00:41:21
Beitrag #1





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Sun rät zum Java-Update

Sicherheit ist ein Prozess – die Binse gilt auch bei Suns Java: Nutzer, die noch das Java Runtime Environment der Version 5.0 Update 5 sowie ältere Ausführungen des Browser-Plug-ins und von Java Web Start einsetzen, sollten ihre Software nun doch einmal aktualisieren. Neuere Versionen des Browser-Plug-ins und von Web Start beheben eine Lücke, über die Applets und Anwendungen beim Aufruf ein noch auf dem System vorhandenes, nicht gepatchtes Java Runtime Environment (JRE) starten können.

Durch diesen Fehler wird das System auch wieder anfällig für ältere Schwachstellen. Suns Sicherheitswarnung gilt nicht nur für Windows-Anwender, auch Linux- und Solaris-Anwender müssen die aktuelle JRE-Version 8 einspielen und alle älteren Varianten löschen. Details listet Sun in seiner Alert Notification

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Gast_Bärliner_*
Beitrag 31st August 2006 - 12:28:08
Beitrag #2





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Computer ohne Computer

Zu Hause am Computer arbeiten, ohne einen Computer zu besitzen - das wird seit dieser Woche in einem Modellversuch im Großraum Bielefeld möglich.

Die Nutzer benötigen keinen PC mit Prozessor und Speicherplatz, weil sie auf die Leistung eines Großrechners zugreifen. Dazu benötigt werden lediglich ein DSL-Telefonanschluss, eine Thin-Client-Box - und natürlich Tastatur, Bildschirm und Maus. Angeboten wird das Konzept von den Firmen BITel und Siemens Business Services. Zielgruppe sind Personen, die bislang vor der komplexen Computertechnik in den eigenen vier Wänden zurückschreckten. Die Thin-Client-Technik verspricht eine Reihe von Vorteilen: Man spart das Geld für einen Computer und in der Wohnung den entsprechenden Platz. Man muss sich nicht um Software, Virenschutz und Firewalls kümmern. Eine große Palette an Standardsoftware steht jederzeit zur Verfügung, und die Bedienung des Systems ist insgesamt denkbar einfach.

Dafür wird andererseits aber eine monatliche Gebühr ab 49 Euro fällig, Spezialsoftware kann nicht installiert werden, und manchen wird wohl auch nicht der Gedanke gefallen, dass vertrauliche Dokumente jetzt irgendwo auf einem fernen Großrechner gespeichert werden und nicht mehr auf der Festplatte im PC auf dem Schreibtisch. Doch dies ist in erster Linie ein psychologisches Problem.

Nun bleibt also abzuwarten, wie das neue Angebot angenommen wird. Der Feldversuch soll zunächst bis November laufen. Bis dahin wollen die Anbieter mindestens 200 zufriedene Kunden haben. Sollte die Rechenleistung aus der Telefondose gut angenommen werden, ist geplant, diesen Service bundesweit anzubieten. Vielleicht hat sich ja mittlerweile die Einstellung der Menschen gewandelt. Ende der 90er-Jahre wurde das ähnliche Konzept des preiswerten Internet-PC propagiert, der nur online betrieben werden konnte. Damals hat sich das nicht durchgesetzt.

welt.de


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AMDs Centrino-Konkurrent kommt dieses Jahr

AMD und ATI wollen gemeinsam im vierten Quartal eine Notebook-Plattform ins Leben rufen. Yokohama soll der Centrino-Konkurrent laut Berichten in taiwanischen Medien heißen und aus AMDs Doppelkern-Prozessor Turion 64 X2 sowie ATIs zukünfitgem Chipsatz bestehen. Wie bei Centrino soll auch WLAN-Hardware zu Yokohama gehören.

Mit der Marke Centrino hat Intel äußerst erfolgreich seine Vorherrschaft im Notebook-Markt zementiert. Den Centrino-Aufkleber bekommt nur, wer den von Intel für die Centrino-Plattform festgelegten Prozessor sowie zugehörigen Chipsatz und WLAN-Hardware einsetzt. Damit ausgestattete Notebooks nehmen meist wenig Leistung auf, laufen mit üblicher Akkukapazität rund vier Stunden und sind in der Regel leise. Nebenbei hält sich Intel damit Chipsätze und WLAN-Module anderer Hersteller vom Leib.

AMD konnte dem bislang wenig entgegensetzen, weil der CPU-Hersteller die Chipsatzentwicklung in Notebooks vernachlässigt hat. Notebook-Chipsätze für AMD-CPUs nahmen bislang mehr Strom auf, die Datenraten waren zum Teil niedriger, und die Chipsatzgrafik erreichte nicht das Niveau der Intel-Konkurrenz mit Grafikeinheit GMA 950. Mit Yokohama ändert AMD die bisherige Notebook-Strategie und nutzt wie erwartet nach der ATI-Übernahme das Know-how des nunmehr in den Konzern einzugliedernden Grafik- und Chipsatz-Spezialisten.


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Gast_Bärliner_*
Beitrag 1st September 2006 - 10:52:00
Beitrag #3





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Öffentliche Beta von CrossOver für Intel-Macs

Die Softwarefirma Codeweavers hat nicht wie ursprünglich geplant die finale Version von CrossOver für Intel-Macs vorgelegt, sondern zunächst einmal eine öffentliche Beta. Sie lässt sich ab sofort herunterladen und 60 Tage lang kostenlos testen. Apple-Rechner mit PowerPC-Prozessoren werden nicht unterstützt. Unklar ist derzeit noch, wann die finale Version, die rund 60 US-Dollar kosten soll, erhältlich sein wird. Wer CrossOver Mac vorbestellt, soll mit einem Preisnachlass von 20 US-Dollar belohnt werden.

DOWNLOAD: KLICK!

Bislang offerierte Codeweavers seine Software ausschließlich für Linux. CrossOver basiert auf Wine, der als Open Source verfügbaren Windows-API-Implementierung unter Linux und Unix. Es ermöglicht den Einsatz von Windows-Anwendungen wie beispielsweise Microsoft Office, Quicken oder Lotus Notes auf einem Linux-Rechner, ohne dass ein Windows-Betriebssystem installiert sein muss.

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smoking joe
Beitrag 1st September 2006 - 15:36:47
Beitrag #4


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Breitband-Atlas zeigt Verfügbarkeit von schnellem Internet

Verbraucher können sich künftig genauer informieren, ob sie in ihrer Region mit einem schnellen Internet-Anschluss surfen können. Eine aktualisierte Version des "Breitband-Atlas" ist nun online verfügbar, wie das Bundeswirtschaftsministerium auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin mitteilte. Der Atlas zeigt, in welchen Kommunen es einen Zugang zu schnellen Datenverbindungen und welche Anbieter es gibt und über welche Technik der Zugang möglich ist.

Breitband macht einen wesentlich schnelleren Austausch von Daten im Internet möglich und funktioniert unter anderem über die weit verbreitete DSL-Technik. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, dass bis 2008 etwa 98 Prozent aller Haushalte einen Breitband-Internet-Zugang über Festnetz, Kabel oder Funk erhalten. Bisher gibt es noch zahlreiche vor allem ländliche Regionen, wo Verbraucher keinen schnellen Internet-Zugang haben.

(yahoo)


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26.07. - Papa 2010 !!!!!!!!!!!!



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Gast_Bärliner_*
Beitrag 3rd September 2006 - 14:06:42
Beitrag #5





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Fehlstart für P2P-Fernsehen

Nach einem zweijährigen Rechtsstreit mit Premiere hat die Telecontrol Unterhaltungselectronic AG ( TCU) das Programm "Cybersky" am Freitag zum Download frei gegeben. Doch wer auf das versprochene "Realtime-TV in hoher Qualität" gehofft hatte, wurde enttäuscht – die User bekamen lediglich eine nicht funktionierende Betaversion der Software zu sehen.

Bereits für Ende des Jahres 2004 hatte die Koblenzer Softwarefirma ein Programm angekündigt, das Fernsehausstrahlungen nach dem Vorbild von Peer-to-Peer-Tauschbörsen von User zu User kostenlos weiterreichen sollte. Doch der Bezahlfernseh-Anbieter Premiere fürchtete, dass eine solche Technik zur Weitergabe kostenpflichtiger Inhalte genutzt werde und erreichte eine Einstweilige Verfügung gegen den Vertrieb der Software. Am 13. Juni gab das Landgericht Hamburg Premiere ein weiteres Mal Recht, die Einstweilige Verfügung gegen das Programm und bestimmte Werbeaussagen der TCU wurden bestätigt.

Dieses Urteil deutete TCU-Manager Guido Ciburski zu seinen Gunsten um: Da Premiere eine Sicherheitsleistung von 500.000 Euro hinterlegen müsste, um das Urteil vollstrecken zu lassen bevor es rechtskräftig wird, sei die TCU nun frei den Vertrieb des Programms zu starten. Auf Anfrage von heise online räumte Ciburski allerdings ein, dass Premiere jederzeit die Vollstreckung des Urteils durchsetzen könne. Mittlerweile habe die TCU bereits Vertriebsvereinbarungen mit anderen Firmen geschlossen, die von einem solchen Urteil nicht betroffen seien. TCU arbeitet derzeit an der Berufungsbegründung gegen das Hamburger Urteil und will mit einem weiteren Antrag die Einstweilige Verfügung zu Fall bringen. Zwischen den Parteien ist streitig, ob Premiere über ein Kopierschutzsignal die Weiterleitung des eigenen Programms verhindern kann. Per Pressemitteilung kündigte Ciburski vor zwei Wochen an, die "erste Software, die Peer-to-Peer-Technologie eingesetzt hat, um über das Internet Realtime-TV in hoher Qualität zu streamen" parallel zur Internationalen Funkausstellung zu veröffentlichen.

Doch wer sich am Freitagabend das Programm "Cybersky" herunterlud, wurde enttäuscht. Nach über zwei Jahren Entwicklungszeit gibt es immer noch lediglich eine Betaversion der Software mit der Bezeichnung "0.8.x". Am Abend hatten viele Nutzer Probleme, sich mit dem Zentralserver zu verbinden, der die Clients über zur Verfügung stehende Streams informiert. Doch auch wer diese Hürde gemeistert hatte, bekam keine hochqualitativen Fernsehstreams zu Gesicht. Im Support-Forum gaben nur wenige Nutzer an, kurzzeitig Töne oder Bilder empfangen zu haben – bei den meisten Testern gab es jedoch nichts zu sehen oder hören.

Die Betreiber veröffentlichten am Samstag mehrere neue Versionen der Software – ohne jedoch eine wesentliche Verbesserung zu erreichen. Zwar scheint die Verbindung zum Zentralserver bei einigen Nutzern besser zu funktionieren – die vom Betreiber eingespeisten Testsendungen konnte jedoch keiner der Nutzer im Support-Forum empfangen. Beim mehreren Tests von heise online blieb der Datenpuffer des Programms komplett leer, auch der Aufzeichnungsmodus des Programms lieferte keine Ergebnisse.

Das Live-Streaming von Fernsehprogramme ist technisch schwieriger zu lösen als gewöhnliche P2P-Übertragungen, da hier die Datenpakete zeitnah in der richtigen Reihenfolge übermittelt werden müssen – Techniken wie Bittorrent haben den Vorteil, dass sie verschiedene Teile einer angeforderten Datei von unterschiedlichen anderen Nutzern beziehen können. Dennoch gibt es mittlerweile eine Reihe von Programmen wie Sopcast oder PPLive, die nach dem Peer-to-Peer-Prinzip Fernsehprogramme weiterverteilen. Besonders während der Fußballweltmeisterschaft waren diese Programme beliebt, da sie es ermöglichten Übertragungen von Fußballspielen zu sehen, die in Deutschland nicht frei empfangbar waren. (Torsten Kleinz)

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Gast_Bärliner_*
Beitrag 4th September 2006 - 19:26:15
Beitrag #6





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Neue Probleme mit dem MacBook und die mögliche Ursache

Einige Exemplare aus den Reihen MacBook und MacBook Pro schalten sich ohne erkennbaren Grund unvermittelt ab. Mittlerweile scheint sich herauszustellen, dass das Problem mit zunehmendem Alter der Geräte öfter auftritt. Ein Betroffener hat vor einigen Tagen bereits eine Website aufgesetzt, bei der sich Leidensgenossen des "Random Shutdown" eintragen können. Bisher haben sich dort allerdings noch weniger als 100 Mac-Anwender gefunden.

Bei Apple gibt es dazu auch schon einige Threads in den Foren; ein offizielles Statement der Firma vermissen die Anwender allerdings bislang. Auch von Apple Deutschland in München war keine weiterführende Anwort auf eine Anfrage über Natur, Ursache und mögliche Behebung des Problems zu bekommen.

Inzwischen scheinen Händler, die betroffene Notebooks zu reparieren hatten, die Ursache ausgemacht zu haben: Die Kabel zu den Hitzesensoren am Prozessor verursachen demnach einen Kurzschluss, der zum sofortigen Abschalten des MacBook/MacBook Pro führt. Unklar ist noch, ob die Isolierung der Kabel schmilzt, weil sie den Rechenkernen zu nah kommt, oder ob ein Schrumpfschlauch konstruktionsbedingt zu kurz gehalten ist. Für die Theorie der Kurzschlüsse am Prozessor spricht, dass das Problem nach einem Tausch der Hauptplatine offenbar nicht behoben ist: Die Kabel verlaufen entlang der Heatpipe und einem Kühlkörper-Blech zu den Sensoren an der CPU – diese Teile werden beim Wechsel des Mainboards nicht ersetzt.

Zuvor waren MacBook und MacBook Pro bereits wegen anderer Qualitätsmängel aufgefallen: Zunächst ging es um pfeifende Spannungswandler, dann um Gehäuseverfärbungen, schlappmachende Akkus und sich verziehende Gehäuse.

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Gast_Bärliner_*
Beitrag 5th September 2006 - 10:03:38
Beitrag #7





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Die Neu-Erfindung des Fernsehens

Auf den ersten Blick ist das IPTV-Angebot von Hansenet und Telekom zunächst alles andere als aufregend. Das traditionelle Fernsehen kommt bei ihnen über DSL-Leitungen ins Haus, sonst ändert sich wenig. Wie soll ein solches Nischenangebot eine „Revolution des Fernsehens“ verursachen, wie sie Willi Berchtold, Präsident des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien, Anfang August ausrief?

Die Gründe dafür liegen tiefer. IPTV ist nicht die Ursache, sondern die Folge einer Entwicklung, die das Fernsehen stärker verändern dürfte als die Einführung der Privatsender in den achtziger Jahren. Motor dafür ist der Wettstreit zwischen TV-Kabelgesellschaften und Telekommunikationsanbietern. Die Kabelnetzbetreiber bieten seit längerem Paket-Angebote aus Fernsehen, Internet und Telefon an. Sie wildern somit direkt im Stammgeschäft von Telekom & Co. Diese wiederum wehren sich nun, indem sie mit IPTV den Kernbereich der Kabelfirmen – nämlich die Übertragung von Fernsehkanälen – angreifen.

Wer hier Jäger und wer Gejagter ist, lässt sich schwer ausmachen. Abzusehen ist nur so viel: Exklusive Inhalte werden zu einer entscheidenden Waffe. Leidtragende dieser Entwicklung sind die etablierten TV-Stationen. Sie müssen sich nicht nur darauf gefasst machen, immer öfter beim Rechte-Einkauf leer auszugehen, sondern sich auch der links und rechts aus dem Boden schießenden Konkurrrenzangeboten erwehren, die ihnen Zuschauer und Werbekunden streitig machen. Wie genau die neuen Fernsehformate aussehen werden, wie viel Push und wie viel Pull die Zuschauer möchten, welche Formen der Interaktion sich durchsetzen werden – all das steht noch in den Sternen. Schon jetzt zeichnet sich aber ab, dass die geschlossenen IPTV-Angebote à la Telekom und Hansenet („Walled Garden“) allenfalls eine Übergangslösung sein werden. Durch die Verbreitung von Wohnzimmer-PCs wird das Fernsehen endgültig von der Kette gelassen. Fällt die Grenze zwischen Schreibtisch und Wohnzimmer, und werden alle diese Inhalte ohne Vergewaltigung der Fernsehgewohnheiten über einen Wohnzimmer-PC mit angeschlossenem Fernsehbildschirm zugänglich gemacht, werden die IPTV-Angebot von Telekom und Hansenet mit ihren hundert Kanälen dagegen geradezu gemütlich übersichtlich wirken. Die Folgen: Das Fernsehen der Zukunft wird stärker von den Spielregeln des Internets beherrscht. Vom zentralen Leitmedium wird es zu sich zu einem ganzen Bündel von Darstellungsformen aufweiten – vom selbstgedrehten Drei-Minuten-Video auf Youtube bis zum kostenpflichtigen Download des Hollywood-Blockbusters in höchster Qualität. Lineare Programme wird es weiterhin geben, ebenso wie Sender, die diese Programme produzieren, konfektionieren und vermarkten. Die spannende Frage ist, ob dahinter die selben Anbieter stehen werden wie heute.

Zusammenfassung von Gregor Honsel aus Technology Review 09/2006
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Gast_Bärliner_*
Beitrag 7th September 2006 - 16:26:00
Beitrag #8





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Unix/Linux-Desktop GNOME 2.16 freigegeben

Die Entwickler des GNOME-Projekts haben dem üblichen halbjährlichen Release-Zyklus folgend nun die Version 2.16 der Desktopumgebung für Linux und Unix-Derivate vorgestellt. Als GUI-Toolkit kommt das im Juli vorgestellte GTK+ 2.10 zum Einsatz, das unter anderem mit verbesserter Druckunterstützung sowie Detailverbesserungen am vielkritisierten "Datei öffnen"-Dialog aufwartet.

Zu den größten Neuerungen bei GNOME 2.16 zählt die Aufnahme neuer Software: So wurde Mono nach Jahren der Debatten um die Integration nun als Bestandteil des GNOME-Desktop akzeptiert. Mono ist eine freie Implementierung von Microsofts .NET-API, ihre Aufnahme ermöglicht die Integration von einiger auf Mono aufsetzender Software in GNOME. Dazu zählen die GTK#-Bindungen und das Notiz-Verwaltungsanwendung tomboy.

Zahlreiche weitere Programme sind erstmals offiziell Bestandteil von GNOME: Der gnome-power-manager soll den Einsatz von Power-Management-Features ermöglichen und mit den Anwendungen via DBUS koordinieren. Er kommt bereits bei den aktuellen Versionen der Distributionen von Fedora, Suse und Ubuntu zum Einsatz. Neu dabei ist auch der Menü-Editor alacarte; für Menschen mit eingeschränkten Sehfähigkeiten ersetzt Orca den Screenreader gnopernicus. Das Programm baobab soll helfen, einen Überblick über die Belegung von Datenträgern zu gewinnen.

Der bekannte Window-Manager Metacity arbeitet nun auf Wunsch auch als Compositing-Manager und ermöglicht zusammen mit Novells Xgl oder der von Red Hat vorangetriebenen und in Xorg 7.1 aufgenommenen Aiglx-Erweiterung ansprechende 3D-Effekte auf dem Desktop. Er tritt damit in Konkurrenz zum von Novell zusammen mit Xgl neu entwickelten Compiz. Für Version 2.18 versprechen die GNOME-Entwickler weitere 3D-Effekte für Metacity – ob diese Erwartungshaltung aufgeht, muss sich noch zeigen, denn die 3D-Erweiterungen für Metacity wurde maßgeblich von Red Hat beigesteuert. Das Unternehmen hat bei der Entwicklung von Fedora Core jedoch vor einigen Wochen durchblicken lassen, dass Compiz in Zukunft der Compositing-Manager der Wahl sein soll – in der nächsten Version der Distribution liegt Compiz daher zusätzlich zu Metacity bei. Bei letzterem sollen die 3D-Effekte wohl deaktiviert werden.

Die anderen Verbesserungen bei den existierenden Anwendungen in GNOME sind wieder zahlreich, finden sich zumeist aber erst bei genauerer Betrachtung der Desktopumgebung. Einen guten Überblick über alle Neuerungen mit zahlreichen Screenshots und Erklärungen zu den neuen Programmen bieten die ausführlichen, unter anderem in Englisch und Deutsch erhältlichen Release-Notes.

Zahlreiche in den nächsten Wochen erwartete Distributionen wie Fedora Core 6 und Ubuntu 6.10 wollen die neue Version der Desktop-Umgebung integrieren; die Programmierer der beiden Distributionen importierten das neue GNOME bereits in die aktuellen Entwicklerversionen ("development" aka "rawhide" beziehungsweise "Edgy Eft").

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Demo
Beitrag 7th September 2006 - 16:28:17
Beitrag #9


Rubyist
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Dazu gibt auf derstandard.at eine Ansichtsache.
Was dort zu sehen ist, weiss zu gefallen. smile.gif


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Gast_Bärliner_*
Beitrag 8th September 2006 - 11:46:25
Beitrag #10





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Vista unter Leopard

Eine neue Vorabversion der Virtualisierungssoftware Parallels Desktop läuft jetzt auf dem Mac Pro, unter Leopard, und kann Vista als Gastsystem ausführen. Darüber hinaus hat der Hersteller diverse Details überarbeitet. Der Parallels Desktop erlaubt den Betrieb von Windows, Linux, OS/2, Solaris/86 und anderen x86-Betriebssystemen in virtuellen PCs (VM) unter aktivem Mac OS X.

Parallels stellt den Release Candidate von Parallels Desktop für Käufer der Vorgängerversion kostenlos bereit. Wer die Software auf seinem Intel-Mac ausprobieren will, kann sich auch den Release Canidate als 15 Tage lauffähige Version herunterladen. Die endgültige Fassung bekommen Käufer der jetzt aktuellen Version in den nächsten Wochen gratis. Click here to get a free 15-days trial!

Mehr Details (in Englisch) hier: KLICK!
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Gast_Bärliner_*
Beitrag 11th September 2006 - 16:09:46
Beitrag #11





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Weltrekord bei der Datenübertragung

Die Übertragung der Datenmenge von zwei DVDs in nur einer Sekunde, das schafft ein neuer Wandler, den Wissenschaftler von Siemens und Infineon entwickelt haben.

Berlin - Der Chip mit integrierter Photodiode kann die optischen Signale einer Glasfaserleitung direkt in elektrische Datenbits umwandeln - und dies mit einer Rekordgeschwindigkeit von 107 Gigabit pro Sekunde. Bislang musste an den Schnittstellen von Glasfaser- und Kupferkabel das optische Signal in mehrere Teilsignale gespalten werden, damit diese jeweils von einer Photodiode in elektrische Signale umgewandelt werden können. Dabei werden bislang in der Praxis selbst auf den leistungsstärksten Glasfaserstrecken maximal 40 Gigabit pro Sekunde übertragen.

Ein Prototyp des neuen Datenwandlers wurde bereits in einem Labor des Berliner Heinrich-Hertz-Intituts erfolgreich getestet. Der 1,7 mal 2,5 Millimeter große Chip konnte die optischen Daten nach ihrem Weg durch eine 480 Kilometer lange Glasfaserleitung problemlos wandeln. Die Wissenschaftler gehen jetzt davon aus, dass der Chip in zwei bis drei Jahren marktreif sein wird.

welt.de


... in 2-3 Jahren? Ick will dat jetzt haben! motz.gif
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Gast_Bärliner_*
Beitrag 19th September 2006 - 15:06:51
Beitrag #12





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Acrobat 8 soll Nutzern mehr Einfluss auf kostenlosen Adobe Reader bringen

Adobe hat die neue Version 8 seiner Acrobat-Familie angekündigt, bestehend aus den Produkten Acrobat Professional, 3D, Standard und Elements sowie dem Adobe Reader. Mit dem auf CAD-Anwender zugeschnittenen PDF-Paket Acrobat 3D sowie dem auf Druckvorstufe und Office getrimmten Acrobat Professional sollen PDF-Dokumente so präpariert werden können, dass auch Nutzer des kostenlosen Adobe Reader bestimmte Änderungen ausführen und im Dokument speichern können.

Um an einer gemeinsamen Überprüfung von PDF-Dokumenten teilzunehmen, musste man bislang zumindest Acrobat Standard besitzen, für die einfache Kommentierung eines PDF genügte ein Drittherstellerprodukt wie etwa der Jaws PDF Editor. Auch diesen scheint Adobe die Grundlage entziehen zu wollen, denn mit Acrobat 8 Professional und 3D lassen sich Adobe-Reader-Besitzer in gemeinsame und E-Mail-gestützte Überprüfungen einbinden. Darüber hinaus sollen sich diese speziellen PDF-Dokumente und -Formulare im Adobe Reader 8 signieren und speichern lassen.

Kommentare, die während einer gemeinsamen Überprüfung hinzugefügt werden, lassen sich zudem zentral auf einem Webserver oder im Firmennetz ablegen – das soll auch die etwas günstigere Standardversion von Acrobat beherrschen.

Die Möglichkeit, Bearbeitungsfunktionen im kostenlosen Adobe Reader freizuschalten, hat Adobe mit Version 5.1 unter der Bezeichnung Reader Extensions eingeführt. Mit diesen Reader Extensions sichert sich der Hersteller einen Heimvorteil, um die eigene PDF-Software als Formular- und Workflow-Lösung im Firmen- und Behördenumfeld zu etablieren. Denn PDF hat sich dank offen gelegter Spezifikation zu einem Quasistandard entwickelt, weshalb auch der kostenlose Adobe Reader weit verbreitet ist. Die Reader Extensions wiederum hat Adobe nicht offen gelegt. Drittherstellern verbieten die Lizenzbedingungen des Adobe Reader, PDF-Dokumente so zu präparieren, dass sie den Betrachter zur Bearbeitungssoftware umfunktionieren. Rund um diese Erweiterungen hat Adobe einige Serverlösungen aufgebaut. Acrobat Professional konnte bereits mit der vorigen Version die Kommentarfunktionen freischalten, aber keine Unterschriften oder die Teilnahme an E-Mail-Überprüfungen erlauben.

Mit einem neuen Satz an Redaktionswerkzeugen verspricht Acrobat Professional, vertrauliche Daten rückstandslos aus PDF-Dokumenten zu entfernen: Sie kümmern sich um Bilder, Text, Metadaten sowie Kommentare und Lesezeichen. Weitere Verbesserungen – auch in Acrobat Standard – beziehen sich auf das Zusammenführen von Dokumenten sowie MS-Outlook- und Lotus-Notes-E-Mails zu einer PDF-Datei oder einem PDF-Paket.

Die Acrobat-8-Produkte sollen im kommenden November auf den Markt kommen, wobei die Professional- 450 US-Dollar und die Standardversion 300 US-Dollar kosten soll; vergünstigte Upgrades auf Pro beziehungsweise Standard gibt es für Besitzer der Version 3 beziehungsweise 4.

Wie Adobe bereits anlässlich der Macromedia-Übernahme angedeutet hat, lassen sich PDF-Dokumente künftig mit einem Web-Konferenzsystem verzahnen: Zusammen mit Acrobat 8 kündigt der Hersteller Acrobat Connect an, den Nachfolger des von Macromedia entwickelten Breeze. Als Interface dient der Flash-Player. Mit PDF-Dokumenten hat Acrobat Connect allerdings nur so viel zu tun, dass sich eine Session aus Acrobat oder dem Reader heraus starten lässt – vermutlich soll der etablierte Acrobat hier als Zugpferd dienen.

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Gast_Bärliner_*
Beitrag 28th September 2006 - 12:48:23
Beitrag #13





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Backup-Lösung Amanda für MySQL

Mit dem jetzt erschienenen "Zmanda Recovery Manager for MySQL" ( => KLICK ) bietet der US-amerikanische Backup-Spezialist Zmanda eine Unternehmenslösung für das Sichern und Wiederherstellen von MySQL-Datenbanken. Das Tool berücksichtigt die verschiedenen Speicher-Engines der Open-Source-Datenbank, enthält einen automatischen Backup-Planer und integriert Überwachungs- sowie Reporting-Fähigkeiten.

Wie auch Zmandas Kernprodukt, eine auf der freien Backup-Software Amanda aufsetzende Backup- und Recovery-Lösung für den Unternehmenseinsatz, ist die Software in einer Community Edition und einer Enterprise Edition erhältlich, wobei das Unternehmen für Letztere professionellen Support anbietet. Beide Versionen stehen unter der GPL.



@ Demo,
wäre das auch was für Eure DB (HP+Forum)?
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Beitrag 28th September 2006 - 13:01:06
Beitrag #14


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ZITAT(Bärliner @ 28.09.2006 - 13:48:23) *
Backup-Lösung Amanda für MySQL

Mit dem jetzt erschienenen "Zmanda Recovery Manager for MySQL" ( => KLICK ) bietet der US-amerikanische Backup-Spezialist Zmanda eine Unternehmenslösung für das Sichern und Wiederherstellen von MySQL-Datenbanken. Das Tool berücksichtigt die verschiedenen Speicher-Engines der Open-Source-Datenbank, enthält einen automatischen Backup-Planer und integriert Überwachungs- sowie Reporting-Fähigkeiten.

Wie auch Zmandas Kernprodukt, eine auf der freien Backup-Software Amanda aufsetzende Backup- und Recovery-Lösung für den Unternehmenseinsatz, ist die Software in einer Community Edition und einer Enterprise Edition erhältlich, wobei das Unternehmen für Letztere professionellen Support anbietet. Beide Versionen stehen unter der GPL.



@ Demo,
wäre das auch was für Eure DB (HP+Forum)?


Ja, danke - ich schaus mir mal an.


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Gast_Bärliner_*
Beitrag 9th October 2006 - 14:32:55
Beitrag #15





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Details zur neuen PHP-Lücke

Stefan Esser hat einen Fehlerbericht zu der vergangene Woche gemeldeten Lücke in PHP veröffentlicht, der weitere Details enthält. Demnach lässt sich der Integer Overflow in der Funktion ecalloc() der ZendEngine1 über bestimmte Nutzerdaten provozieren, die mit der PHP-Funktion unserialize() verarbeitet werden. Unter anderem nutzen PHP-Applikationen wie phpBB2, Invision Board, vBulletin, Serendipity diese Funktion, da sie Cookies über diese Funktion in ein eigenes Format übertragen. Ein Angreifer könnte etwa mit präparierten Cookies seinen Code einschleusen und mit den Rechten der Anwendung ausführen. Esser hat nach eigenen Angaben einen Proof-of-Concept-Exploit entwickelt, der eingeschleusten Shellcode startet. Eine ähnliche Lücke in unserialize() gab es bereits Ende 2004.

Betroffen ist PHP 5 bis einschließlich 5.1.6 sowie PHP 4 bis 4.3.0. Ab 4.3.0 ist zumindest in PHP 4 ein Schutz in der ZendEngine1 vor den Folgen von Integer Overflows in ecalloc() implementiert, so Esser in seinem Bericht. Nach seinen Angaben ist der Fehler zwar im PHP-CVS behoben, ein Sicherheits-Update soll es aber nicht geben. Anwender sollten stattdessen den vom Hardened-PHP-Projekt bereitgestellten Patch installieren oder auf PHP 5.2.0 warten. Nach Erscheinen dieser Version will Esser auch seinen Exploit veröffentlichen.

PHP-Fehlerbericht: KLICK!

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Demo!!??? blink.gif
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