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EHC Eisbären Berlin, Deutscher Meister 2005, 2006, 2008, 2009, 2011, 2012, 2013...
Gast_Bärliner_*
Beitrag 9th July 2004 - 14:57:20
Beitrag #1





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Auf den folgenden Seiten findet ihr

Informationen,

Ergebnisse,

Hintergründe und

Allgemeines über / rund um den


EHC EISBÄREN BERLIN


... zusammengesetzt aus Berichten aus Berliner Tagespresse, Eisbären-HP und/oder diverser Eishockey-HP-Berichten sowie eben aus persönlicher Meinung(en) ...


Infos zum Team und "STECKBRIEFE" der SPIELER hier klicken

Der Beitrag wurde von Bärliner bearbeitet: 15th April 2009 - 21:38:39
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Gast_Bärliner_*
Beitrag 12th July 2004 - 15:00:14
Beitrag #2





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Zur Erinnerung mal aus´m "alten Forum" rüberkopiert:

Geliebt, gehasst, vergöttert !!
Ostberliner Eishockey feiert 50. Geburtstag




Große Ereignisse werfen derzeit im Berliner Sportforum, dem Heimspielort des EHC Eisbären Berlin, ihre Schatten voraus: In diesem Jahr ist es sage und schreibe 50 Jahre her, dass im Berliner Stadtbezirk Hohenschönhausen eine Eishockey-Mannschaft den leistungssportlichen Spielbetrieb aufnahm. Dieses Jubiläum soll am 21. August 2004 ab 19.00 Uhr im Wellblechpalast mit einer standesgemäßen Gala-Veranstaltung gefeiert werden.

Bemerkenswert, dass die Initiative zu diesem Festakt vordergründig von den Fans ausging, in deren Händen auch der Großteil der umfangreichen Organisation liegt und die gemeinsam mit dem EHC Eisbären Berlin als Mitveranstalter fungieren. Schon seit dem Herbst letzten Jahres laufen die Planungen, galt es doch herauszufinden, wo die Spieler vergangener Zeiten abgeblieben sind. Ein mitunter schwieriges Unterfangen, doch man war erfolgreich wie die umfangreiche Gästeliste beweist! Heute, da die Vorbereitungen ihrem Ende entgegen streben, deutet sich an, dass sich all der betriebene Aufwand gelohnt hat. Die Rührung in den Augen, das Zittern in der Stimme so manchen Akteurs der ersten Stunde, der sich freute doch nicht vergessen worden zu sein, war den Organisatoren Bestätigung und Motivation zugleich. Wer erinnert sich dieser Tage schon noch, dass im Jahre 1954 Eishockey-Cracks, wie der rund um das Sportforum zur lebenden Legende gewordene „Hanne“ Frenzel mit seinen Mannschaftskameraden die Grundlage zu einer sportlichen Erfolgsgeschichte legten, deren Beginn und längerer Teil heute leider nur zu gern auf die einstigen politischen Gegebenheiten reduziert wird?

Neben den Eisbärenfans am ehesten noch Horst Eckert, der im schwäbischen Augsburg unter manchmal schwierigen Umständen das Eishockey-Museum, die deutsche Hall of Fame, betreibt. Dort fand schon vor einigen Jahren die Geschichte der Eishockeyspielenden Dynamos Eingang und einen würdigen Platz neben den Helden und Reliquien des bundesdeutschen Eishockeys. Dort sind das Trikot von Rainer Patschinski und weitere Utensilien der einstigen Protagonisten zu bestaunen. Hanne Frenzel, Dietmar Peters, Hartmut Nickel, Harald Kuhnke, Bernd Karrenbauer und weitere Spieler des 15-fachen DDR-Meisters SC Dynamo Berlin sind längst für ihre Verdienste um den Eishockeysport in die deutsche Hall of Fame aufgenommen worden. „Mr. Eishockey – Ost“ Joachim Ziesche wurde gar mit der Aufnahme in die internationale Ruhmeshalle geehrt. Dem hierzulande, gegenüber König Fußball, niedrigeren Stellenwert des Eishockeys ist es geschuldet, dass das einer breiten Öffentlichkeit verborgen bleibt. Betrachtet man die schwierigen Umstände, unter denen Eishockey in der DDR ein tristes Dasein fristete, ist diese Ehrung nur allzu gerechtfertigt. Nur zu gern wird vergessen, dass der schnelle Kufensport in der ehemaligen DDR lediglich geduldet wurde und die sonst großzügige staatliche Sportförderung einen großen Bogen um die Eishockeyspieler machte. Lieber macht man sich immer wieder über die dereinst kleinste Liga der Welt lustig, als hätten es sich die Dynamo-Cracks aus Berlin und Weißwasser freiwillig genau so ausgesucht, um sich möglichst oft von ihren Anhängern feiern zu lassen. Weit gefehlt! Horst Eckert sagt dazu: „Das Eishockey in der DDR hatte einen für deutsche Verhältnisse hohen Leistungsstand. Hätte man 1969 die DDR-Oberliga nicht aufgelöst und nur noch mit den zwei Spitzenteams aus Berlin und Weißwasser weitergespielt, wäre der Standard sicher noch gestiegen.“

Am 21. August werden sie nun endlich eine – ihre - Bühne bekommen, die Bögelsacks, Bielkes, Radants, Karrenbauers und Lempios, über die sich scheinbar bereits der Mantel des öffentlichen Vergessens gelegt hatte. Dabei bringt der ein oder andere heute noch seinen gewichtigen Beitrag zum Wohl des Eishockeys, indem er Nachwuchsspielern als Trainer oder Mannschaftsbetreuer seine Erfahrungen, sein Können weitergibt. Verteidiger-Legende Dietmar Peters zum Beispiel, der als Coach mit der Schülermannschaft der Eisbären Juniors vor erst zwei Jahren den Titel des Deutschen Meisters errang. Ob wohl alle seine Schützlinge wissen, dass ihr Trainer zu seiner aktiven Zeit einer der besten Blueliner Europas war und sich sein Name aus diesem Grunde sogar einmal auf der Draftliste der NHL wiederfand und er zudem mit über 300 Länderspielen Rekordnationalspieler ist? Vermutlich nicht. Aber nach dem 21. August sollte sich das geändert haben, wenn es das Wiedersehen mit den Idolen aus 50 Jahren Eishockey in Hohenschönhausen gegeben hat. Neben den Alt-Dynamos werden sich auch viele Auslandsprofis und gesamtdeutsche Nationalspieler, die in den 90igern im Wellblechpalast für Furore sorgten, ein fröhliches Stelldichein geben. Unter anderem NHL-Legende Thomas Steen oder der singende Eisbären-Spieler Kraig Nienhuis, die DEL-Stars Mike Bullard, Derek Mayer, Leif Carlsson, Magnus Roupé, die Wandler zwischen den Berliner Eishockeywelten Klaus Merk, ja sogar Lorenz Funk mit Söhnen, der tanzende Goalie Udo Döhler und noch der ein oder andere Überraschungsgast mehr werden erwartet. Weit über 50 Zusagen ehemaliger Spieler aus dem In- und Ausland liegen den Organisatoren vor.

Neben eishockeytypischen Einlagen und Interviews mit den Helden vergangener Tage wird es auch diverse Showacts geben, die reichlich Unterhaltung bieten sollten. Premiere-Moderator Michael Leopold wird in bewährt sachkundiger Weise dafür sorgen, dass den Publikumslieblingen das ein oder andere Anekdötchen aus ihrer aktiven Zeit entlockt wird. Den Bogen zwischen Gestern und Heute wird Anschütz-Europa-Chef und Eisbären-Geschäftsführer Detlef Kornett mit einer kleinen Ansprache spannen, die sicherlich auch den Blick auf die nahe Zukunft der Eisbären lenken wird.

Der Boden für einen für alle Beteiligten ereignisreichen Abend ist also bereitet, für den der Kartenvorverkauf bereits in den nächsten Tagen beginnt. 15 Euro für den Sitz- und 8 Euro für den Stehplatz sollten sich bei dieser illustren Gästeliste am Ende der langen eishockeylosen Zeit als lohnende Investition erweisen. Autogrammjäger werden Gelegenheit bekommen ihrem Hobby geradezu exzessiv zu frönen und der jüngeren Fangeneration werden an diesem Abend sicherlich mehrere Lichter aufgehen, in welch traditionsreichem Umfeld sie sich bewegen und zukünftig auch genau wissen was gemeint ist, wenn im Wellblechpalast der allseits bekannte Dynamo-Schlachtruf erschallt. Auch Horst Eckert ist sich sicher: „Es ist mehr als legitim diese Helden zu feiern.“
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Gast_Bärliner_*
Beitrag 14th July 2004 - 10:54:21
Beitrag #3





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Nils Antons wechselt zu den Hamburg Freezers


<< siehe dazu: DEL - Transfer/Spielerverpflichtungen >>
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Gast_Bärliner_*
Beitrag 14th July 2004 - 15:46:20
Beitrag #4





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Mensch, schon vor der neuen Saison Meister.... tongue.gif

EHC Eisbären Berlin - Meister des Schweigens
Sportliche Leitung der Eisbären lässt sich nicht in die Karten blicken

Was tut sich beim Vizemeister in Berlin? Das fragen sich nicht nur die Fans an der Spree, sondern auch Beobachter der Szene. Während Schlagzeilen der Eisbären derzeit eher von anderen Klubs produziert werden - siehe Hamburg - herrscht rund um dem "Wellblechpalast" eisiges Schweigen.

Während anderenorts die sportlichen Planungen für die kommende DEL-Saison schon weiter fortgeschritten sind, hört man bei den Berliner Eisbären seit der Verpflichtung von Derek Walser nur Meldungen über Abgänge oder Wechsel auf andere Positionen. So haben dieser Tage Jeff Tomlinson und Nils Antons den Kader verlassen. Antons zieht es zum Anschütz-Bruder nach Hamburg und Tomlinson ist Sportinvalide. Er zumindest bleibt dem Verein jedoch als Trainer des Oberliga-Teams erhalten.

Doch die Tatsache, dass die sportliche Führung um Pierre Pagé und Peter-John Lee so wenig von sich hören lässt, muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass man sich ob der Zukunft bei den Eisbären selbst im Unklaren ist. Lee weilt noch einige Tage in der nordamerikanischen Heimat und so mag es sein, dass die Katzen oder Eisbären erst Ende Juli oder gar noch später aus dem Sack gelassen werden. So wurde bereits in der Vergangenheit verfahren, als die Berliner ihre Fühler nach möglichen Verstärkungen frühzeitig ausstreckten, dann aber erst spät und gewaltig mit der Pranke zugeschlagen haben.

Da hinter einigen Spielern des bisherigen Kaders zudem noch Fragezeichen stehen, muss ferner noch mit weiteren Abgängen gerechnet werden. Wie zu hören ist, plant Altmeister Shannon ein Karriereende und Publikumsliebling Ike Corriveau, der auch gern geblieben wäre, sucht noch nach einem neuen Arbeitgeber in Deutschland.

Lizenzen sind noch frei, doch hatten Pagé und Lee beim Pressegespräch vor einigen Wochen auch klar gemacht, dass diese nicht zwangsläufig auch zu Saisonbeginn vergeben werden müssten. Allerdings kristallisiert sich doch immer deutlicher heraus, dass man in Berlin noch auf die Zusage von einem oder mehreren Knallern wartet.
(Quelle:sportdaten.info)
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Gast_Bärliner_*
Beitrag 16th July 2004 - 10:01:21
Beitrag #5





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Cool, mein 100. Beitrag ist für die Eisbären... wink.gif
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Eisbären verpflichten weiteren nordamerikanischen Verteidiger
Shawn Heins kommt von den Chicago Wolves



Die Eisbären machen dicht - natürlich nur im übertragenen Sinne: Mit Shawn Heins (30) verpflichtete der Vizemeister aus der Hauptstadt einen weiteren Verteidiger aus Nordamerika. Nach Derek Walser und Stefan Ustorf ist der Mann von den Chicago Wolves der dritte Hochkaräter, der neu im Berliner Kader ist.

Eisbären-Trainer Pierre Pagé: "Heins gibt unserem Team vor allem Schnelligkeit und körperliche Robustheit. Er ist ein großer und kämpferischer Spielertyp. Sein erstklassiger Schlagschuss wird uns im Powerplay helfen."

Heins verfügt über einen der vermeintlich härtesten Schlagschlüsse im professionellen Eishockey. Zumindest stellte er 1999 den Rekord für gemessene Geschwindigkeit bei so genannten "Skills Competitions" auf. Während des IHL-All- Star Games erreichte der von ihm geschossene Puck 170,66 km/h. Zum Vergleich: Der NHL-Rekord liegt bei 169,1 km/h (Al Iafrate, All-Star-Game 1993). Als Auszeichnung hierfür hängt Heins` Schläger in der Hockey Hall of Fame in Toronto. Der 190 cm große und 97 kg schwere Neuzugang absolvierte insgesamt 127 Spiele in der Nordamerikanischen Profiliga (NHL) für San Jose, Pittsburgh sowie Atlanta und sammelte dabei 16 Scorerpunkte (4 Tore, 12 Assists).

Im Dress der Atlanta Thrashers lief er in der abgelaufenen Saison noch 17mal auf. Für den AHL-Club Chicago Wolves erzielte Heins in der vergangene Spielzeit 37 Punkte (13 Tore, 24 Assists) in 68 Spielen.

Mit der Verpflichtung von Shawn Heins haben die Eisbären neun Ausländerlizenzen vergeben. Für die kommende Saison gilt in der DEL für Ausländerlizenzen die Regel 11+1, d.h. jedem Club stehen 12 Ausländerlizenzen zur Verfügung, aber nur 11 Spieler ohne deutschen Pass dürfen gleichzeitig auf dem Spielberichtsbogen stehen.

Es wird erwartet, dass die Berliner nun vorerst keine weitere Lizenz vergeben, um dann im Verletzungsfall schnell und effizient reagieren zu können.
(Quelle: sportdaten.info)
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Unicum99
Beitrag 16th July 2004 - 11:19:16
Beitrag #6


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smile.gif Das ist doch kein Schlechter!

ZITAT(Bärliner @ 16th July 2004 - 09:51:21)
Es wird erwartet, dass die Berliner nun vorerst keine weitere Lizenz vergeben, um dann im Verletzungsfall schnell und effizient reagieren zu können.

Das glaube ich nun weniger, denn laut Lee in der EHN werden mindestens 10 Lizenzen vorm Saisonstart vergeben! Bleiben ja dann immer noch 1+1! wink.gif
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BeBe
Beitrag 16th July 2004 - 12:53:24
Beitrag #7


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gefunden bei hockeyweb.de :

Ein Wolf wird zum Eisbär

Berlin, 16. Juli


Die Eisbären Berlin sind auf der Suche nach einem Verteidiger fündig geworden. Shawn Heins kommt vom AHL-Verein Chicago Wolves in die deutsche Hauptstadt. Der 30-jährige Kanadier (geboren am 24. Dezember 1973) unterschrieb letzte Nacht einen Einjahresvertrag bei den Eisbären. Nach Nationalspieler Stefan Ustorf und Verteidiger Derrick Walser ist der Mann aus Eganville (Provinz Ontario) der dritte namhafte Neuzugang der Truppe von Manager Peter John Lee. Cheftrainer Pierre Pagé in der offiziellen Pressemitteilung des Vereins: “Heins gibt unserem Team vor allem Schnelligkeit und körperliche Robustheit. Er ist ein großer und kämpferischer Spielertyp. Sein erstklassiger Schlagschuss wird uns im Powerplay helfen.” Durchaus möglich, dass der Neu-Eisbär überhaupt über den härtesten Schlagschuss verfügt. Zumindest stellte er vor fünf Jahren bei einem Geschicklichkeitswettbewerb einen Rekord auf. Der von ihm geschossene Puck erreichte erstaunliche 170,66 km/h. Als Auszeichnung für dieses fulminante Tat hängt sein Schläger in der Hall of Fame in Toronto. Der 190 cm große und 97 kg schwere Neuzugang absolvierte insgesamt 127 Spiele in der NHL für San Jose, Pittsburgh sowie Atlanta. 16 Scorerpunkte (vier Tore, zwölf Beihilfen) stehen für ihn zu Buche. In der letzten Saison lief er für Atlanta 17-mal auf, während ihm für Chicago 37 Punkte (13 Tore und 24 Beihilfen) gelangen. Nunmehr sind für die Berliner neun Ausländerlizenzen (von zwölf möglichen, wobei nur elf Ausländer an einem Spiel teilnehmen dürfen) vergeben.


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Gast_Bärliner_*
Beitrag 16th July 2004 - 13:56:46
Beitrag #8





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ZITAT(Unicum99 @ 16th July 2004 - 12:09:16)
smile.gif Das ist doch kein Schlechter!
(.......)
Das glaube ich nun weniger, denn laut Lee in der EHN werden mindestens 10 Lizenzen vorm Saisonstart vergeben! Bleiben ja dann immer noch 1+1!  wink.gif


Ich glaube auch das ist kein Schlechter!! Wird Zeit, dass wir mal wieder einen an der blauen Linie haben, der die Dinger REINKNALLT a la "Sprechhockeygott" Cowie seiner Zeit!!

Eine Lizenz bleibt erst mal definitiv offen, für den Fall das Olli sich verletzt. Die andere schätz ich wird erst wieder zu Saisonbeginn vergeben, falls wieder was im Trainingslager abgeht... wink.gif
Lassen wir uns mal überraschen, momentan hatte PJL ja immer ein glückliches Händchen in Sachen Spielerverpflichtungen.
Na gut, mit Ausnahme von Antons... wacko.gif

Interessant ist für mich auch der Saisonbeginn, mit den ersten Spielen haben wir ja gleich ein paar Richtungsweiser. Aber wie heisst es!? Am Schluss wird abgerechnet! ... und dazu fällt mir ein: Aller guten Dinge sind Drei.
Diesmal klappt´s.... cool.gif
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Unicum99
Beitrag 19th July 2004 - 09:03:47
Beitrag #9


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Eisbären-Trainer Pagé: Wir vertrauen der Jugend

Füssen, 19. Juli (hockeyweb.de)

Was macht ein kanadischer Eishockeytrainer, der in der vergangenen Saison großen Erfolg mit seinem DEL-Team hatte, im Sommer? Er könnte sich in seiner Heimat mehr oder weniger auf die faule Haut legen, den Großteil des Sommertrainings seinem Assistenten überlassen und erst im Laufe des August wieder in Deutschland erscheinen. Eine gänzlich andere Einstellung legt da Pierre Pagé an den Tag: Der Trainer der Berliner Eisbären befindet sich nach einem einwöchigen Kurzurlaub in Kanada bereits seit Wochen wieder in Deutschland bei der Arbeit.

Besucher der U-20 Testspiele des deutschen Nachwuchses gegen die Schweiz konnten sehen, wie Pagé zusammen mit seinem Manager Peter John Lee aufmerksam die jungen Cracks beobachtete und sich eifrig Notizen machte: Ein klares Zeichen für die engagierte Jugendarbeit, die seit Jahren in Berlin gemacht wird. Dies wurde auch vom Neu-Trainer Uwe Krupp gewürdigt, der die Nachwuchsarbeit in Berlin, Köln und Mannheim besonders lobte.

Sein spezielles Augenmerk richtete Pagé natürlich auf die eigenen Spieler, von denen immerhin acht im U-20-Team vertreten waren: Torhüter Ziffzer, die Verteidiger Draxinger, Hördler und Baxmann sowie die Stürmer Busch, Rankel, Gawlik und Forster. Die Eisbären sind sehr stolz auf ihre Nachwuchsarbeit, die äußerst professionell betrieben wird: Dies beginnt bei den vielen Scouts, die im Auftrag der Berliner in ganz Deutschland bereits bei den 14-jährigen nach Talenten Ausschau halten. So haben sie im Osten der Republik einen Jungen entdeckt, der noch heuer im eigenen DNL-Team integriert werden soll und der für Pagé eines der größten Talente darstellt, das es in Deutschland in den letzten Jahren gegeben hat. Doch mit dem Talent allein ist es nicht getan. Neben dem ausgiebigen Training sorgen die Verantwortlichen dafür, dass die Jugendlichen in Gastfamilien untergebracht werden, um möglichst nicht den Verlockungen der Großstadt zu erliegen.

Die ganze gute Jugendarbeit nützt jedoch herzlich wenig, wenn die jungen Spieler dann in der DEL auf der Ersatzbank versauern. Doch auch hier geht Pagé mit gutem Beispiel voran und setzt verstärkt auf den Nachwuchs: „Mit einem Durchschnittsalter von 22 Jahren haben wir das jüngste Team der Liga“, sagt er nicht ohne Stolz. Er schenkt seinen Jungen viel Vertrauen und hofft darauf, dass dieses auch erwidert wird. „ Ich gebe den Spielern sechs Jahre Zeit sich zu entwickeln. Zwischen 17 und 23 entscheidet sich die Karriere. Wer den entsprechenden Ehrgeiz und die Einstellung hat, kann es bis in die NHL schaffen und Millionen verdienen. Allerdings muss man dafür viel Privatleben opfern. Frauengeschichten und Discobesuche sind da alles andere als förderlich.“ Als Negativbeispiel stellt der Berliner Trainer einen Spieler der Schweizer U-20 hin, der bereits jetzt in der Nationalliga A Hunderttausend Franken pro Saison verdient. „Warum soll der sich noch quälen?“, fragt Pagé. „Erst die Leistung, dann das Geld“, ist einer seiner Leitsprüche.

Gäbe es in Deutschland mehr Trainer vom Schlage eines Greg Poss oder Pierre Pagé, dann bräuchte man sich um die Zukunft des einheimischen Eishockeys keine große Sorgen zu machen. Die Fans wollen sicher auch lieber junge einheimische Talente sehen als satte, unmotivierte Altstars, die nur abkassieren.
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Unicum99
Beitrag 20th July 2004 - 20:35:53
Beitrag #10


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Vom 26. August bis 29. August 2004 findet erstmalig im schweizerischen Zuchwil (bei Solothurn) die Slapshot-Trophy statt. An diesem hochkarätig besetzten Vorbereitungsturnier nehmen neben dem Schweizer Meister und Quasi-Gastgeber SC Bern, dem Vizemeister HC Lugano, dem Halbfinalisten ZSC Lions, dem tschechischen Vizemeister Sparta Prag und dem Continental-Cup-Sieger 2004 Slovan Bratislava auch die Eisbären teil.

Auf einer Pressekonferenz in der letzten Woche wurde unter Anwesenheit der sportlich Verantwortlichen der Eisbären, Peter John Lee und Pierre Pagé, der Spielplan des Turniers vorgestellt. So treffen die Berliner zuerst auf den HC Lugano und dann auf Slovan Bratislava.

Vor der Teilnahme am Turnier werden die Eisbären allerdings am Mittwoch (25. August) noch in Biasca auf den HC Ambrì-Piotta treffen (voraussichtlich um 20 Uhr). Biasca befindet sich 30 km südöstlich vom eigentlichen Heimspielort der Tessiner.

Spielplan:

26.8.2004 - 17:30 Uhr - HC Lugano - Eisbären Berlin
26.8.2004 - 20:30 Uhr - SC Bern - ZSC Lions
27.8.2004 - 17:30 Uhr - HC Lugano - Slovan Bratislava
27.8.2004 - 20:30 Uhr - ZSC Lions - Sparta Prag
28.8.2004 - 17:30 Uhr - Slovan Bratislava - Eisbären Berlin
28.8.2004 - 20:30 Uhr - SC Bern - Sparta Prag
29.8.2004 - 13:00 Uhr - Spiel um Rang 3
29.8.2004 - 17:30 Uhr - Finale

Mehr zur Slapshot-Trophy gibt es unter: www.slapshot-trophy.ch
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BeBe
Beitrag 27th July 2004 - 14:09:00
Beitrag #11


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Eisbären: Neues aus Hohenschönhausen

Berlin, 27. Juli


Im Berliner Hohenschönhausen werden wieder die Schlittschuhe geschnürt. Zwar muss man auf das DEL-Team des EHC Eisbären Berlin noch gut drei Wochen warten, aber die Youngsters sind in ihrem Rookie-Camp schon im vollen Gange. Seit über einer Woche fließt nun der Trainingsschweiß aber auch hinter den Kulissen wird hart gearbeitet. Eisbären-Pressesprecher Moritz Hillebrand stand Hockeyweb für ein Interview über diese und andere Themen zur Verfügung:


Hockeyweb: Die Vorbereitungen für die Saison laufen sicher auf Hochtouren. Am 19. Juli startete bereits das Nachwuchscamp. Wie sieht der Ablauf dort genau aus, und wer nimmt aus dem letzt jährigen Kader teil?
Moritz Hillebrand: Täglich stehen zwei Einheiten auf dem Programm. Morgens Kraft- bzw. Bike- und Lauftraining. Nachmittags dann Eistraining. Samstags nur Eistraining und Sonntags ist frei. Wer alles teilnimmt? Wer nimmt nicht teil, wäre leichter zu beantworten. Da sind fast 40 Leute auf dem Eis... Ehrlich, mir persönlich fehlt inzwischen da der Überblick. Aber natürlich trainieren alle Förderlizenzspieler mit.
Mit Ziffzer und Gawlik sind zwei Talente von den Jungadlern aus Mannheim zu den Eisbären gewechselt. Gibt es, neben den beiden, noch Anwärter auf weitere Förderlizenzen?
Ja, z.B. U-18 Nationalspieler Nils Liesegang der letzte Saison in Krefeld gespielt hat.

Grundsätzlich kommentiert Ihr ja keine Abgänge, aber wird man den ein oder anderen Spieler, der in der letzten Saison eine Förderlizenz erhielt, in der kommenden Spielzeit nicht mehr im Trikot der Eisbären, bzw. der Eisbären Juniors sehen?
Bis auf Torhüter Lukas Lang ist der so genannte "Kindergarten" zusammengeblieben, d.h. Talente wie Florian Busch, Tobias Draxinger, Jens Baxmann, Frank Hördler, André Rankel um nur ein paar zu nennen, tragen auch nächste Saison den Eisbärenkopf vor dem Bauch, ob im Oberliga-Team oder in der DEL.

In der neuen Saison wollen die Eisbären nur mit Oliver Jonas als Stammtorwart in die Spielzeit gehen. Wird es ein Back-up Wechselspiel der Nachwuchstorhüter geben und wer würde dafür in Frage kommen?
Richtig, mehrere Torhüter werden eine Förderlizenz erhalten und zwischen DEL-Team und Oberliga-Team pendeln. Youri Ziffzer ist sicherlich einer von ihnen.

Knapp drei Wochen vor Trainingsstart scheinen einige Positionen im neuen Eisbären-Team noch nicht besetzt. Mit Ustorf, Walser und Heins stehen bereits Neuzugänge fest, die man als gute Spieler einschätzen kann. Wird es in den nächsten Tagen oder Wochen weitere, hochkarätige, Verpflichtungen geben? Wir erinnern uns da beispielsweise an Alex Hicks in der Saison 00/01 oder Ricard Persson, 02/03, welche erst kurz vor, bzw. kurz nach Saisonbeginn verpflichtet wurden...
Denis Pederson war auch so ein Fall. Fest steht, wir wollen noch einen Spieler verpflichten. Aber wir stehen da nicht unter Druck, denn mit unserem jetzigen Kader können wir in die Saison gehen. Wir haben bereits etliche Klassespieler, die auch alle ihren Preis haben. Aufgrund dessen ist unser Spielraum nicht mehr so groß, wie bei anderen Teams.

Einige Teams der Deutschen Eishockeyliga wollen, falls es zu einem Lockout in der NHL kommen sollte, den ein oder anderen NHL-Spieler in ihren Reihen spielen lassen. Gibt es von Seiten der Eisbären auch Bemühungen, den ein oder anderen "Star" Team aufzunehmen?
Wie gesagt, wir wollen noch einen Spieler verpflichten. Mehr wollen wir nicht sagen.

Gegenteilig vielleicht noch einmal die Frage: Vor der vergangenden Saison verloren die Eisbären John Gruden an die NHL. Wie sieht es dieses Jahr aus, denn immerhin hat man mit Pederson und DuPont zwei Spieler, denen man durchaus NHL-Ambitionen nachsagen kann. Besteht diesbezüglich bei den Eisbären Optimismus, dass die beiden bleiben, oder eher Pessimismus?
Aufgrund des im Raum stehenden NHL-Lockouts herrscht viel Bewegung auf dem Spielermarkt. Einige DEL-Clubs haben schon zu spüren bekommen, dass Verträge mit hochkarätigen Spielern auf wackligen Beinen stehen. Trotzdem gehen wir davon aus, dass die Mannschaft, die jetzt auf dem Papier steht, nachher auch auf dem Eis steht.

Zur Saisonvorbereitung geht es zu einem Turnier in die Schweiz. Hier messen sich die Eisbären mit Teams aus der Schweiz, der Tschechei und der Slowakei. Gibt es weitere Testspiele in Deutschland? Und wenn ja wann?
Wir spielen am 3. September im Wellblechpalast gegen Hannover. Desweiteren arbeiten wir noch einem Heimspiel am 5. September und an einem Auswärtsspiel am 10. September. Zugegeben, wir tun uns etwas schwer einen Gegner zu finden, der auch sportlich passt.

Am Wochenende vor dem Saisonbeginn geht es in der ersten Runde um den Deutschen Eishockeypokal zum EHC München. Am 17. September beginnt dann der DEL Spielbetrieb zu Hause gegen den Meister Frankfurt. Gibt es vorher noch Termine, die kein Berliner Eishockeyfan versäumen sollte?
Jeder sollte sich Samstag den 21. August freihalten. Da werden im Wellblechpalast "50 Jahre Eishockey in Hohenschönhausen" gefeiert. Die Organisatoren sind dabei, mit viel Leidenschaft eine würdige Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Alle Eishockey-Fans können sich an diesem Abend auf beliebte Gesichter und interessante Geschichten aus den letzten fünf Jahrzehnten freuen.

Nicht ganz nach außen ersichtlich ist die eventuelle Teilnahme der Eisbären am Spengler-Cup. Traditioneller Weise ist es doch eigentlich so, dass der Deutsche Meister dazu eingeladen wird. Nun sind die Eisbären aber Vizemeister. Kannst Du da vielleicht ein wenig Licht ins Dunkel bringen, wie das von statten gehen soll? Wie ist der momentane Stand einer Eisbären-Teilnahme an diesem Turnier?
Nach welchen Kriterien die Teilnehmer ausgewählt werden, müssen sie die Leute in Davos fragen. Wir sind mit dem Veranstalter noch im Gespräch. Offiziell verkünden, können wir jedoch noch nichts.

Lass uns zum Ende des Interviews noch einmal in die Vergangenheit schauen. Ihr von der Eisbären-Öffentlichkeitsarbeit hattet letzte Saison ein Projekt gestartet, dass in dieser Form im deutschen Eishockey noch nicht oft zu finden war. In der Eisbären live - Die Radioshow hatte man, frei nach Eurer Aussage, ein ganzes Eishockeyspiel für seine Ohren. Im oft kritischen Fanzine "Eis-Dynamo" bekamt ihr dafür sogar eine gute Kritik. Wird man zukünftig auf diesen Service zurückgreifen können?
Das hängt alles von der Finanzierung ab. Sobald ein Sponsor bereit ist, die Übertragung eines Spiels zu präsentieren, wird Eisbären-Live die Internet Radio-Show wieder zu hören sein.

Was erwartet der Eisbären Pressesprecher Moritz Hillebrand persönlich in der kommenden Saison vom Team und den Anhängern?
Meine einzige Erwartung an das Team ist, dass die Spieler pünktlich zu ihren PR-Terminen erscheinen. Sportlich gehe ich davon aus, dass der Anspruch der Eisbären, offensives und attraktives Eishockey zu präsentieren, auch diese Saison vom Team umgesetzt wird.

Vielen Dank für das Interview!
(ovk/mac)

Quelle : Hockeyweb.de


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Gast_Bärliner_*
Beitrag 30th July 2004 - 22:49:23
Beitrag #12





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Pagé treibt Verjüngungskur weiter voran
Eisbären künftig im Durchschnitt nicht älter als 24 Jahre


Die Berliner Eisbären setzen künftig noch verstärkt auf hoffnungsvolle Nachwuchsspieler, was sich nicht nur im "Sommer-Camp" widerspiegelt, das derzeit von 40 Spielern in Berlin-Hohenschönhausen absolviert wird. In den kommenden Monaten werden einigen dieser Cracks größere Herausforderungen winken - in der DEL, Oberliga oder in der DNL.

Stolz berichtet Cheftrainer Pierre Pagé der Öffentlichkeit, dass man den Altersdurchschnitt der Mannschaft noch einmal auf nun unter 24 Jahre verringert habe. Den Einwand, das neue Team habe dann notwendigerweise nicht die Erfahrung, früherer Mannschaften, lässt der Coach nicht gelten. Mit Pederson, Heins, Walker und Walser habe man sehr wohl genügend Führungsspieler im Kader, auch wenn mit dem Abgang von Bergen, Shannon und Corriveau schon ein wenig "Altersweisheit" verloren gegangen ist.

Doch auf dem Weg der jungen Spieler hin zu gestandenen Profis überlässt der hauptstädtische Anschütz-Klub nichts dem Zufall. "Nirgendwo anders findet man so günstige Bedingungen für Training und Aufbau vor wie hier", sagt Manager Peter-John Lee mit Blick auf die vorzügliche Infrastruktur im Sportforum. Er persönlich sei froh darüber, dass in den Sommermonaten schon Anrufe von jungen Spielern aus ganz Deutschland kommen, die sich nach Möglichkeiten erkundigen, sich in Berlin durch ein Engagement für höhere Aufgaben zu empfehlen. "Dieses Konzept", so Lee weiter, "findet auch bei unserem Klub-Eigner Anschütz große Zustimmung."

Jener Phillip Anschütz war erst Ende Juni für ein Treffen mit der Klubführung in Berlin und signalisierte den Eisbären für die Zukunft seine volle Unterstützung zu - auch und nicht zuletzt für das langfristige Nachwuchskonzept, welches sogar in Los Angeles Nachahmung findet.

Nachdem in der vergangenen Saison mit Florian Busch und Alexander Barta schon zwei Spieler den Sprung endgültigen Sprung in den DEL-Kader geschafft haben, könnten mit den Top-Talenten Ziffzer und Gawlik schon bald weitere Youngster folgen. Von ihnen hält Pagé jedenfalls sehr viel - genau wie vom Krefelder Neuzugang Nils Liesegang (17), der zunächst in der Oberliga Spielpraxis sammeln soll.
(Quelle:sportdaten.info)
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Gast_Bärliner_*
Beitrag 1st August 2004 - 20:00:03
Beitrag #13





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Eisbären-Teilnahme am Spengler-Cup gilt als wahrscheinlich
Organisatoren haben gute Erfahrungen mit deutschen Teams

In der ersten August-Woche wollen die Verantwortlichen des traditionsreichen Spengler-Cups in Davos, der jährlich zwischen Weihnachten und Neujahr ein großes Highlight im internationalen Eishockey-Terminkalender ist, darüber entscheiden, ob die Berliner Eisbären als deutscher Vertreter am diesjährigen Turnier teilnehmen.

Eine Entscheidung zugunsten des DEL-Vizemeisters wird allgemein für wahrscheinlich gehalten. Die Frankfurt Lions, die wegen ihres Engagements beim "SuperSix" Landesmeister-Cup in St. Petersburg nicht zur Verfügung stehen, sollen demnach durch einen anderen Spitzenklub aus der DEL ersetzt werden.

Mit Teams aus Deutschland haben die Verantwortlichen nicht erst seit dem begeisternden, wenn auch erfolglosen Auftritt der Krefeld Pinguine vergangenes Jahr gute Erfahrungen gemacht. DEL-Mannschaften haben sich immer wieder als Publikumsmagnet erwiesen und sind auch wegen der Dauerrivalität zwischen deutschen und schweizerischen Klubs eine attraktive Gegnerschaft.

Peter-John Lee, Manager der Eisbären rechnet indes in den ersten Augusttagen mit einer Entscheidung. Nach eigenem Bekunden will man - sofern die Entscheidung positiv ausfällt - sich "ernsthaft auf den Cup vorbereiten". Ein dichter, schlagkräftiger Kader soll dann zwischen den Jahren in Davos zum Einsatz kommen.

(sportdaten.info)
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BeBe
Beitrag 4th August 2004 - 22:54:02
Beitrag #14


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gefunden bei hockeyweb.de :

Eisbären: Nationalspieler Sven Felski im Interview

Berlin, 4. August


Berichten Journalisten über Sven Felski, kommen sie nur selten um ein bestimmtes Klischee herum: Felski, das Eisbären-„Urgestein“. Dem inzwischen fast 30-jährigen Stürmer entlockt dieses allzu oft verwandte Attribut nur noch ein verlegenes Lächeln. Aber wie anders soll man einen möglichst treffend umschreiben, der nie bei einem anderen Klub unter Vertrag stand? In der Tat ist „Felle“ wirklich der dienstälteste EHC-Crack; Felski sah Dutzende Spieler und Trainer kommen und auch wieder gehen. Selbst die Schwemme ausländischer Spieler nach dem Bosman-Urteil „überlebte“ Felski - verpassten ihm die damaligen Verantwortlichen doch schon in jungen Jahren die Rolle als Identifikationsfigur zwischen all den Legionären. An der Seite von DEL-Stars wie Jiri Dopita, Richard Zemlicka oder Marc Fortier reifte das Talent dann allerdings auch zum Nationalspieler und zu dem Leistungsträger im Team der Eisbären, der er heute ist. Nur einmal, Anfang der 90er Jahre, bestand für kurze Zeit die ernsthafte Gefahr, dass Felski dem EHC verloren gehen könnte. Ausgerechnet der inzwischen dahin geschiedene Lokalrivale der Hohenschönhausener, der BSC Preussen, die späteren Berlin Capitals, bemühten sich massiv um den damals schon wieselflinken Flügelstürmer. Auf Grund einer horrenden Ablöseforderung der Eisbären scheiterte dieser Deal – zum Glück, wie man heute sagen muss. Unter den Fans genießt „Felle“ seit vielen Jahren höchste Anerkennung. Vor allem wegen seiner normalen Art, die fernab jeder Starallüren ist. Skandieren die EHC-Fans seinen Namen, überkommt einem schon das Gefühl, dass Felski bei solch überschwänglichen Huldigungen gar nicht so wohl zumute ist. Bei aller Bescheidenheit – Sven Felski ist einer der größten Sympathieträger der Eisbären. Kurz vor Beginn der Saisonvorbereitung des letztjährigen Vizemeisters sprach Hockeyweb mit Sven Felski:


Hockeyweb: Gut über den Sommer gekommen, Sven? Wie hast du dich bisher fit gehalten?
Sven Felski: Erst einmal hab ich viel Zeit mit der Familie verbracht, da ich die letzten beiden Sommer nur in der Reha war. Die Grundlagen für die neue Saison habe bzw. hole ich mir mit Ergometer fahren, Konditions- und Krafttraining.

Ihr habt erneut eine insgesamt erfolgreiche Saison gespielt, leider reichte es aber auch wieder nicht zum ganz großen Wurf. Spukt die verpasste Meisterschaft noch im Kopf herum?
Es ist zwar nicht so einfach, nach so einer großen Chance, dies zu verarbeiten, aber man muss doch wieder nach vorne schauen und wenn überhaupt dann doch mehr die vielen positiven Sachen aus der Saison mitnehmen.

Habt ihr eine ausgiebige Fehleranalyse betrieben, was war das Ergebnis, welche Dinge verhinderten den Titelgewinn?
Eigentlich noch nicht. Es sind ja ein paar Spieler gleich zur Nationalmannschaft gefahren und ich glaube auch nicht, dass es kurz nach dem Ende der Saison was gebracht hätte. Wir werden aber mit Sicherheit noch einige Meetings haben, in denen wir unsere Fehler der Vorsaison herausarbeiten, um Sie dann abzustellen.

Lass uns nach vorne blicken, Sven. In wenigen Tagen beginnt die Saisonvorbereitung. Mit welchen Erwartungen steigst du in die neue Saison ein?
Ich hoffe natürlich, dass wir auch dieses Jahr erfolgreiches attraktives Eishockey zeigen können. Ich denke die Liga wird wieder sehr ausgeglichen sein und denke, dass jeder jeden schlagen kann.

Einige langjährige Mannschaftskollegen haben die Eisbären nach der letzten Saison verlassen, neue Spieler stoßen dazu. Wie empfindet man als Spieler diesen alljährlichen Wechsel? Bist du auf einen der Neuzugänge besonders gespannt?
Es ist immer ein komisches Gefühl wenn man weiß, dass einige Freunde nächste Saison nicht mehr da sind! Aber, erstens lernt man neue kennen und zweitens hat man mit denjenigen weiterhin Kontakt.

Unter den Neuankömmlingen befindet sich auch dein Nationalmannschaftskollege Stefan Ustorf. Es gibt Stimmen, die behaupten, dass Ustorf einen schweren Stand bei den Eisbärenfans haben wird. Was für ein Typ ist Stefan Ustorf, wie ist euer Verhältnis zueinander und was dürfen die Fans aus deiner Sicht von ihm erwarten?
Also, ich kenne Stefan schon seit 10 Jahren. Damals haben wir zusammen in einer Reihe bei der U-20 gespielt haben. Er ist ein lockerer Typ, der auch aufgrund seiner Erfahrung ein wichtiger Teil der Mannschaft werden wird. Er ist ja auch nicht umsonst der Kapitän der Auswahl - wo er sich der Verantwortung stellt. Ich weiß, dass er immer alles gibt und das kann ja nur gut für uns sein..

Thema Nationalmannschaft. Die Weltmeisterschaft in Prag lief wahrscheinlich nicht so nach deinen Vorstellungen. Mit Greg Poss übernimmt ab Oktober ein neuer, verhältnismäßig junger Trainer das Amt des Nationaltrainers. Es war vor einigen Wochen zu lesen, dass Sven Felski für ihn ein ernsthafter Kandidat für Team Germany bleibt. Welche Chancen rechnest du dir aus, deine Nationalmannschaftskarriere weiter zu führen?
Was in den Zeitungen steht ist für mich nicht ausschlaggebend. Natürlich wäre es für mich eine große Sache wieder für Deutschland zu spielen. Auf jeden Fall werde ich versuchen mit meinen Leistungen bei den Eisbären, mich für das Nationalteam zu empfehlen.

Sven, am 21. August soll im Wellblechpalast eine Gala-Veranstaltung, anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Eishockeystandortes Berlin-Hohenschönhausen, stattfinden. Die Initiative hierfür ging vordergründig von den Fans aus. Viele verdiente Spieler vergangener Jahre werden mit dabei sein. Was hältst du von dieser Geschichte und freust du dich besonders auf ein Wiedersehen mit einem bestimmten Spieler?
Das wird bestimmt eine Riesennummer und ich freu` mich schon drauf. Ich hab erst letzte Woche die Gästeliste gesehen und da sind so viele alte bekannte Namen dabei, sodass ich mich einfach nur auf den Abend/die Nacht freue. .

Hockeyweb wünscht dir und den Eisbären eine erfolgreiche Spielzeit 2004/ 05!
Vielen Dank

Vielen Dank für das Interview!
Matthias Eckart/ Oliver Koch


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GOTT WEIß ICH WILL KEIN ENGEL SEIN !
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Gast_Bärliner_*
Beitrag 4th August 2004 - 23:59:59
Beitrag #15





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Eintrittspreise bleiben konstant

Fünf Premium-Spiele stehen fest

Die Preise für die Heimspiele des EHC Eisbären werden sich in der anstehenden Saison 2004/2005 zum Vorjahr nicht verändern. Somit kostet der Besuch eines Eisbärenspiels weiterhin 15 Euro für einen Stehplatz (10 Euro ermäßigt) und 25 bzw. 30 Euro für einen Sitzplatz.

Für sechs ausgewählte Spiele werden auch in der kommenden Saison Premium-Aufschläge von 3 Euro (2 Euro ermäßigt) für Stehplätze und 5 Euro für Sitzplätze erhoben. In Absprache mit dem Fanbeirat wurden nun fünf Premium-Spiele ausgewählt:

24.09.04 vs. Kölner Haie
26.11.04 vs. Hamburg Freezers
19.12.04 vs. Adler Mannheim
30.12.04 vs. Kölner Haie
27.02.05 vs. Hamburg Freezers

Das sechste Premium-Spiel wird im Saisonverlauf festgelegt. Dauerkarteninhaber müssen selbstverständlich keinen Premium-Zuschlag bezahlen.
(eisbaeren.de)

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ZITAT
Dauerkarteninhaber müssen selbstverständlich keinen Premium-Zuschlag bezahlen.


Man, da hab ick ja mal wieder richtig Schwein gehabt... wink.gif
Ein Glück das ich einen "Treuerabatt" habe und nur 750€ bezahle ... dry.gif
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